Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/test-gta-5-sex-and-crime-in-kalifornien-1309-101588.html    Veröffentlicht: 16.09.2013 16:00    Kurz-URL: https://glm.io/101588

Test GTA 5

Sex and Crime in Kalifornien

Mord, Überfälle und schwere Folter, dazu Sex vor laufender Kamera und die bislang wohl höchste Schimpfwortfrequenz in einem "großen" Computerspiel: GTA 5 schreckt vor harten Inhalten nicht zurück - wer damit klarkommt, hat allerdings sehr viel Spaß an der US-Westküste.

"Jimmy, du bist mein Sohn und ich liebe dich, aber du bist ein Arschloch!" Das sagt ein gewisser Michael, nachdem er herausgefunden hat, dass sein - längst erwachsener - Sprössling die Familienjacht für ein paar Dollar an Gangster verscherbeln wollte. Auch sonst hat Michael jede Menge Probleme: Tochter Tracey will sich im Fernsehgeschäft nach oben schlafen, Ehefrau Amanda geht mit dem Tennislehrer fremd. Und dabei wollte Exbankräuber Michael, zwischen 40 und 50 Jahren alt, eigentlich seinen frühzeitigen Ruhestand unter der Sonne von Kalifornien genießen...

Doch als sich Michael an besagtem Tennislehrer rächen möchte, dabei aber versehentlich ein Haus des Gangsterkönigs Martin Madrazo zerstört, hat er neben Depressionen und einem geldgierigen Psychotherapeuten weitere handfeste Probleme - die er, wie früher, mit Überfällen löst. Wie von GTA gewohnt, nimmt er für Verfolgungsjagden, Wettrennen und Entdeckungsmissionen Platz am Steuer von Hunderten von Autos, vom Golfvehikel über den Sportwagen bis zum riesigen Truck. Dazu kommen noch Flugzeuge, ein U-Boot und ein Helikopter. Trotz der unzähligen Fahr- und Fluggeräte fühlt es sich so an, als sei der Spieler etwas mehr als in früheren GTA zu Fuß unterwegs, vor allem in Feuergefechten.

Michael ist einer der drei Helden von GTA 5. Das Sandbox-Action-Rennspiel von Rockstar Games spielt in Los Santos, dem virtuellen Gegenstück zu Los Angeles. Bevor der Spieler die insgesamt 69 Missionen der Haupthandlung erfüllt, geht es im Prolog allerdings erst in ein US-Kaff namens Ludendorff. Dort überfällt Michael mit ein paar Kumpeln eine Bank, und der Spieler macht Bekanntschaft mit der Steuerung in Kämpfen und von Autos. Der Einstieg ist zwar spannend inszeniert, im Vergleich zu früheren GTA-Teilen, insbesondere der Ankunft von Niko Bellic in Liberty City (GTA 4), wirkt der Prolog aber arg konventionell. Teil 5 braucht Zeit, um in Fahrt zu kommen.

Dann aber erinnert die Story sehr an einen Krimi, in dessen Verlauf es unter anderem zur Kooperation mit der US-Sicherheitsbehörde FIB (statt FBI) kommt. Und damit auch zum Einsatz härterer Methoden: So gibt es eine Mission, in der der Spieler einen Gefangenen foltert, indem er ihm mit Drehungen am Analogstick einen Zahn zieht und ihn mit Elektroschocks per Triggertaste so lange malträtiert, bis er bewusstlos wird und nur noch mit einer Adrenalinspritze ins Herz gerettet werden kann. In einem anderen Einsatz sprengt Michael dem Chef einer Smartphone-Firma, der offenbar eine Parodie auf Steve Jobs sein soll, mitten in einer Präsentation den Kopf weg - das kann man lustig, aber auch geschmacklos finden.

Beim Thema Sex richtet sich GTA 5 ebenfalls wesentlich stärker an Erwachsene als frühere Titel. Während es noch einen Skandal mit öffentlichen Entschuldigungen durch Rockstar gab, weil ein Programmierer im 2004 veröffentlichten GTA San Andreas das Hot-Coffee-Mod-Minigame mit einer Sexszene versteckt hatte, kommt es nun gleich mehrfach und explizit erkennbar zum Geschlechtsverkehr auf dem Bildschirm, wenn auch nicht interaktiv. In den - typisch für die Serie - exzellent geschriebenen und gesprochenen Dialogen fallen Worte wie "Wichser" und "Muschi" mit einer Häufigkeit, die so kein anderes Spiel fürs Massenpublikum schafft. Es wird spannend sein zu sehen, ob es darum in den USA noch größere öffentliche Debatten gibt.

