Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/samsung-840-evo-1-tbyte-ssd-als-msata-modul-1312-103248.html    Veröffentlicht: 09.12.2013 13:13    Kurz-URL: https://glm.io/103248

Samsung 840 Evo

1-TByte-SSD als mSATA-Modul

Noch im Dezember 2013 will Samsung die erste SSD in mSATA-Bauform mit einer Kapazität von einem Terabyte auf den Markt bringen. Das Laufwerk, das auch in moderne Notebooks passt, soll gegenüber den 2,5-Zoll-Modellen nicht langsamer sein.

Samsung hat die 1-TByte-Version einer mSATA-Version seiner SSD-Serie 840 Evo angekündigt. Nach Angaben des Unternehmens ist es das erste Laufwerk in dieser Bauform, welches die Kapazität von 1.000 GByte erreicht.

Möglich wird das durch neue Flash-Bausteine mit TLC-Architektur, welche pro Package 256 GByte speichern können. Samsung gibt die Strukturbreite als "10-Nanometer-Klasse" an, was bei den Flashherstellern aber nur der ersten Ziffer entspricht. Die tatsächliche Strukturbreite liegt bei Samsung bei 19 Nanometern.

Ein einzelnes Die der Flashbausteine fasst nur 128 Gigabit, die übliche Angabe für die Kapazität bei Flash, was 16 GByte ergibt. Allerdings fasst Samsung 16 der Dies in einem Package zusammen, die von außen mit ihrer Kunststoffummantelung wie ein Chip mit insgesamt 256 GByte aussehen.

Die 840-Evo-mSATA erreicht nach Angaben von Samsung Transferraten von 540 und 520 MByte/s beim dauerhaften Lesen und Schreiben, in beiden Modi sind 90.000 IOPS möglich. Über das Samsung-Tool Magician kann zudem noch der Rapid-Modus aktiviert werden, der einen Teil des Hauptspeichers eines PCs als exklusiven SSD-Cache verwendet. Damit sind auch Werte über 1 GByte/s möglich, was über die SATA-6-GBit-Schnittstelle des Laufwerks sonst nicht möglich wäre.

Im Laufe dieses Monats will Samsung die 1-TByte-SSD für mSATA-Steckplätze weltweit in den Handel bringen, auch ein Verkauf in einer Retail-Verpackung ist ausdrücklich vorgesehen. Angaben zum Preis macht das Unternehmen noch nicht. Die 2,5-Zoll-Version der 840 Evo kostet derzeit rund 500 Euro, allerdings sind mSATA-SSDs durch die Flash-Chips mit hoher Kapazität in der Regel auf die Speichermenge bezogen teurer, 500-GByte-Laufwerke anderer Hersteller kosten als mSATA derzeit um 300 Euro.  (nie)


Verwandte Artikel:
mSATA-SSD: Adata SP310 als Ultrabook-Booster   
(15.08.2013, https://glm.io/100991 )
Optane SSD 800p: Intel bringt 3D Xpoint in die Mittelklasse   
(08.03.2018, https://glm.io/133229 )
Toshiba: SSDs bis 512 GByte mit 19-Nanometer-Flash   
(13.03.2013, https://glm.io/98170 )
Galaxy S9 und S9+ im Test: Samsungs Kamera-Kompromiss funktioniert   
(08.03.2018, https://glm.io/133164 )
Samsung Q9FN: QLED-Fernseher bekommen direkte Hintergrundbeleuchtung   
(08.03.2018, https://glm.io/133216 )

© 1997–2021 Golem.de, https://www.golem.de/