Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/in-eigener-sache-neue-social-buttons-mit-mehr-flattr-und-weniger-daten-1310-102022.html    Veröffentlicht: 08.10.2013 19:00    Kurz-URL: https://glm.io/102022

In eigener Sache

Neue Social Buttons mit mehr Flattr und weniger Daten

Wir haben die bei Golem.de eingebundenen Buttons für die sozialen Netzwerke überarbeitet. Auf Wunsch vieler Leser haben wir Flattr integriert und dafür gesorgt, dass weniger Daten an Dritte übertragen werden.

Wir bieten seit geraumer Zeit eine direkte Einbindung von Facebook, Google+ und Twitter auf den Artikelseiten von Golem.de an und haben dazu bislang die offiziellen Buttons der entsprechenden Dienste genutzt. Bei jedem Seitenaufruf wurden Daten an die entsprechenden Anbieter übertragen. Das ist ab sofort anders.

Zwar werden weiterhin Hinweise auf Facebook, Google+ und Twitter angezeigt, es werden dabei aber keine Daten von externen Servern geladen. Die eingeblendeten Zahlen rufen wir regelmäßig bei dem entsprechenden Anbieter ab und liefern sie selbst als Bestandteil der Seite aus. Das ist nicht ganz so dynamisch, aber datensparsam.

Mit einem Klick auf die entsprechenden Buttons können Beiträge auch weiterhin mit anderen Nutzern auf den jeweiligen Netzwerken geteilt werden. Dabei werden die Webseiten der entsprechenden Anbieter angerufen.

Golem.de per Flattr unterstützen

Im Rahmen der Diskussion um Adblocker und Bezahlmodelle äußerten Leser den Wunsch, Golem.de auch via Flattr unterstützen zu können. Im Rahmen der Umstellung der Social-Buttons haben wir daher auch Flattr integriert. Auch hier verzichten wir auf die Einbindung des originalen Flattr-Buttons, sondern verlinken auf den entsprechenden Flattr-Eintrag zum Artikel. Erst wenn dort der Button angeklickt wird, gilt ein Artikel auch als "geflattert".

Über Flattr ist es möglich, freiwillig für Onlineinhalte zu bezahlen. Dazu muss ein Konto bei dem Anbieter eingerichtet und monatlich Geld eingezahlt werden. Dieses Geld wird dann an alle Websites verteilt, die vom Nutzer im Laufe eines Monats geflattert wurden. Welcher Betrag bei uns ankommt, hängt also davon ab, was jeder einzelne Nutzer im Monat zahlt und auf wie viele geflatterte Objekte sich das Geld verteilt. 10 Prozent der Summe bekommt der Social-Payment-Service, 90 Prozent werden an die Websites ausgeschüttet.

Dabei können auch Websites wie bei einem Abo dauerhaft unterstützt werden. Das Abo wird monatlich automatisch verlängert, bis der Nutzer es selbst beendet. Flattr nennt diese Funktion "Subscribe to your favorite thing", sie wird automatisch angeboten, wenn der Nutzer zweimal auf den Flattr-Button klickt, oder die Flattr-Seite der Website aufruft und dort auf den Button klickt. Die Flattr-Seite von Golem.de findet ihr hier.  (ji)


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