Freiheit in Los Santos

Nach dem Prolog in Ludendorff steht der Spieler in Los Santos und kann die Stadt und ihre Umgebung sofort frei erkunden - das allmähliche Freischalten von Gebieten wie in den Vorgängern gibt es also nicht. Allerdings sieht der Spieler auf der Ingame-Karte diesmal nur die Umgebungen, die er schon selbst besucht hat, über dem Rest liegt ähnlich wie in manchen Strategie- oder Rollenspielen ein "Fog of War".

Los Santos ist zwar eine große Metropole mit Hafenanlagen, Armengegenden und Villenvierteln, Einkaufsmeilen und Flughafen - im Vergleich zum Liberty City aus Teil 4 wirkt es aber etwas kleiner. Das hat Vorteile: Zum einen sind die Fahrwege kürzer, zum anderen fühlt sich die Umgebung viel schneller vertraut an. Den Weg etwa zu Michaels Luxushaus in Rockford Hills dürfte der Spieler bald auch ohne eingezeichnete Navi-Markierung in der Minimap finden. Im Vergleich zum echten Los Angeles wirkt Los Santos erst recht übersichtlich: Von der Innenstadt gelangt Michael mit dem Auto in ein oder zwei Minuten zum Gegenstück von Beverly Hills und dem Rodeo Drive, noch ein oder zwei Minuten später steht er dann schon in Santa Monica am Pazifik. Im echten Leben ist das selbst bei besten Bedingungen über den Freeway kaum in weniger als einer halben Stunde zu schaffen.

Wesentlich größer ist das Hinterland - und sehr schön. Wer den Highway an der Westküste hinausfährt, reist erst entlang einer südkalifornischen Hügellandschaft mit Kakteen und Steppe, dann kommt er in etwas milderes Klima und Tannen säumen den Weg - etwa so, wie das rund um Seattle der Fall ist. Es gibt die Möglichkeit, fast die ganze Karte von GTA 5 zu umrunden, wofür ein geübter Spieler mit Sportwagen 30 bis 40 Minuten benötigt. Dazu kommen eine Reihe von Siedlungen und eine Militärbasis im Landesinneren, wo teils nur Sandpisten hinführen. Insgesamt kommt die Spielwelt nicht ganz an die Weitläufigkeit von GTA San Andreas mit seinen drei Städten heran, ist aber dennoch ausreichend groß und bietet viel, viel Abwechslung.

Wie in früheren GTAs kann der Spieler die Welt frei erkunden, Nebenmissionen absolvieren oder gut gemachte Minispiele wie Tennis oder Schießen ausprobieren. Laut Statistikmenü gibt es neben den Hauptmissionen 20 Nebeneinsätze für "Fremde und Freaks", 42 in der Kategorie "Hobbys und Zeitvertreibe", 16 Einträge unter "Verschiedenes" und 14 zufällige Ereignisse - damit sind etwa Überfälle am Straßenrand gemeint, bei denen der Spieler spontan den Überfallenen helfen kann. Mit etwas Glück gibt es dafür als Belohnung ein paar Kredits gutgeschrieben. Mit etwas Pech war das ganze eine Falle.

Dazu kommen eine riesige Anzahl sammelbarer Gegenstände, darunter über ganz Kalifornien verteilter Weltraumschrott, und Extras wie die aus Vorgängern bekannten Stunt-Stellen, an denen der Spieler mit seinem Auto über Schanzen möglichst weit und spektakulär springen muss.

Raubüberfall mit Mitspracherecht

Eine kleine Neuerung gibt es in späteren Überfallmissionen: Da kann der Spieler selbst entscheiden, ob er lieber auf Haudrauf-Methoden setzt und ein Juweliergeschäft mit Schusswaffen im Anschlag stürmt, oder ob er die Mitarbeiter vorher mittels eines über die Klimaanlage zugeführten Schlafgases ausschaltet. Auch bei der Auswahl des Begleitpersonals gibt es ein Wörtchen mitzureden. Wirklich selbst mitplanen darf der Spieler leider nicht, die Missionen laufen wie immer stark geskriptet ab.

Der Spieler übernimmt entweder die Rolle von Michael oder die von einer der beiden anderen Hauptfiguren von GTA 5. Die eine ist ein etwas in die Jahre gekommenes ehemaliges Gangmitglied namens Franklin - das übrigens noch Kontakt zu Figuren aus GTA San Andreas hat. Das krasse Gegenstück zum eher besonnenen Franklin ist Trevor, ein verhaltensgestörter Psychopath und Choleriker, der nicht nur bei Wutanfällen zu massiver Gewalt neigt. Es gibt einen Einsatz, in dem der Spieler mit ihm unter Zeitdruck mindestens 25 Hinterwäldler über den Haufen schießen muss.

