Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/electronic-arts-naechstes-need-for-speed-moeglicherweise-gestoppt-1402-104328.html    Veröffentlicht: 03.02.2014 12:05    Kurz-URL: https://glm.io/104328

Electronic Arts

Nächstes Need for Speed möglicherweise gestoppt

Seit kurzem ist das britische Entwicklerstudio Ghost Games für Need for Speed zuständig, nun gibt es dort offenbar Entlassungen. Ein Teil der Entwickler soll an einem Battlefield-Ableger mit dem Projektnamen "Havanna" arbeiten.

Bei der britischen Niederlassung des zu Electronic Arts gehörenden Entwicklerstudios Ghost Games gibt es laut einem Bericht größere Umstrukturierungen. Wie die Webseite Polygon.com berichtet, verlieren freie Mitarbeiter ihre Aufträge und die Angestellten gehen entweder mit Abfindungen oder können dem ebenfalls zu EA gehörenden Studio Visceral bei der Arbeit an einem noch nicht öffentlich vorgestellten Battlefield-Ableger helfen. Das trage den Projektnamen "Havanna" und spiele in einem Polizei- statt im Elitesoldaten-Szenario.

Die Arbeit an einem neuen Need for Speed ist laut dem Bericht eingestellt. Eigentlich sollte Ghost Games die Federführung für die Rennspielserie übernehmen; bereits das Ende 2013 veröffentlichte Rivals stammt von dort. In den Jahren davor waren meist andere, teils externe Teams für die Produktion zuständig. Wie es mit der in den vergangenen Jahren nur mäßig erfolgreichen Reihe weitergeht, ist damit möglicherweise offen.

Electronic Arts hat die Vorgänge bei Ghost Games nur dahingehend kommentiert, dass dort "Beratungen" stattfinden würden. Vermutlich betrifft das auch die ebenfalls im südenglischen Städtchen Guildford ansässigen Criterion Games, aus denen heraus Teile von Ghost Games entstanden sind.

Zum Jahresanfang 2014 hatten bei Criterion die Gründer Alex Ward und Fiona Sperry mit bislang unbekanntem Ziel gekündigt. Das Studio war in der Vergangenheit unter anderem für Burnout und für technische Entwicklungen zuständig - dort entstand auch die Renderware-Engine, die unter anderem in GTA 3 San Andreas zum Einsatz kam. Criterion gehört seit 2004 zu Electronic Arts.  (ps)


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