Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/oneplus-one-im-test-unerreichbar-gut-1405-106482.html    Veröffentlicht: 15.05.2014 12:15    Kurz-URL: https://glm.io/106482

Oneplus One im Test

Unerreichbar gut

Mit seinem ersten Smartphone One stellt das Startup Oneplus die Smartphonewelt auf den Kopf: Das Gerät mit absoluter Tophardware und 64 GByte Speicher kostet nur 300 Euro. Das muss doch einen Haken haben - oder?

Als Oneplus sein erstes Android-Smartphone One Ende April 2014 offiziell vorstellte, überraschte das Startup mit einem bis dato ungesehenen Preis-Leistungs-Verhältnis: Das erste zumindest außerhalb Chinas ausschließlich mit der alternativen Android-Distribution Cyanogenmod ausgelieferte Smartphone kostet in der günstigen 16-GByte-Version nur 270 Euro, für 30 Euro Aufpreis bekommen Käufer die 64-GByte Variante.

Dabei steckt das Gerät voller aktueller Smartphonetechnik: Vom Topprozessor über LTE und Dual-Band-WLAN ist alles vorhanden, was auch in den momentanen Topgeräten der Konkurrenz von HTC, Samsung und Sony verbaut ist. Diese Geräte kosten allerdings allesamt deutlich mehr als das One. Golem.de hat sich das Oneplus-Smartphone genauer angeschaut - und dabei den einzigen wirklich gravierenden Fehler im Verkaufsmodell des Unternehmens gefunden.

Großes Full-HD-Display

Der IPS-Bildschirm des Oneplus One ist 5,5 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Das ergibt eine hohe Pixeldichte von 400 ppi. Explizit hat Oneplus auf ein höher auflösendes Display verzichtet, da es dem Nutzer wenige optische Vorteile, allerdings einen höheren Stromverbrauch bescheren würde.

Dank der ausreichend hohen Auflösung werden Bildschirminhalte scharf dargestellt, einen Treppeneffekt können wir nicht erkennen. Die dargestellten Farben wirken in der Grundeinstellung natürlich, aber etwas kalt. In einem eigenen Einstellungsmenü kann die Farbwiedergabe individuell eingestellt werden.

Mit durchschnittlich 439 cd/qm ist das Oneplus One ausreichend hell, um auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch genügend auf dem Display erkennen zu können. Die messbaren Helligkeitsunterschiede zwischen oberem Drittel, Mitte und unterem Drittel sind dabei recht gering - und mit dem bloßen Auge nicht erkennbar.

Kratzfest dank Gorilla-Glas

Das Display wird mit Gorilla Glass 3 vor Kratzern geschützt. Der Helligkeitssensor arbeitet ohne nennenswerte Verzögerung, ebenso der Lagesensor.

Der Bildschirm des Oneplus ist insgesamt sehr gut gelungen; er genügt unterschiedlichen Anforderungen - Lesen, Spielen, Surfen oder Filmeschauen.

Gut verarbeitetes Gehäuse

Das Gehäuse des Oneplus One ist komplett aus mattem, hochwertig wirkendem Kunststoff. Um das Display, das etwas vom eigentlichen Gehäuse abgesetzt ist, verläuft ein silberner Rahmen. Dieser ist ebenfalls aus Kunststoff. Am rechten Rand ist der Einschaltknopf angebracht, links die Lautstärkewippe.

Das Oneplus One ist 152,9 x 75,7 x 8,6 mm groß und wiegt 162 Gramm. Das Galaxy Note 3 mit seinem 5,7 Zoll großen Display ist mit 151,2 x 79,2 x 8,3 mm etwa gleich groß und hat mit 168 Gramm ein vergleichbares Gewicht.

Das Design ist schlicht, ohne jedoch bieder oder langweilig zu wirken; der abgesetzte Bildschirm gefällt uns gut. Die Rückseite des Smartphones ist gewölbt, das Kameramodul ist leicht abgehoben. Die Verarbeitungsqualität ist hoch, das Oneplus One wirkt stabil, ist verwindungssteif und knarzt nicht.

