Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/offline-startups-die-2013-gescheitert-sind-1310-102442.html    Veröffentlicht: 30.10.2013 14:55    Kurz-URL: https://glm.io/102442

Offline

Startups, die 2013 gescheitert sind

Tolle Idee, aber erfolglos: Nicht alle Internet-Startups können sich behaupten. 2013 mussten viele neu gegründete Unternehmen schließen, darunter der Fotodienst Cardagram und Hipaway, eine Plattform zur Buchung von Hotels.

Nicht alle Startups sind erfolgreich. Leider sind auch in den ersten neun Monaten dieses Jahr wieder etliche deutsche Startups und Onlineprojekte für immer verschwunden. Zuletzt machten unter anderem der Berliner Fotodienst 7moments, das noch junge Hotel-Startup Hipaway und Mydryclean.de, ein Lieferdienst für Textilreinigungen, dicht.

Zur Erinnerung: 2012 schlossen unter anderem die bekannte Shirtlabel-Community A better tomorrow, der mit viel Erwartungen gestartete Lebensmittelshop Supermarkt.de und der Reservierungsdienst Gourmeo.

7moments

Anfang Dezember 2012 schloss 7Moments, das vor knapp zwei Jahren startete. "Unser Ziel war ein Dienst, mit dem man persönliche Erinnerungen in einer geschützten Umgebung sammeln und teilen kann", schrieben die Macher im Unternehmensblog. Da die Zahl der Nutzer aber unter den Erwartungen geblieben sei, sei es den Berlinern nicht weiter möglich, 7Moments wirtschaftlich zu betreiben.

Archify

Das von Max Kossatz und Gerald Bäck gegründete Archify, ehemals Egoarchive, stellt an diesem Mittwoch, dem 30. Oktober 2013, seinen Betrieb ein. Archify positionierte sich als "intelligente Suchmaschine, die alles auffindbar machte, was Nutzer beim Surfen oder in den Social Networks angeschaut haben". Die Archify-Macher wollen stattdessen die Suchmaschine Blippex vorantreiben.

Betandsleep

Betandsleep musste ebenfalls aufgeben. Das Hamburger Startup, das zwischen reiselustigen Personen und Hotels der gehobeneren Klasse vermittelte, stellte seinen Geschäftsbetrieb ein. "Wir sind natürlich sehr traurig und enttäuscht, dass wir es nicht geschafft haben, unser Startup zum Erfolg zu führen", sagte Alexander Penk, Geschäftsführer von Betandsleep in einem Interview mit dem Seedmatch-Blog.

Buddybeers

Mit Buddy Beers konnte man netten Leuten auch dann ein echtes Bier ausgeben, wenn sie Hunderte Kilometer weit weg waren. Nun sind die Tage der lustigen Schnaps- beziehungsweise Bieridee gezählt - Anfang Mai stellte Buddy Beers, das von Travis J. Todd, Min-Sung Sean Kim und Benedikt Bingler erdacht wurde, seinen Betrieb ein. "This doesn't mean Buddy Beers is dead. Far from it! We are continuing to explore some awesome new opportunities for you to enjoy beer with your friends around the world. In order to do this, though, it's easier for us to just push the reset button on the current apps", teilte das Startup in seinem Blog mit.

Cardagram

Mit Cardagram kopierte Rocket Internet im vergangenen Sommer Postagram. Inzwischen wird das Projekt, das eines der ersten Rocket-App-Projekte war, nicht mehr weiterbetrieben: Die Social-Media-Kanäle des Startups, das unter anderem in Deutschland, Frankreich und Großbritannien unterwegs war, sind verwaist, die Webseiten nicht zu erreichen.

Chic Chick Club

Ende. Aus. Vorbei. Alle Rettungsversuche beim Chic Chick Club waren im März vergebens, das Berliner Startup aus dem Hause Team Europe wird komplett geschlossen. Auf der Website verkündete das Unternehmen: "Der Berliner E-Commerce Shop ChicChickClub stellt Marke und eigenständigen Geschäftsbetrieb ein. Das 2012 online gegangene Startup, das monatlich persönlich auf den Stil der Kundinnen abgestimmte Schuhkollektionen anbietet, geht in Justfab auf". Das US-Unternehmen Justfab, 2010 gegründet, startete in Deutschland im Sommer 2012.

