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Pro A in HP-Elite-Serie

AMD will mit Kaveri-APU in teure Geschäftskundenrechner

Wenn AMD in einem Notebook steckt, ist es in der Regel ein ziemlich günstiges Angebot. Mit einer neuen APU-Serie soll dies nun geändert werden. Den Anfang machen HPs Geschäftskundenrechner Elitebook, Elitedesk und Eliteone mit Kosten, die teils deutlich über 1.000 US-Dollar liegen.

AMD hat die neue APU-Serie Pro A vorgestellt. Damit will der Prozessorhersteller vor allem wieder in das margenträchtige Geschäftskundenumfeld einsteigen und hat mit HP auch schon einen Partner gefunden. Der hat eigens eine Webseite für die neuen AMD-basierten Produkte erstellt. Die Elite-Serie ist normalerweise ein besonders teures Angebot mit langen Supportzeiträumen. Diese Elite-700-Serie setzt auf AMDs Pro-A-Chips.

Wer AMD-Prozessoren in einem Rechner sucht, findet diese in der Regel in günstigen Consumer-Angeboten. Vereinzelt werden auch Geschäftskundenrechner mit AMD-Lösungen angeboten, die preislich jedoch im Einstiegsbereich zu finden sind. Der Einkäufer erkennt solche Serien recht einfach. Zumindest HPs Angebot gehört hingegen zu den High-End-Angeboten für Geschäftskunden. So gibt es etwa die Serien Eliteone (All in One), Elitedesk (Desktop) und Elitebook (Notebook) mit AMD-APU.

Letztere sind für Preise um die 1.000 US-Dollar in den USA bereits zu haben und bieten auch Zubehör wie Dockingstationen, Dual-Band-WLAN bis 802.11ac, verschiedene Akkuoptionen oder ein integriertes Mobilfunkmodem sowie vergleichsweise einfache Reparaturmöglichkeiten und verlängerte Garantien bis zu fünf Jahren. Auch der für Projektgeschäfte wichtige Smart-Card-Reader ist Teil der AMD-basierten Lösungen. Selbst der neue Kleinstrechner Elitedesk Mini, der ein Konkurrent zu Lenovos erfolgreicher Thinkcentre-Tiny-Serie ist, wird mit AMDs neuer APU ausgestattet.

AMD wird insgesamt drei APUs im Pro-A-Segment im niedrigen TDP-Bereich anbieten, die auf die Basis von Kaveri setzen, und vermarktet die Anzahl der CPU-Kerne in Verbindung mit GPU-Kernen. Der A10 Pro 7350B hat zum Beispiel vier CPU-Kerne mit 2,1 bis 3,3 GHz und eine Radeon-R6-Grafikeinheit. Der TDP-Wert liegt bei 19 Watt. Der A8 Pro 7150B ist etwas langsamer getaktet und hat eine R5-Einheit. Nur zwei CPU-Kerne und dafür 17 Watt TDP hat der A6 Pro 7050B mit der R4-Einheit sowie 2,2 bis 3 GHz Takt.

Im Desktopbereich werden vier APUs mit 35 bis 95 Watt TDP angeboten, die auf zwei oder vier CPU-Kerne mit einer Radeon-R5- oder -R7-Einheit setzen. Weitere Informationen zu den neuen Kaveri-APUs finden sich in unserem Test des AMD FX-7600P.  (ase)


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