Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/samsung-speicher-im-galaxy-s3-reicht-nicht-fuer-kitkat-update-1405-106400.html    Veröffentlicht: 12.05.2014 11:43    Kurz-URL: https://glm.io/106400

Samsung

Speicher im Galaxy S3 reicht nicht für Kitkat-Update

Samsung hat offiziell bestätigt, dass es sowohl für das Galaxy S3 als auch für das Galaxy S3 Mini auf keinen Fall ein Update auf Android 4.4 alias Kitkat geben wird. Grund sei der geringe Speicher der Geräte.

Besitzer eines Galaxy S3 und eines Galaxy S3 Mini werden doch kein Update auf Android 4.4 alias Kitkat erhalten. Das geht aus einer Sammobile vorliegenden Stellungnahme von Samsung hervor. Samsung hatte im Februar 2014 für beide Geräte ein Update auf die aktuelle Android-Version angekündigt.

Vergangene Woche wurde bereits berichtet, an dem Update werde nicht mehr gearbeitet, da Samsung-eigene Apps Probleme verursachten, sobald das Galaxy S3 mit Android 4.4 laufe. In der offiziellen Stellungnahme von Samsung heißt es nun, das Galaxy S3 könne mit Kitkat nicht ordentlich laufen, da sein Arbeitsspeicher nicht groß genug sei. Das gelte auch für das Galaxy S3 Mini. Beide Modelle haben 1 GByte Arbeitsspeicher. Nur die LTE-Variante des Galaxy S3 wird ein Update auf Kitkat bekommen, weil dieses 2 GByte Arbeitsspeicher hat.

Samsung-Apps brauchen zu viel Speicher

Der Grund dürfte allerdings viel mehr bei der Samsung-eigenen Bedienoberfläche Touchwiz und den Samsung-eigenen Apps liegen. Denn sowohl für das Galaxy S3 als auch das Galaxy S3 Mini sind bereits Custom-ROMs auf Basis von Android 4.4 erschienen. Und auf beiden Geräte läuft Kitkat nach Angaben etlicher Nutzer ohne Probleme.

Laut Sammobile hat sich Samsung wohl ausdrücklich dagegen entschieden, das Galaxy S3 und das Galaxy S3 Mini mit der neuen Touchwiz-Version zu bestücken, die deutlich weniger Ressourcen benötigen soll als die alten Versionen. Das Blog vermutet, dass Samsung befürchtet, dass sich das Galaxy S5 dann nicht gut genug verkaufen würde.

Dieser Plan könnte aber auch nach hinten losgehen. Denn es wäre durchaus denkbar, dass so mancher Galaxy-S3-Besitzer aufgrund der aktuellen Entwicklung so verärgert ist, dass er das nächste Mal lieber ein Smartphone eines anderen Herstellers kauft.  (ip)


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