Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/bluetooth-schluessel-iphone-klopft-an-und-schliesst-mac-auf-1311-102598.html    Veröffentlicht: 07.11.2013 08:59    Kurz-URL: https://glm.io/102598

Bluetooth-Schlüssel

iPhone klopft an und schließt Mac auf

Mit dem iPhone lässt sich über Bluetooth und die App Knock die Sicherheit bei der Benutzung von Macs erhöhen. Das iPhone und dessen Bluetooth-Anbindung arbeiten dabei als Schlüssel. Zur Sicherheit muss aber noch geklopft werden.

Wer seinen Mac automatisch verschließen will, muss nicht zwangsläufig den Sperrbildschirm per Hand aktivieren, sondern kann auch auf Bluetooth-Hardware setzen. Wird die entfernt, wird der Mac automatisch gesperrt. Das funktioniert sowohl mit dedizierten Modulen für den Schlüsselbund als auch mit dem iPhone und der App Knock.

Knock prüft ständig, ob eine Bluetooth-Verbindung zum iPhone des Nutzers besteht. Reißt sie ab, weil sich der Anwender von seinem Mac trennt, wird der Rechner automatisch verriegelt. Die App kostet rund 3,60 Euro und kann über den App Store bezogen werden. Nähert sich der Anwender seinem Rechner wieder, wird dieser nicht automatisch wieder entsperrt. Der Anwender muss vielmehr zweimal leicht auf das Telefon klopfen. Das soll die Sicherheit erhöhen.

Knock funktioniert mit Bluetooth 4.0 Low Energy und läuft daher nur mit Macs und iPhones, die diesen Funkstandard beherrschen. Sollte das iPhone verloren gehen oder der Akku leer sein, kann sich der Anwender immer noch mit seinem normalen Passwort am Mac einloggen. Die Anmelderechte können dem Smartphone in der Mac-OS-X-App auch wieder entzogen werden, falls das Telefon gestohlen wird oder verloren geht.

Ein ganz ähnliches System hat Atama mit dem Schlüssel Sesame vorgestellt. Allerdings handelt es sich beim Sesame um ein separates Gerät, das per Bluetooth 4.0 Kontakt mit dem Mac aufnimmt. Sesame wird am Körper getragen und sorgt dafür, dass der Rechner verriegelt wird, wenn sich sein Benutzer zusammen mit dem etwa feuerzeuggroßen Stick entfernt. Die Entriegelung findet bei Annäherung automatisch statt, so dass der Anwender nicht ständig sein Passwort eingeben muss. Die Lösung soll rund 40 Euro kosten.  (ad)


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