Cleap

Das Startup Appclouds stellt sein mobiles Zahlungssystem Cleap ein. "Es ist wirklich sehr bedauerlich, dass wir aufgrund fehlender finanzieller Mittel das Projekt einstellen müssen. Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bereits gewonnenen Partnern, Unterstützern, Freunden und Kollegen bedanken, die sich über einen Zeitraum von über elf Monaten tatkräftig engagiert und willensstark am Projekt beteiligt haben", sagt Torben Simon Meier, Geschäftsführer von Appclouds. Zuletzt hatte das Appclouds-Team noch versucht, das Aus mit Hilfe der Gründerszene zu verhindern. Appclouds soll nun umstrukturiert werden und künftig andere Unternehmen beraten.

Clevertake

Das Berliner Startup Clevertake verschwand völlig sang- und klanglos aus dem Internet. "Die Gesellschaft ist aufgrund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens gemäß § 60 Abs. 1 Nr. 4 GmbHG aufgelöst", heißt es im Handelsregister. Clevertake positionierte sich als "Online-Marktplatz für günstige Angebote". Das Berliner Startup baute darauf, dass Unternehmen ihre preisreduzierten Waren, Dienstleistungen und Gutscheine selbst bei Clevertake eintrugen. Den Preis, die Konditionen und die maximale Anzahl der Verkäufe konnten die Einsteller dabei selbst festlegen. So sollte Clevertake auch für Unternehmen interessant sein, die nicht bereit sind, eine Provision von 50 Prozent zu zahlen. Clevertake verlangte 20 Prozent Provision.

Dealstar

Im Mai wurde Dealstar abgeschaltet. "In dem hart umkämpften Markt der Gutscheine und Deals ist es für ein Startup allerdings schwer, Marktanteile zu gewinnen. Wir haben uns deshalb entschieden, die Plattform nicht in ihrer bisherigen Form weiter zu betreiben, sondern fokussieren uns auf alternative Nutzungsmöglichkeiten der Technologie. Zum Beispiel für unsere Plattform Spontacts, wo Deals und Gutscheine im Rahmen der Monetarisierung ein wichtiges Thema werden", teilte die Scout24-Gruppe nach der Abschaltung mit. Die Scout24-Gruppe übernahm über ihre Tochterfirma Scout24 Services die Deal-Suchmaschine Dealstar im Sommer 2012.

Deskwanted

Das Berliner Startup Deskwanted, eine Plattform, mit der Nutzer "kollaborative Arbeitsplätze auf der ganzen Welt" finden können, ist insolvent. Das Startup wurde 2010 von Carsten Foertsch und Joel Dullroy gegründet. 2011 trat Deskwanted dem Inkubator You Is Now bei, der von Immobilienscout24 betrieben wird. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Joachim Heitsch bestellt. Es folgte ein Streit: Deskwanted-Gründer Foertsch erhob schwere Vorwürfe gegen den Immobilienscout-Inkubator You Is Now, von dem Deskwanted seit 2011 unterstützt wurde - siehe "Trieb Immobilienscout You Is Now-Startup Deskwanted 'vorsätzlich' in die Insolvenz?".

Fashionlend

Ohne ein Wort des Abschieds ist Fashionlend, ein Verleihdienst für Kleidung und Accessoires, aus dem Netz verschwunden. Das Ziel der Gründer Karim Saad und Dzenid Muratovic war zum Start ambitioniert: Fashionlend und der Kleidungsverleih allgemein sollten ein relevanter Bestandteil der Sharing Economy werden. "In ein bis zwei Jahren wird das Thema auf dem Niveau von Carsharing angekommen sein", war Saad überzeugt. Daraus wurde dann leider nichts - siehe auch "Mein Rock, meine Hose, mein Kleid: Bei Fashionlend verleihen Menschen ihre Kleidungsstücke".

