Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/cloud-speicher-dropbox-ist-10-milliarden-us-dollar-wert-1401-104004.html    Veröffentlicht: 18.01.2014 16:00    Kurz-URL: https://glm.io/104004

Cloud-Speicher

Dropbox ist 10 Milliarden US-Dollar wert

Der Online-Speicherdienst Dropbox hat seine jüngste Finanzierungsrunde beendet und dabei 250 Millionen US-Dollar eingesammelt. Damit beläuft sich der geschätzte Wert des Unternehmens jetzt auf fast zehn Milliarden US-Dollar.

Der US-Anbieter für Onlinespeicher Dropbox soll mit dem Abschluss der aktuellen Finanzierungsrunde insgesamt 250 Millionen US-Dollar gesammelt haben. Dies hat das Wall Street Journal (WSJ) von Insidern erfahren, die an dem Geschäft beteiligt waren. Stärkster Geldgeber soll das US-Finanzunternehmen Blackrock sein.

Unternehmen ist jetzt 10 Milliarden US-Dollar wert

Mit dem Abschluss der Finanzierungsrunde soll Dropbox jetzt fast zehn Milliarden US-Dollar wert sein. Laut WSJ soll Dropbox Ende 2011 noch vier Milliarden US-Dollar wert gewesen sein - damit hat sich der Wert des Unternehmens mehr als verdoppelt. Zwischen November 2012 und Juli 2013 konnte Dropbox seine Nutzerzahlen von 100 Millionen auf 175 Millionen Anwender steigern.

Dropbox wurde 2007 gegründet. Als einfacher Online-Speicherdienst gestartet, können Nutzer mittlerweile unter anderem auch Fotos von unterschiedlichen mobilen Geräten automatisch synchronisieren lassen. Dropbox richtet sich mittlerweile auch nicht mehr nur an Privatkunden, die ihre Daten in der Cloud ablegen wollen: 2011 wurde eine Geschäftsversion eingeführt.

Seit November 2013 können Nutzer ihre privaten und geschäftlichen Konten unter einem Account nutzen. Vorher konnten private und geschäftliche Daten nicht gleichzeitig mit einem Konto aufgerufen werden.

Kürzlich erfolgter Hack war nur interner Fehler

Kürzlich kam Dropbox wegen eines angeblichen Hacks in die Schlagzeilen. Die Gruppe The 1775 Sec hatte unter dem Namen Anonymous behauptet, für einen knapp zweistündigen Ausfall verantwortlich zu sein. Später stellte sich heraus, dass kein Angriff stattgefunden hatte und der Ausfall lediglich auf einem internen Fehler bei Dropbox beruhte.  (tk)


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