Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/sony-fdr-ax100e-4k-camcorder-schrumpfen-auf-vernuenftige-masse-1401-103771.html    Veröffentlicht: 08.01.2014 07:17    Kurz-URL: https://glm.io/103771

Sony FDR-AX100E

4K-Camcorder schrumpfen auf vernünftige Maße

Sony hat mit dem FDR-AX100E einen schlanken Camcorder mit 4K-Auflösung angekündigt, der allerdings immer noch so groß ist wie frühere VHS-C-Modelle. Die Verdrängung von Full-HD-Modellen schreitet dennoch voran.

Mit 81 x 83,5 x 196,5 mm ist der neue 4K-Camcorder FDR-AX100E von Sony im Vergleich mit anderen Videokameras zwar immer noch sehr groß, doch die können keine Auflösungen von 3.840 x 2.160 Pixeln erzielen. Dabei wird ein CMOS-Sensor im 1-Zoll-Format mit Leiterbahnen auf der Rückseite eingesetzt, was das Rauschverhalten verbessert. Mit 915 Gramm ist der Camcorder nicht gerade leicht. Die Videos werden auf Memorysticks oder SD-Karten gespeichert.

Das fest eingebaute 12fach-Zoomobjektiv mit einer KB-Brennweite von 29 bis 348 mm besteht aus elf Linsengruppen, 17 asphärischen Elementen sowie einem ED-Glas (extra-low dispersion), um die chromatische Aberration zu reduzieren. Ein optischer Bildstabilisator soll verwackelte Aufnahmen verhindern.

Wer will, kann statt mit der hohen Auflösung auch mit einer hohen Aufnahmefrequenz von 120 Bildern pro Sekunde mit 1.280 x 720 Pixeln filmen. Falls gewünscht, kann mit dem 4K-Camcorder ein Video gleich in zwei Formaten parallel aufgenommen werden. Die Videokamera speichert dann im Format AVCHD/XAVC S mit maximal 60 Megabit pro Sekunde beziehungsweise als MP4-Videodatei. Letzteres Format erspart dem Filmer die Konvertierung für die Veröffentlichung im Internet.

Über das eingebaute WLAN können die MP4-Dateien auf Smartphones oder Tablets übertragen werden, wobei ein NFC-Modul auf Wunsch für die automatische Abstimmung der Verbindungsdaten zwischen den Endgeräten sorgt. Per DLNA kann auch über WLAN eine Verbindung zu einem DLNA-tauglichen Fernseher hergestellt werden, um Inhalte auf dem TV-Bildschirm wiederzugeben.

In den Lichtgang kann einer von drei eingebauten Neutraldichte-Filtern eingeschoben werden, um die Lichtmenge zu reduzieren. So kann ohne verkürzte Verschlusszeit auch bei hellem Licht die Blende weit geöffnet werden, um Unschärfeeffekte zu erzielen.

Neben einem OLED-Sucher mit 1,44 Millionen Bildpunkten gibt es einen 3,5 Zoll großen Touchscreen mit 921.600 Bildpunkten im 16:9-Format und ein 5.1-Mikrofon. Eine spezielle Schaltung kann die Stimme des Kameramanns hinter der Kamera unterdrücken. Der Objektivring erlaubt, je nach Einstellung den Fokus, den Zoomfaktor oder die Belichtung zu steuern.

Sonys 4K-Camcorder FDR-AX100E soll ab Mai 2014 für rund 2.000 Euro angeboten werden.  (ad)


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