Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/ritot-neue-smartwatch-projiziert-nachrichten-auf-die-hand-1407-107858.html    Veröffentlicht: 14.07.2014 12:13    Kurz-URL: https://glm.io/107858

Ritot

Neue Smartwatch soll Nachrichten auf die Hand projizieren

Die Ritot-Smartwatch soll die Uhrzeit oder Nachrichten nicht auf einem Display anzeigen, sondern sie auf die Oberseite der Hand projizieren. Das Projekt hat sein Finanzierungsziel auf Indiegogo bereits erreicht.

Mit der Ritot-Smartwatch will die gleichnamige Firma eine Smartwatch mit neuem Konzept auf den Markt bringen. Anstatt die Uhrzeit, Nachrichten und Statusmitteilungen sozialer Netzwerke auf einem Display anzuzeigen, sollen die Informationen auf die Handoberseite projiziert werden. Für das Projekt sammeln die Macher gerade Geld auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo, das Finanzierungsziel wurde bereits erreicht.

Die Ritot selbst ist eher eine Art Armband, es soll sie in einer Version mit Lederoberfläche und einer Sportversion aus weißem oder schwarzem Kunststoff geben. In der Uhr soll ein kleiner Projektor arbeiten, der die Informationen entweder dauerhaft oder auf Berührung zehn Sekunden lang anzeigt. Bis auf eine Sensortaste, die die Projektion startet, soll die Ritot keine Bedienelemente haben.

Welche Informationen angezeigt werden, wird über eine App eingestellt. Diese soll es für iOS, Android und Windows Phone geben. Zudem soll jede Ritot-Uhr mit einer kabellosen Ladestation kommen, über die weitere Einstellungen vorgenommen werden können. So ist es beispielsweise möglich, die Farbe der Projektion zu ändern.

Über sechs Tage Akkulaufzeit

Die Bracelet-Version der Ritot soll aus Aluminium gebaut werden und Lederapplikationen auf der Oberseite haben. Die Sportvariante wird aus Kunststoff gefertigt, der Innenbereich ist mit Kautschuk ausgekleidet, um ein unnötiges Verrutschen zu verhindern. Die Ritot soll vor Wasser geschützt sein. Die Laufzeit soll über sechs Tage, die Standbyzeit einen Monat betragen.

Beide Versionen der Ritot kosten in der Finanzierung gleich viel: Für 120 US-Dollar erhalten Unterstützer eine Ritot inklusive der Ladestation. Der weltweite Versand ist kostenlos, im Handel soll die Uhr später 40 US-Dollar mehr kosten.

Finanzierungsziel bereits erreicht

Über Indiegogo wollten die Macher von Ritot 50.000 US-Dollar sammeln, nach kurzer Zeit wurden bereits über 130.000 US-Dollar erreicht. Die Auslieferung der Ritot ist laut den Machern für Ende Januar oder Anfang Februar 2015 geplant. Nach dem Abschluss der Finanzierung sollen die ersten Prototypen gebaut werden, der Prozess soll von den Unterstützern verfolgt und beeinflusst werden können.  (tk)


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