Abnehmbare Rückseite

Die Rückseite des Smartphones kann abgenommen werden, nachdem das SIM-Karten-Tray entfernt wurde. Hierfür ist jedoch der mutige Einsatz eines Fingernagels notwendig. Obwohl es so aussieht, ist der Akku nicht wechselbar. Oneplus will später alternative Rückdeckel anbieten, mit denen das Aussehen des One verändert werden kann.

Unterhalb des Displays hat das Smartphone die drei üblichen Android-Navigationstasten als Hardware-Tasten. Diese können in den Einstellungen deaktiviert und durch konfigurierbare Software-Buttons ersetzt werden. Die Hintergrundbeleuchtung der Tasten ist recht gering und selbst bei nicht sonderlich hellem Umgebungslicht kaum zu erkennen.

Kamera mit 13 Megapixeln

Die Hauptkamera auf der Rückseite hat 13 Megapixel und einen Exmor-IMX214-Bildsensor von Sony. Die Kamera hat sechs Linsen und eine Anfangsblendenöffnung von f/2.0, weshalb auch in dunkleren Umgebungen gute Bilder möglich sein sollen. Die Frontkamera hat 5 Megapixel und eignet sich daher auch für qualitativ gute Selbstporträts.

Scharfe Fotos mit guten Details

Die Qualität der Fotos ist sehr gut. Bei Tageslicht haben die Bilder natürliche Farben und einen angenehmen Kontrast. Die Schärfe ist gut, feine Details verwaschen auch bei starker Vergrößerung nicht unangenehm stark. Im direkten Vergleich gefallen uns die Ergebnisse besser als die des Xperia Z2, obwohl dies mit 20 Megapixeln eine höhere Auflösung hat. In dunklen Umgebungen aufgenommene Fotos sind immer noch recht gut ausgeleuchtet, zeigen jedoch ein merkliches Rauschen.

Der Doppelblitz auf der Rückseite schafft es gut, Räume auszuleuchten. Auch als Aufhellblitz ist er gut einsetzbar.

Die Kamera-App ähnelt auf den ersten Blick der Standard-Android-App, weist aber einige Besonderheiten auf. So ist auf der rechten Seite dauerhaft ein Menü eingeblendet, mit dem der Nutzer den Blitz ein- und ausschalten sowie weitere Einstellungen erreichen kann.

Wischbare Bildmodi und Doppelblitz

Die verschiedenen Bildmodi sind durch vertikales Wischen aufrufbar - eine Gesamtübersicht gibt es nicht. Dabei stehen nicht nur Funktionen wie HDR, ein Programm mit schnellen Verschlusszeiten oder Nachtaufnahmen, ein Bildstabilisatormodus oder zwei Automatik-Modi zur Verfügung, sondern auch verschiedene Filter. Diese werden direkt im Sucherbild angezeigt. Die Video- und die Panorama-Funktionen sind neben der Auslöserschaltfläche abrufbar.

Videos kann das Oneplus One auch in 4K aufzeichnen, zudem steht ein Slow-Motion-Modus zu Verfügung. Dieser nimmt entweder Videos mit 60 oder 120 fps auf, kann allerdings dann nur in 720p aufnehmen.

Aktuell schnellster Prozessor eingebaut

Was die Hardware betrifft, gehört das Oneplus One zu den aktuell leistungsfähigsten Smartphones auf dem Markt. Im Inneren arbeitet ein Snapdragon-801-Prozessor mit vier Kernen, der auf bis zu 2,45 GHz getaktet ist. Damit reiht sich das Smartphone in die Riege der aktuellen Topgeräte von HTC, Samsung und Sony ein. Verwendet wird das SoC-Topmodell 8974-AC mit Krait-400-Kernen und einer Adreno 330 als GPU.

Mit 3 GByte Arbeitsspeicher hat das Oneplus One mehr RAM als beispielsweise das Galaxy S5 von Samsung. Der eingebaute Flash-Speicher ist wahlweise 16 oder 64 GByte groß, einen Steckplatz für Micro-SD-Karten gibt es nicht. Bei unserem 16-GByte-Testmodell stehen uns 12,2 GByte zur Verfügung.