Finest Spots

Das Aus für Finest Spots, eine Smartphone-App für "personalisierte Location-Empfehlungen", kam ebenfalls im Frühjahr 2013. "Finest Spots, das ausschließlich auf dem Testmarkt Hamburg verfügbar ist, blieb in ihrer Entwicklung hinter den Erwartungen zurück", teilte Hanse Ventures mit. Finest Spots startete im Sommer 2012 - quasi als Gigalocal-Nachfolger. "Die User wählen aus, wonach ihnen gerade ist, und die App empfiehlt mithilfe der Geodaten vorausgewählte Locations in der Nähe - die Finest Spots von Hamburg", erklärte Geschäftsführerin Cécile Gaulke im vergangenen Jahr das System von Finest Spots.

Futtercoach

Der Heimtierbedarfsshop Futtercoach ging bereits im April offline. Futtercoach wurde 2011 von Florian und Anna Geiger in München gegründet. Das Unternehmen beschrieb sich bei Twitter wie folgt: "Ihr Onlineshop für Futter und Tierbedarf mit dem kostenlosen Futterfinder für Ihr Tier. Welches Futter füttern? Wie viel Futter braucht mein Tier?" Die Futtercoach-Domain sicherte sich anschließend Konkurrent Hundeland.

Gidsy

Nach der Übernahme durch Getyourguide, einer Buchungsplattform für Touren, Ausflüge und Attraktionen, verschwand Gidsy, ein Marktplatz für Aktivitäten, Events und Kurse. Das Berliner Hype-Startup Gidsy machte vor allem durch Investoren wie Ashton Kutcher, Werner Vogels, Index Ventures und Sunstone Capital von sich reden. Wie viel Getyourguide für Gidsy zahlte, ist nicht bekannt.

Gigalocal

Auch die mobile Dienstleistungsvermittlung Gigalocal machte im Frühjahr zu. Das Unternehmen blieb hinter den Erwartungen zurück. Die Macher beschrieben Gigalocal zum Start als "schwarzes Brett" oder als "virtuellen Wunschzettel für unterwegs". Nutzer konnten bei Gigalocal kleine Dienstleistungen inserieren, die andere Personen erledigen sollten. Als Beispiele nannte das Startup Minijobs wie zum Beispiel "2 Stunden Wohnung aufräumen oder bügeln", "4h Ikea Regale transportieren und aufbauen" oder "2x 15cm Subway Sandwiches" einkaufen. Die Aufträge hießen bei Gigalocal Gigs. Den Preis für diese Gigs, die auf einer Karte präsentiert wurden, konnten die Nutzer selbst festlegen.

Givanto

Traurig, aber wahr: Das Berliner Startup Givanto, das von Founderslink ins Leben gerufen wurde, ist seit März 2013 geschlossen. Anfang März wurde über die Betreiberfirma Spirit of Rewards GmbH das Insolvenzverfahren eröffnet. Givanto trat 2012 an, um im Segment für Mitarbeitervorteile zu reüssieren. Die Jungfirma, die von Alexis Hue, zuvor Wein der Woche, und Gereon Hermkes, ehemals Frogster, vorangetrieben wurde, wollte Mitarbeitern eines Unternehmens Vergünstigungen bei bestimmten Händlern vermitteln. Der Founderslink-Ableger Givanto wurde auch vom Kompressionstool Winrar finanziell unterstützt.

Handelsdeal

Das 2011 gestartete Handelsdeal, ein Groupon-Modell für das B2B-Segment, ist gescheitert. Die Gesellschaft wurde aufgelöst. Zuvor hieß es immer wieder, das Team arbeite an einem "Komplettumbau des Konzepts" und wolle ein paar Dinge verändern und dann neu durchstarten. Passiert ist dann nicht mehr viel. Das Konzept ging offenbar nicht auf. Handelsdeal war zum Start ein Collective-Buying-Modell mit den Zielgruppen Gewerbetreibende, Freiberufler und kleine und mittelständische Unternehmen. Dieser Zielgruppe wollte das Handelsdeal-Team, zu dem Mark Rüdesheim, Thomas Jentzsch, Dominik Hensel und Sören Martius gehörten, Produkte und Dienstleistungen anbieten, die diese im "Geschäftsalltag benötigt", wie zum Beispiel Bürobedarf, Druckerpatronen oder Beamer.

