Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/razer-nabu-smartes-armband-mit-zwei-bildschirmen-1401-103770.html    Veröffentlicht: 08.01.2014 07:10    Kurz-URL: https://glm.io/103770

Razer Nabu

Smartes Armband mit zwei Bildschirmen

Der Razer Nabu will mehr als ein Fitnessarmband sein und informiert seinen Träger auch über eingehende E-Mails und SMS auf seinen beiden OLED-Displays. Und sogar mit anderen Nabu-Trägern soll das Bändchen kommunizieren.

Das Razer Nabu ist eines der vielen smarten Armbänder, die derzeit von zahlreichen Herstellern angeboten werden. Es soll aber nicht nur die körperliche Aktivität des Trägers messen und ihn motivieren, das selbst auferlegte Trainingsprogramm zu absolvieren, sondern ist auch eine Art Smartwatch mit gleich zwei OLED-Displays.

Das obere Display mit 32 x 32 Pixeln, das von der Oberseite des Handgelenks aus zu sehen ist, informiert lediglich über eingehende Nachrichten und wahrt so die Privatsphäre des Anwenders, während das untere OLED mit 128 x 32 Pixeln auch mehr Details zu Anrufen, SMS, E-Mails und Ähnlichem bietet. Um es zu sehen, muss der Träger aber in seine Handinnenseite sehen.

Das Razer Nabu verfügt über einen Beschleunigungssensor und einen Höhenmesser sowie einen Vibrationsmotor. Das Band funktioniert mit iOS- und Android-Smartphones und ist regen- und spritzwasserfest. Dank des Beschleunigungssensors können auch einige Gesten erkannt werden, die der Nutzer durch Armbewegungen durchführen kann.

Über die mitgelieferten Apps kann eingestellt werden, welche Daten das Armband sammelt. Außerdem hat Razer eine Kommunikationsfunktion zwischen den Trägern des Nabu-Bandes entwickelt, die zum eigenen sozialen Netzwerk gehört. Aber auch ein Matchmaking über gemeinsame Interessen lässt sich auf Wunsch mit Unbekannten durchführen. Ein Händeschütteln überträgt dann zum Beispiel die Kontaktdaten.

App-Entwickler können Nabu ebenfalls ansprechen. Dazu will der Hersteller eine Entwicklungsplattform ins Leben rufen. Das Razer Nabu soll Ende des 1. Quartals 2014 angeboten werden. Der Preis steht noch nicht fest. Eine Version für Entwickler zum Preis von rund 50 US-Dollar ist bereits erhältlich und kann nach der Registrierung erworben werden.  (ad)


Verwandte Artikel:
Patent: Apple will Apple Watch im Schmuckkästchen aufladen   
(28.02.2018, https://glm.io/133040 )
Razer Kiyo und Seiren X im Test: Nicht professionell, aber schnell im Einsatz   
(16.02.2018, https://glm.io/132665 )
Wearables: Fitbit will stärker auf Smartwatches setzen   
(27.02.2018, https://glm.io/133019 )
Memi: Smartwear für Frauen   
(05.11.2013, https://glm.io/102547 )
Vaunt: Intels Smart Glasses sehen aus wie ... eine Brille   
(05.02.2018, https://glm.io/132600 )

© 1997–2019 Golem.de, https://www.golem.de/