LTE und Dual-Band-WLAN

Das Oneplus One unterstützt Quad-Band-GSM und UMTS sowie LTE auf den Frequenzbändern 1, 3, 4, 7, 17, 38 und 40. Mit Band 3 steht auch eine in Deutschland verwendete Frequenz zur Verfügung. Das in Deutschland weit verbreitete Band 20 wird aktuell nicht unterstützt, laut einer Diskussion auf Reddit könnte ein entsprechendes Modell aber später folgen.

WLAN beherrscht das Smartphone nach 802.11a/b/g/n und dem schnellen Standard ac auf den Frequenzen 2,4 und 5 GHz. Bluetooth läuft in der Version 4.0, ein GPS-Modul mit Glonass-Unterstützung sowie ein NFC-Chip sind eingebaut.

Cyanogenmod mit neuen Funktionen

Das Oneplus One ist das erste Smartphone, das vornehmlich mit der alternativen Android-Distribution Cyanogenmod (CM) ausgeliefert wird. In China soll es mit einer anderen Bedienoberfläche auf den Markt kommen. Installiert ist das auf Android 4.4.2 alias Kitkat basierende CM11S, eine für das One angepasste Version des normalen CM11.

Grundsätzlich unterscheidet sich CM11S kaum von der CM11-Standardversion. Der Nutzer findet hier die gleichen zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten, die CM vom Standard-Android abheben. Dazu zählt unter anderem der Datenschutz-Manager, in dem der Nutzer für jede einzelne App separat die Zugriffsrechte einstellen und kontrollieren kann. Auch können wie gewohnt die Statusleiste, die Schnelleinstellungen oder die Benachrichtigungsanzeige nach persönlichen Vorlieben konfiguriert werden. Über ein Cyanogenmod-Konto kann das Smartphone im Falle eines Verlustes geortet und aus der Ferne gelöscht werden.

Neue Designoptionen

Neu ist neben einem veränderten Bootlogo und einem neuen Sperrbildschirm die Themenverwaltung, mit der das Aussehen der kompletten Benutzeroberfläche schnell und umfassend geändert werden kann. Über den Menüpunkt "Designs" kann der Nutzer zwischen heruntergeladenen Themenpaketen wählen, die - je nach verwendetem Paket - das Aussehen der Icons, des Hintergrundbildes, des Menü-Designs und anderer optischer Elemente beeinflussen. Nicht alle Themenpakete beeinflussen alle Elemente. Der Nutzer kann sich aus verschiedenen Themenpaketen auch nur einzelne Punkte heraussuchen und sich so sein eigenes Design zusammenstellen.

Über eine spezielle App namens "Themes Showcase" können weitere Designs heruntergeladen werden. Momentan stehen noch nicht sonderlich viele Designs zur Verfügung, teilweise kosten sie auch Geld.

Deaktivierbare Hardware-Tasten

Die Hardware-Tasten unterhalb des Displays kann der Nutzer deaktivieren, stattdessen können Software-Navigationstasten auf dem Bildschirm eingeblendet werden. Dieser Schritt mag zunächst nicht sonderlich logisch erscheinen, nehmen die On-Screen-Tasten doch unnötig viel Platz auf dem Display ein. Allerdings bieten Softwaretasten den Vorteil, dass sie sich auch dann am unteren Rand befinden, wenn das Gerät quer gehalten wird.

Cyanogenmod ermöglicht es dem Nutzer auch, die Auswahl der verwendeten Tasten zu erweitern. So können neben der Standardauswahl von Zurück- und Home-Taste sowie der Übersicht der zuletzt verwendeten Apps die zwei weiteren Schaltflächen Suche und Menü hinzugefügt werden.

