Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/acer-business-strategie-bei-defekt-gibt-es-im-ersten-jahr-geld-zum-teil-zurueck-1309-101770.html    Veröffentlicht: 24.09.2013 19:04    Kurz-URL: https://glm.io/101770

Acer Business-Strategie

Bei Defekt gibt es im ersten Jahr Geld zum Teil zurück

Acer will Firmen davon überzeugen, seine Travelmate-Produkte einzusetzen und gibt dafür besondere Garantien. Doch das Angebot hat mehrere Haken und so manches Travelmate gab es vorher schon als Consumer-Produkt.

Acer will Geschäftskunden überzeugen, seine Produkte einzusetzen. Um das zu erreichen, gibt Acer nun für ausgewählte Geschäftskundenhardware eine erweiterte Garantie ab. Sollte die Hardware innerhalb des ersten Jahres ausfallen, gibt es von Acer Geld zurück.

Acer gibt nicht nur einen Teil des Kaufpreises zurück, sondern lässt das defekte Gerät reparieren. Es wird also nicht einfach ausgetauscht: Parallel zur Rückgabe gibt es 50 Prozent des Kaufpreises zurück. Das Angebot ist allerdings nicht dauerhaft, sondern stark begrenzt. Ein Travelmate-Notebook, für das diese Garantie gilt, muss bis zum 21. Oktober 2013 erworben werden.

Unter die von der erweiterten Garantie abgedeckten Produkte fallen auch Geräte, die eigentlich Consumer-Produkte sind. So hat Acer beispielsweise das neue Travelmate X313 vorgestellt, das bei näherer Betrachtung allerdings einem anderen Acer-Produkt sehr ähnelt. Es ist eigentlich ein umgelabeltes Aspire P3, das Acer als Ultrabook vermarktet. Wir haben uns das Ultrabook P3 mit Stoffgelenk, das eher als Tablet eingestuft werden sollte, bereits im Mai 2013 näher angesehen. Wie beim P3 wird auch beim X313 noch ein Core i5 der dritten Generation (Ivy Bridge) verbaut. Die Gelegenheit, den Prozessor gegen ein Haswell-Gegenstück für den Geschäftskundenstart auszutauschen, nutzte Acer nicht. Beim Support, dem TP-Modul und dem Äußeren gibt es aber Unterschiede und zusätzlich ist die Pro-Version von Windows 8 vorinstalliert. Das Gerät ist bereits im Handel erhältlich und kostet etwa 1.300 Euro, also etwa das Doppelte des vergleichbaren Consumer-Modells.

Eine ähnliche Strategie hat Acer schon beim Aspire S7 ausprobiert. Das wurde im März 2013 auch als Pro-Variante vorgestellt. Allerdings kostet das ohnehin teure Notebook ein paar Hundert Euro mehr in der Pro-Version. Diese Strategie will Acer nun mit weiteren Consumer-Produkten fortsetzen. Auch das Riesen-Convertible Aspire R7 will Acer Geschäftskunden verkaufen. Sowohl das S7 als auch das R7 werden aber nicht zu Travelmate-Notebooks umgelabelt.

Um sich für Geschäftskunden interessant zu machen, betont Acer seine Eigenschaften in der Reparaturlogistik. Die Firma verspricht, 99 Prozent aller Ersatzteile auf Lager zu haben und so schnelle Reparaturen für Geschäftskunden zu ermöglichen.  (ase)


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