Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/mary-jo-foley-surface-2-preise-in-podcast-genannt-1309-101711.html    Veröffentlicht: 20.09.2013 10:59    Kurz-URL: https://glm.io/101711

Insider

Surface 2 werden nicht günstiger

Die Microsoft-Expertin Mary Jo Foley hat die Preise der zweiten Surface-Generation erfahren. Microsoft hat zudem bestätigt, dass es ein weiteres Surface RT geben wird.

Die Journalistin Mary Jo Foley hat die möglichen Preise für die neuen Surface-Tablets von Microsoft genannt. Sie sagte dies in dem Podcast Windows Weekly unter Berufung auf eine gut informierte Quelle. Die Produktvorstellung wird für den 23. September 2013 erwartet.

Das neue Surface RT soll die Bezeichnung Surface 2 tragen und wie das erste Surface 499 US-Dollar kosten. Das Surface Pro 2 soll wie der Vorgänger einen Preis von 899 US-Dollar tragen. Microsoft wolle zudem das Surface RT mit 32 GByte in der ersten Generation weiter zum Preis von 349,99 Euro verkaufen.

Die lang erwartete Surface Docking Station soll separat verkauft werden.

Microsoft musste wegen unverkaufter Surface-RT-Tablets einen Betrag von 900 Millionen US-Dollar abschreiben und die Preise für die Surface-Geräte der ersten Generation senken. Foley sagte zudem in dem Podcast Windows Weekly, dass Microsoft verrückt wäre, wenn es den Preis für die nächsten Surfaces nicht ändern würde.

Microsoft hat Medienvertreter für den 23. September 2013 zur Vorstellung des Surface 2 nach New York eingeladen, berichteten Cnet und The Verge.

Microsofts Hardwarechefin Julie Larson-Green sagte auf einer Analystenkonferenz am 19. September 2013, dass die Surface-RT-Produktlinie nicht aufgegeben werde. "Wir haben eine Menge gelernt", erklärte Larson-Green über die erste Produktgeneration. Dass Surface RT einen ARM-Prozessor nutzt, der weniger Energie verbraucht als ein Intel-Prozessor, sei ein großer Vorteil.

Wie Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang Anfang September 2013 erklärte, arbeitet seine Firma an der Entwicklung eines Nachfolgers des Surface RT. Er hoffe, dass das Gerät erfolgreicher werde als das erste Surface RT. Im aktuellen Modell arbeitet Nvidias Tegra-3-Prozessor. Laut Huang war eines der großen Probleme des Surface RT, dass es nicht direkt mit Microsofts E-Mail-Client Outlook erschien. "Das ist die Killer-App für Windows. Wir werden sie mit der nächsten Generation des Surface bringen", erklärte Huang. Larson-Green hat die Aussage zu Outlook bestätigt.  (asa)


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