Bei Smartphones mit Cyanogenmod, die Softwaretasten einsetzen, kann mit der Funktion "Erweiterter Desktop" ein Vollbildmodus genutzt werden, der die Navigations- und Statusleiste ausblendet. Zur Navigation wird dann eine Pie-Steuerung verwendet. Diese Option gibt es auch beim Oneplus One, sie funktioniert allerdings nicht - bei den Hardware-Tasten scheint sie jedoch auch nicht nötig. Schöner wäre es allerdings gewesen, den Einstellungspunkt direkt wegzulassen.

Cyanogenmod zeigt noch kleine Fehler

Generell werden wir den Eindruck nicht los, dass das Betriebssystem in der Endphase etwas hektisch fertiggestellt wurde. Obwohl wir die Systemsprache auf Deutsch einstellten, werden zahlreiche Schaltflächen in einem Deutsch-Englisch-Gemisch angezeigt oder auch nur auf Englisch. Dies schmälert die Leistungsfähigkeit des Oneplus One natürlich nicht, ist aber ärgerlich.

Eine weitere neue Funktion ist die App "Screencast". Startet der Nutzer sie, können einfach alle Aktionen auf dem Display aufgenommen und als Video gespeichert werden. Diese Funktion eignet sich nicht nur für Blogger, die neue Funktionen oder Apps zeigen möchten, sondern auch für Erklärungen im privaten Bereich. Nachdem die Aufzeichnung über die Benachrichtigungsleiste beendet wurde, kann sie sofort geteilt werden.

Wie das Oppo N1 kann auch das Oneplus One mit Gesten aus dem Schlafmodus aufgeweckt werden. Per Doppeltipp schaltet der Nutzer das Smartphone an, ein Kreis öffnet die Kamera-App. Ein V schaltet die Taschenlampe ein, eine Wischgeste mit zwei Fingern von oben nach unten startet die Musikwiedergabe. Ein Pfeil nach rechts spielt den nächsten Titel ab, ein Pfeil nach links den vorigen.

Benchmark-Ergebnisse im Topbereich

Das Oneplus One reagiert absolut flüssig in der Bedienung, Menüs lassen sich ohne Ruckler durchblättern, auch mehrere geöffnete Anwendungen bringen das Smartphone nicht ins Stocken.

Auch grafisch anspruchsvolle Spiele bringen das Oneplus One nicht merklich an die Leistungsgrenze: Wie bei der Prozessorbestückung und 3 GByte RAM zu erwarten, laufen auch sie absolut ruckelfrei. Selbst der Chrome-Browser zeigt Internetseiten ohne die sonst auch bei gut ausgestatteten Geräten nicht unüblichen Mikro-Ruckler an.

Diese Leistung spiegelt sich auch in den Benchmark-Werten wider. Im Geekbench 3 schafft das One im Single-Modus 1.024 Punkte - und ist damit das erste von uns gemessene Gerät, das hier die 1000er-Marke durchbricht. Im Multi-Modus kommt es auf 3.065 Punkte, auch dies ist der bisher beste von uns gemessene Wert. Das One legt auf die bereits ausgezeichneten Ergebnisse der Konkurrenz von HTC, Samsung und Sony also noch ein Schippchen drauf.

Auch im Grafiktest GFX Bench liefert das Oneplus One sehr gute Ergebnisse ab, die auf dem Niveau der Konkurrenz liegen. Im Manhattan-Test erreicht das Smartphone einen Onscreen-Wert von 11,3 fps und beim T-Rex-Test 28,8 fps. Im 3D-Mark kommt das One im Icestorm-Unlimited-Test auf 19.432 Zähler - ebenfalls ein Top-Wert.

Gute Akkulaufzeit

Der fest eingebaute Akku hat eine Nennladung von 3.100 mAh. Ein 1080p-kodiertes Video können wir über 5,5 Stunden lang anschauen, bis der Akku leer ist - ein guter, aber nicht überragender Wert.

Im Vorfeld der Veröffentlichung hatte Oneplus davon gesprochen, dass das One dank zusammen mit Cyanogenmod entwickelter Verbesserungen problemlos einen Tag lang durchhalten soll, ohne dass der Nutzer auf stromsparende Tricks wie eine Verdunkelung des Displays zurückgreifen muss.