Taktischer Personenwechsel im Kampf

Zu jeder der drei Figuren gibt es ein Datenblatt mit neun Werten wie Stärke, Schleichen oder fahrerisches und fliegerisches Können, die im Spielverlauf über fünf Stufen steigerbar sind. Wer etwa viel rennt und schwimmt, steigert so nach und nach seine Ausdauer. Die Werte der drei Charaktere sind von vornherein unterschiedlich austariert: Franklin ist etwa besonders gut im Autofahren, Trevor im Fliegen von Flugzeugen und Helikoptern. Dazu kommen Spezialfähigkeiten: Wenn der Spieler gleichzeitig die beiden Analogsticks herunterdrückt, verlangsamt er bei Michael vorübergehend die Zeit in Feuergefechten oder aktiviert bei Franklin eine Zeitlupe während des Autofahrens. Trevor richtet in seinem Berserkermodus viel größeren Schaden mit Schusswaffen an und verträgt selbst mehr Treffer.

Außerhalb der Missionen kann der Spieler fast immer zwischen den drei Protagonisten wechseln, indem er das D-Pad nach unten drückt und in einem Kreismenü zwischen Michael, Trevor und Franklin wählt. Dann zeigt das Programm eine verwaschene Satellitenansicht der Stadt, während es im Hintergrund die Daten der anderen Umgebung lädt. Die neu ausgewählte Figur ertappt der Spieler dann meist dabei, in einem geparkten Auto hinter dem Steuer zu schlafen. Ab und zu stolpert er in kurze Fragmente von Zwischensequenzen - aber wirklich mitten in nicht geskriptete Alltagsszenen, wie es Rockstar angedeutet hat, gelangt der Spieler nie.

In vielen Missionen tritt der Spieler mit mindestens zwei Hauptfiguren an. Dann gibt es entweder keine Wechselmöglichkeit, oder er kann ohne Wartezeit auf Tastendruck sofort zu dem Charakter springen, den die Entwickler von Rockstar Games gerade empfehlen. In einer Schießerei im Stadtteil San Andreas sorgt das dafür, dass immer einer der computergesteuerten und so lange quasi unverwundbaren Figuren in Richtung der Feinde stürmt und der Spieler im gesicherten Teil der Straße nachfolgt, um sich dann wieder in einen anderen Helden zu beamen; sonderlich oft kommt dieses Muster allerdings nicht vor.

Fairer Schwierigkeitsgrad

Einen frei wählbaren Schwierigkeitsgrad gibt es nicht. Fast die einzige Methode, sich das Leben bei Schießereien etwas einfacher zu machen, besteht darin, im Optionenmenü eine großzügigere automatische Zielerfassung einzustellen. Generell hat GTA 5 im Test einen sehr gut ausbalancierten und fairen Eindruck gemacht; uns kam das Spiel etwas einfacher vor als etwa der direkte Vorgänger. Wer bei speziellen, besonders schwierigen Missionen mehrfach scheitert, kann diese Einsätze außerdem überspringen. Angenehm ist auch, dass der Spieler vergeigte Aufträge nicht vollständig wiederholen muss, sondern zu meist (nicht immer) sinnvoll gewählten Checkpoints zurückgesetzt wird.

Unser Test, für den Rockstar Games die fertige Fassung für Xbox 360 zur Verfügung gestellt hat, bezieht sich ausschließlich auf die Kampagne. Online- und Netzwerkfunktionen waren noch nicht verfügbar. Dazu gehört etwa die Verknüpfung mit Smartphone- und Tablet-Apps: Laut Ingame-Hilfesystem soll es möglich sein, in einer Garage geparkte Autos in die Cloud zu laden und sie dann per iFruit-App (eine von vielen Anspielungen auf Apple) zu tunen. Der Multiplayermodus GTA Online soll generell erst ab dem 1. Oktober 2013 an den Start gehen.

Fehler und Fazit

Ganz fehlerlos lief GTA 5 bei uns im Test nicht: So gab es in einigen Missionen kleinere Bugs. Beim anfangs erwähnten Verkauf der Familienjacht etwa liefen einige Skripts von Animationssequenzen nicht korrekt ab, so dass wir den Einsatz erst im dritten Anlauf schaffen konnten. Vergleichbare Probleme hatten wir ansatzweise an einer Handvoll weiterer Stellen, allerdings konnten wir da trotzdem einfach weiterspielen. Nervig sind zudem aus dem Nichts erscheinende Polizeiautos bei Verfolgungsjagden. Selbst auf den höchsten Bergketten erscheinen die Gesetzeshüter in ihren Wagen plötzlich und unerwartet.

