Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/skywind-morrowind-ohne-quecksilber-wasser-1312-103234.html    Veröffentlicht: 09.12.2013 10:16    Kurz-URL: https://glm.io/103234

Skywind

Morrowind ohne Quecksilber-Wasser

Der Modder Eloth hat eine spielbare Alphaversion von Skywind veröffentlicht. Die Skyrim-Modifikation bildet die Spielwelt von The Elder Scrolls 3 Morrowind fast eins zu eins mit aktueller Technik nach - Quests gibt es aber noch nicht.

Das Morroblivion-Team rund um den Modder Eloth arbeitet seit weit über einem Jahr an der Skywind-Modifikation, die neue Alphaversion 0.901 ermöglicht erstmals das Erkunden der Insel Vvardenfell. Diese ist Teil der Provinz Morrowind und Handlungsort des gleichnamigen Elder-Scrolls-Titels, den die Modder mit dem Creation Kit für Skyrim entwickelt haben.

Das nicht kommerzielle Projekt führt die Idee von Morroblivion fort, welches Morrowind als Mod für Oblivion wieder aufleben lässt. Skywind setzt Skyrim und Morrowind samt den Erweiterungen Tribunal und Bloodmoon voraus, die Steam-Versionen beider Spiele unterstützt die Mod ebenfalls.

Die aktuelle Alphaversion von Skywind bietet die Möglichkeit, die Insel Vvardenfell frei zu erkunden. Den Brückenschlag zu Skyrim bildet hierbei nicht nur die Grafik-Engine, sondern auch die Insel Solstheim. Diese gehört nicht zur Provinz Morrowind, sondern zu Himmelsrand - Skyrim also.

Die Skywind-Mod lässt zwar in der aktuellen Version noch die Reisefunktion per Schlickschreiter vermissen, viele NPCs sind nur mit einem Lendenschurz bekleidet und Quests gibt es auch noch nicht. Dafür ist die Liebe zum Detail, mit welcher das Team die Welt von Morrowind nachgebaut hat, beeindruckend: Selbst einzelne Felsformationen und Schilf befinden sich genau dort, wo sie sich vor über zehn Jahren schon befanden, und auch die Texturen sind sehr stimmig.

Passend dazu haben die Entwickler ihre Musik sehr stark an die Kompositionen von Jeremy Soule angelehnt, wodurch Fans des Originalspiels bereits im Menü wohlige Gänsehaut bekommen.

Durch die deutlich modernere Technik von Skyrim erstrahlt Skywind in durchaus schicker Optik - insbesondere die Anzahl der Polygone, die Beleuchtung und die Texturen sind zeitgemäß. Die größten Unterschiede finden sich bei der Sichtweite und der Wasserdarstellung. Morrowind nutzte als eines der ersten Spiele Direct3D 8, um das Pixelnass mit Shadern zu verschönern, das berühmte "Quecksilber-Wasser" fehlt in der Modifikation.  (ms)


Verwandte Artikel:
Skyrim VR im Test: Reisekrank durchs Rollenspiel   
(28.11.2017, https://glm.io/131367 )
Bethesda: Survivalmodus für Skyrim veröffentlicht   
(05.10.2017, https://glm.io/130454 )
TESO Morrowind im Test: Hach, endlich wieder Vvardenfell!   
(07.06.2017, https://glm.io/128046 )
Basemental: Mod erweitert Die Sims 4 um Drogen   
(16.02.2018, https://glm.io/132830 )
Security: Kopierschutz von Microsofts UWP ist nicht mehr unknackbar   
(16.02.2018, https://glm.io/132816 )

© 1997–2019 Golem.de, https://www.golem.de/