Von einem Energiesteuerungsmenü, wie es beispielsweise Huawei beim aktuellen P7 anbietet, ist allerdings auf unserem Testgerät noch nichts zu entdecken. In einem Chat auf Reddit erklärte ein Oneplus-Mitarbeiter, dass die geheimnisvolle Technologie ("mystery tech") nicht rechtzeitig fertig geworden sei und aktuell noch entwickelt werde. Das Unternehmen sei aber auch so mit dem fertigen Produkt zufrieden - was eher danach klingt, als ob die Funktion nicht mehr kommen wird.

Verfügbarkeit und Fazit

Die 16-GByte-Version des Oneplus One kostet 270 Euro, die 64-GByte-Variante 300 Euro. Um eines der Geräte kaufen zu können, benötigen Interessenten eine Einladung. Diese gibt es momentan bei Oneplus-Aktionen oder für aktive Mitglieder im Forum. Käufer können ebenfalls Einladungen verteilen. Im freien Handel ist das Smartphone nicht erhältlich, ab Juni 2014 soll es laut Oneplus aber nicht mehr schwer sein, eine Einladung zu erhalten.

Einen regulären Verkauf des Smartphones wird es dann aber noch immer nicht geben. Die 64-GByte-Version ist aktuell gar nicht bestellbar; der Hersteller hat jüngst angekündigt, die Produktion auf dieses Modell zu konzentrieren. Nach eigenen Angaben war der Hersteller überrascht, dass die Käufer lieber 30 Euro mehr für das Modell mit mehr Speicher bezahlen wollen.

Fazit

Oneplus bezeichnet das One als "Flagship Killer". In der Tat bietet das Smartphone dieselbe Leistung wie die doppelt so teuren Topmodelle der Konkurrenz - stellenweise schlägt das Gerät die Leistungsmerkmale sogar noch.

Dass das One dabei ohne besondere Hardwareextras wie etwa einen Fingerabdruck-Scanner oder eine Dual-Kamera kommt, schadet dem Gerät nicht: Viele Nutzer benötigen diese Funktionen nicht unbedingt, dafür erhalten sie ein sehr leistungsstarkes Gerät zu einem deutlich günstigeren Preis als bei der Konkurrenz.

Auch an für die eigentliche Leistungsfähigkeit nicht unbedingt notwendigen Dingen hat Oneplus beim One nicht gespart: So macht beispielsweise die Kamera sehr gute Bilder, die uns stellenweise besser gefallen als die höher auflösenden des Xperia Z2 von Sony. Auch 4K- und Slow-Motion-Aufnahmen sind möglich und qualitativ gut.

Mit Cyanogenmod hat sich Oneplus einen guten Partner auf der Softwareseite ausgesucht. Trotz kleiner Fehler wie fehlender Übersetzungen oder dem nutzlosen Desktop-Modus arbeitet CM11S zuverlässig und schnell auf dem One. Die überarbeitete Kamera-App ist übersichtlich, die neuen Funktionen wie die unterschiedlichen Designs ergänzen den Funktionsumfang von CM11 um eine bisher nicht vorhandene gestalterische Komponente.

Mit dem One erhalten Käufer ein absolutes Top-Smartphone zum Preis eines Mittelklasse-Smartphones - dies erreicht Oneplus unter anderem mit sehr geringen Marketing-Ausgaben. Ein "Flagship-Killer" ist das Oneplus One aber trotzdem nicht - zumindest noch nicht. Denn ein gewaltiger Kritikpunkt bleibt am Ende übrig: Wegen des Einladungssystems ist das One momentan kaum zu bekommen.

Mit dem Einladungssystem will sich Oneplus sowohl finanziell absichern als auch Lieferengpässe durch schnell ausverkaufte Geräte verhindern - und schafft sie damit selbst. Bis sich der Hersteller entscheidet, das One weltweit auf dem freien Markt anzubieten, bleibt das Smartphone ein Herausforderer mit stumpfen Zähnen.  (tk)


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