Über einen größeren Bug sind wir beim Wiederholen einer früher gespielten Mission gestoßen: Nachdem wir die abgeschlossen hatten, wurden wir plötzlich zu einem sehr viel früheren Spielstand zurückgeschickt - der Fortschritt innerhalb der Kampagne schien auf den ersten Blick verloren. Wir konnten ihn dann nur über ein manuell angelegtes Savegame wiederherstellen. Unterm Strich, und angesichts der Größe der Welt, hat das Spiel trotzdem einen stabilen und ausgereiften Eindruck gemacht. Übrigens lassen sich nahezu immer manuell Savegames anlegen; 15 Speicherplätze sind dafür vorgesehen.

GTA 5 ist ab dem 17. September 2013 für Xbox 360 und Playstation 3 erhältlich. Auch auf der Xbox 360 muss eine Festplatte vorhanden sein, um dort von einer der beiden DVDs rund 8 GByte an Daten zu installieren. Die andere lässt sich auf Wunsch ebenfalls auf die Festplatte kopieren und belegt dort zusätzlich rund 7 GByte. Die PS-3-Version kommt mit einer Blu-ray aus, die komplett auf die Festplatte kopiert wird.

Neben der Standardausgabe für rund 70 Euro gibt es teurere Sammlerversionen - die sind bei den meisten Händlern aber schon ausverkauft. Die deutsche Version hat von der USK eine Freigabe ab 18 Jahren erhalten, inhaltliche Änderungen oder Schnitte gibt es laut Hersteller nicht. Hierzulande hört der Spieler die wegen Dialekten und vielen Slang-Ausdrücken sehr schwer verständliche Original-Sprachausgabe, dazu kommen wahlweise deutsche Untertitel. Über eine Umsetzung des Spiels auf PC und Next-Gen-Konsolen gibt es bislang nur Gerüchte, Rockstar selbst hat sich dazu nicht geäußert.

Fazit

Glückwunsch, GTA ist mit Teil 5 endgültig erwachsen geworden! Was sich mit Teil 4 schon angedeutet hat, gilt jetzt noch mehr: Das Spiel bedient weniger die "Wahnsinn, was ich alles machen kann in einer Sandbox-Welt"-Phantasien. Dafür erzählt es eine harte und oft geschmacklose, aber auch intelligente und nach dem schwachen Start spannende Handlung rund um die drei Hauptfiguren Michael, Trevor und Franklin.

Was die Möglichkeiten angeht, sich in Los Santos und Umgebung auszutoben und versteckte Gags, Minispiele oder sonstigen Kleinkram zu finden: Das alles gibt es nach wie vor in Massen, aber wirklich Neues bietet GTA 5 kaum. Kein Wunder, schließlich haben die Vorgänger schon enorm viele Ideen umgesetzt. Serieneinsteiger werden begeistert sein, aber wer etwa schon mal alle versteckten Car-Stunt-Stellen gesucht und gefunden hat, der dürfte das diesmal zumindest ein bisschen weniger toll finden. Schade, dass es bei den großen Überfällen keine Möglichkeit gibt, wirklich bei der Planung mitzuwirken.

Rockstar setzt dafür auf seine drei Hauptfiguren und die damit verbundene Story, und das funktioniert gut. Dabei fällt auf, dass viele Nebenmissionen dann doch direkten Einfluss auf die Haupthandlung haben - mehr, als das bei früheren Titeln der Fall war. Die Sache mit dem Wechsel der Protagonisten ist so umgesetzt, wie es sein muss: Es macht Spaß, von Gangster zu Gangster zu hüpfen. Dabei geht weder der rote Faden verloren noch zerfasert das Spiel. Und technisch ist sowieso alles erstklassig, selbst die wohl unvermeidlichen Ladezeiten halten sich einigermaßen in Grenzen.

Dass das Bild zumindest in der getesteten Version für Xbox 360 gelegentlich - vor allem in der Innenstadt - leicht ruckelt, verursacht zum Glück nie Probleme. Immerhin wirkt die Grafik trotz der veralteten Hardware immer noch gut bis sehr gut, teils sogar spektakulär, vor allem in den Außengebieten. Trotzdem stellt man sich besser nicht vor, wie das Ganze auf einem PC oder der nächsten Konsolengeneration aussehen würde ...

Unterm Strich kann GTA 5 die sehr hohen Erwartungen erfüllen. Aber anders als vielleicht von dem ein oder anderen Spieler vermutet. Diesmal gilt etwas weniger als früher der alte Spruch, dass eigentlich die Sandbox-Stadt die Hauptfigur ist - in GTA 5 sind die Hauptfiguren die Hauptfigur.  (ps)


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