Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/trinity-smartphones-mit-windenergie-laden-1405-106240.html    Veröffentlicht: 05.05.2014 09:20    Kurz-URL: https://glm.io/106240

Trinity

Smartphones mit Windenergie laden

Ein US-Startup entwickelt mit der Trinity ein faltbares Windrad mit Stromgenerator, der genügend Energie liefern soll, um ein Smartphone aufzuladen. Zusammengeklappt passt das Gerät in eine 30 cm lange Röhre.

Die Trinity Portable Wind Turbine Power Station ist ein Windrad mit einem großen Akku, die auch in entfernten Regionen der Erde elektrische Energie liefern soll. Über USB können kleine Geräte wieder aufgeladen werden. Ihre Entwicklung wird über Kickstarter finanziert.

Das Gerät des US-Startups Skajaquoda ist faltbar und steht wie ein Stativ auf drei Beinen. Anstelle des üblichen Rotors mit horizontaler Rotationsachse bewegen sich die Blätter hier in einer vertikalen Rotationsachse.

Der Vertikalrotor spart viel Platz und verringert die Verletzungsgefahr für die Umstehenden. Zudem hat die Konstruktion den Vorteil, dass ihr Rotor nicht zur Windrichtung nachgeführt werden muss. Die Leistungsfähigkeit der Trinity gibt der Hersteller allerdings nicht an. Bei vergleichbaren Konstruktionen gilt sie als recht gering.

Zusammengeklappt ist die Windkraftanlage zylinderförmig und etwa 30 Zentimeter hoch. In ihrem Inneren steckt ein 15-Watt-Generator, der einen Lithium-Polymer-Akku mit 15.000 mAh aufladen soll. Dazu kommt ein USB-Anschluss für ein Smartphone oder Tablet. Wer will, kann den Akku zu Hause auch über das Stromnetz laden.

Die Trinity wiegt rund 1,9 kg und dürfte damit im Expeditionsgepäck durchaus Platz finden. Das Gerät ist wasserdicht, so dass die Aufstellung auch im Regen möglich ist. Ihr großer Vorteil gegenüber Solarpaneelen ist ihr Einsatzspektrum unabhängig von Wetter und Uhrzeit.

Skajaquoda versucht, über Kickstarter Geld für die Entwicklung und Produktion der Trinity zu bekommen. Ein Stück soll rund 280 US-Dollar kosten. Das Ziel, über Kickstarter 50.000 US-Dollar zu erwirtschaften, hat das Unternehmen fast erreicht, obwohl die Kampagne noch fast vier Wochen bis zum 1. Juni 2014 läuft.  (ad)


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