Hipaway

"Der Hotelmarkt ist nicht so trivial, wie er im ersten Moment erscheint", sagte Adrian Graf, Gründer der Hotelbuchungsplattform Hipaway im Frühjahr dieses Jahres. Er sollte damit recht behalten. Wer die Seite aufruft, bekommt den Satz zu lesen: "Sehr geehrte Kunden und Partner, leider ist es uns zur Zeit nicht möglich, den Service Hipaway.com weiter anzubieten."

Hotelodeo

Der Reisedienst Hotelodeo ist ebenfalls insolvent. Bereits Anfang Mai musste Gründer Sascha Eikelmann beim Amtsgericht die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragen. Hotelodeo wollte den gesamten Reisebuchungsprozess auf einer Plattform vereinen. "Wir wollen die Reiseerlebnisse in den Buchungsprozess reinbringen und dabei den kleinen Anbietern die Möglichkeit geben, ihr Angebot wie bei eBay neben den Großen einzustellen", sagte Gründer Eikelmann zum Start. Der Firmenname Hotelodeo sollte das wilde Rodeo rund ums Hotel beschreiben.

Kochabo

Der Hype um die vielen Koch- und Rezeptdienste im Lande ist offenbar langsam vorbei. Mit Kochabo gab der erste Anbieter auf. Bei Facebook schreibt das Team: "Liebe Kochabo-Freunde, leider müssen wir euch mitteilen, dass wir von nun an keine Kochabo-Boxen mehr in Deutschland ausliefern werden". Auf der Website selbst war zu diesem Zeitpunkt noch von einer Sommerpause die Rede. In Österreich geht es bei Kochabo weiter.

Kuponjo

Kuponjo, eine Software-as-a-Service-Lösung für Gutscheinmarketing aus dem Hause Rheingau Ventures, existiert ebenfalls nicht mehr. Bereits Ende des vergangenen Jahres haben Gesellschafter und das Management des Unternehmens entschieden, die Geschäfte nicht mehr fortzuführen. Zu den Kunden von Kuponjo zählten unter anderem Unternehmen aus der Gastronomie, der Hotellerie und dem Einzelhandel. Ins Leben gerufen wurde die Jungfirma mit Unterstützung von Rheingau Ventures und Yamas Ventures. Im Februar des vergangenen Jahres investierten Mountain Super Angel, KfW und die Business Angels Andreas Gautsch und Hermann Vogt einen "mittleren sechsstelligen" Betrag in das Startup.

Likedby

Auch Likedby existiert nicht mehr. "Unser Service ermöglicht es Nutzern, eigene Interessen und Vorlieben auf sehr einfache Art visuell darzustellen sowie gemeinsame Interessen mit Gleichgesinnten zu teilen. Durch die Aggregation dieser Daten lassen sich Geschmacksprofile und personalisierte Empfehlungen für Likedby-Nutzer erstellen", lautete die Selbstbeschreibung des Dienstes. Somit adaptierte Likedby das Pinterest-Prinzip. Das Startup setzte dabei aber zumindest nicht auf eine plumpe 1:1-Kopie des Originals.

Lokali

Mit Lokali, zunächst als Citypoints bekannt, versuchte der Startup-Anschieber Found Fair seit Sommer des vergangenen Jahres im Segment der digitalen Punkte, sprich Bonuskarten zu reüssieren. Nun hat es sich schon wieder ausgestempelt: Wie ein Blick ins Handelsregister verrät, wurde die Lokali-Betreiberin, die Citypal GmbH, aufgelöst. Die Social Media-Kanäle des Startups sind schon lange vorher nicht mehr bedient worden.

Modemeister

Fast geräuschlos ist die Curated-Shopping-Plattform Modemeister aus dem Netz verschwunden. Kareen Günther und Tanja Bogumil setzten mit ihrem Service auf "eine Lösung für das Problem, dass die wenigsten Männer gerne Kleidung einkaufen gehen - entweder weil sie Shopping nicht mögen oder einfach keine Zeit für ausgedehnte Einkaufsbummel haben." Jeder Mann bekam seinen persönlichen Stylisten an die Seite gestellt, der hoffentlich passende Outfits zusammenstellte.

