Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/mink-make-up-mit-microsoft-paint-1405-106301.html    Veröffentlicht: 07.05.2014 10:13    Kurz-URL: https://glm.io/106301

Mink

Make-up mit Microsoft Paint

Grace Choi Mink hat mit dem nach ihr benannten Drucker Mink einen kleinen Drucker vorgestellt, mit dem beliebige Farbtöne für Make-up zu Hause selbst hergestellt werden können. Mink nimmt Farbvorschläge aus Bildprogrammen entgegen und baut sie als Schminke nach.

Die Kosmetikindustrie verdient viel Geld damit, unterschiedliche Farbtöne ihrer Schminkprodukte zu verkaufen, während es dem Endkunden nicht möglich ist, eigene Farben anzumischen. Dagegen setzt Grace Choi Mink einen kleinen Drucker, der computergesteuert fast beliebige Farbtöne produzieren kann.

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Der Mink-Drucker verarbeite die gleichen Farbpigmente, wie sie in der Kosmetikindustrie üblich sind, betonte die Erfinderin. Der Drucker soll 300 US-Dollar kosten. Wer zum Beispiel einen bestimmten Farbton in einem Foto entdeckt, kann ihn einfach in einem Bildbearbeitungsprogramm mit der Farbpipette aufnehmen und an den Drucker übermitteln, der an den Rechner angeschlossen wird.

Auf dem Kongress Techcrunch Disrupt präsentierte Mink ihr Produkt als Prototyp und stellte die Idee vor. Die angemischten Substanzen werden in einem kleinen Döschen abgefüllt. Dabei handelt es sich letztlich um die Farbpigmente, die dann noch mit Basissubstanzen für Make-up, Lippenstift und Ähnlichem vermischt werden müssten. Fragen danach wich Mink in der Präsentation aus.

Die Zielgruppe für Mink sind junge Mädchen und Frauen. In diesem Zusammenhang sind die 300 US-Dollar für den Drucker vielleicht etwas zu viel. Was die Verbrauchsmaterialien kosten, verriet Mink noch nicht.

Mink will das Gerät selbst verkaufen, sich aber auch Partner aus der Druckerindustrie suchen, die das Know-how für die Produktionstechnik haben.  (ad)


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