Mydryclean.de

Völlig geräuschlos ist das junge Startup Mydryclean.de, ein Lieferdienst für Textilreinigungen, aus dem Netz verschwunden. Die Website ist abgeschaltet, auf den Social-Media-Kanälen passiert nichts mehr. Die Ende 2011 gestartete Plattform vermittelte Reinigungen, die die Kleidung der Onlinekunden von zu Hause abholte und wieder zurückbrachte - kostenlos.

Pictorama

Das Hamburger Startup Pictorama, ein digitaler Marktplatz für Fotos, fand im Frühjahr 2013 ein schnelles Ende. "Unfortunately not as many clients as we expected bought our pictures. This forces us to shut down Pictorama due to insufficient funds. Unfortunately this also means we are not able to pay out your account balance any further even if you have already requested the pay out. We are so sorry", heißt es seitdem auf der Website. Für Smartphone-Fotografen, gleichgültig ob Amateur oder Profi, positionierte sich Pictorama als Marktplatz, auf dem sich Geld verdienen lässt. Jedenfalls dann, wenn die Fotos auch auf Pictorama angenommen wurden.

Revenuemax

Das Hamburger Startup Revenuemax, das im Sommer 2010 von Kay Schneider und Thomas Promny gegründet wurde, musste ebenfalls schließen. Bereits Anfang Mai mussten die Hanseaten beim Amtsgericht einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen. Ergebnis: Masseunzulänglichkeit.

SchuelerVZ

"Es ist vorbei. SchülerVZ wurde am 30. April 2013 geschlossen. Für immer. Deine Mitgliedschaft endete dementsprechend zum 30. April 2013", heißt es auf der Startseite von SchülerVZ. Erstaunlich dabei: Bei der Verkündung der Übernahme behielt Holtzbrinck Digital, der alte Besitzer, "die Option, das Portal SchuelerVZ zu nutzen". Das Fazit: Einen Niedergang kann man nicht aufhalten, dabei galt SchülerVZ lange Zeit als das einzige wertvolle Objekt in der VZ-Welt.

TRG - The Reach Group

Nach dem Yield-Optimizer Revenuemax ist nun auch TRG - The Reach Group, eine "strategische Unternehmensberatung im Bereich Online-Marketing" insolvent. Wie aus dem Umfeld des Unternehmens bekanntwurde, versuchte das TRG-Team um Christian Hasselbring zuletzt noch, die Onlinemarketingagentur zu verkaufen - leider ohne Erfolg. Die Gesellschaft ist inzwischen aufgelöst.

Woobby

Die 2007 gestartete Ranking-Community Woobby ist komplett aus dem Netz verschwunden. Anfang August 2007 ging die Community in den geschlossenen Betatest. Seitdem konnten registrierte Nutzer Rankings und Umfragen erstellen. Im Angebot waren beispielsweise "Der beste Horrorfilm aller Zeiten", "Was nervt euch beim Fußball am meisten?" und "Web2.0-Dienste, die man am öftesten buchstabieren muss".

Wynsh

"Diese Präsenz ist leider nicht verfügbar", steht seit Februar auf der Startseite der innovativen Shopping-App Wynsh. Die Betreiberfirma Windowin GmbH ist insolvent. "Die angestrebte sogenannte übertragende Sanierung durch Verkauf des laufenden Unternehmens an einen Investor und damit der Erhalt von Arbeitsplätzen ist gescheitert, so dass das Unternehmen liquidiert wird", sagte Insolvenzverwalter Veit Schwierholz Mobilbranche.de. Wynsh gewährte seit Ende 2011 mittels spielerischer Elemente Kunden Sofortrabatte.

Zitra

Der im Sommer 2011 gestartete B2B-Marktplatz Zitra gab im ersten Halbjahr 2013 ebenfalls auf. Wer die Plattform ansteuerte, fand dort den Hinweis, dass diese Seite vorübergehend nicht erreichbar sei. Das Unternehmen, das von den Supreme-Machern Frank Engel und Philipp Kraft gegründet wurde und maßgeblich von Tengelmann Ventures unterstützt wurde, wurde abgewickelt.

Dieser Artikel ist zuerst erschienen auf Deutsche-Startups.de.  (ah)


© 1997–2019 Golem.de, https://www.golem.de/