Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/philips-242g5djeb-der-144-hz-quasi-cheater-monitor-1309-101426.html    Veröffentlicht: 06.09.2013 12:01    Kurz-URL: https://glm.io/101426

Philips 242G5DJEB

Der 144-Hz-Quasi-Cheater-Monitor

Philips hat mit dem 242G5DJEB einen 144-Hz-Monitor für Spieler in den Handel gebracht. Neben der hohen Frequenz bietet das Gerät ein TN-Panel mit 1080p-Auflösung, eine Fernbedienung und einen FPS-Modus, der Spielern optische Vorteile in Shootern ermöglicht.

Einen wirklichen Cheat-Monitor hat Philips in Form des 242G5DJEB nicht vorgestellt, allerdings bietet der Bildschirm durchaus sehr viele für Spieler interessante Optimierungen. Nachdem 120-Hz-Panels schon bei vergleichsweise vielen Displays verbaut werden, sind 144 Hz bisher kaum verbreitet - in Deutschland etwa gibt es sie nur in einem halben Dutzend Displays.

Die Vorteile der höheren Wiederholrate sind in Spielen spürbar schneller umgesetzte Eingaben, eine geringere Reaktionszeit und die Möglichkeit, per DL-DVI reale 144 Bilder pro Sekunde darzustellen. Für derart hohe fps ist jedoch sehr potente Hardware notwendig, denn bei beispielsweise 50 Bildern pro Sekunde bieten die 144 Hz keinen Mehrwert gegenüber 60 Hz. Im 3D-Betrieb steigen die Anforderungen noch mehr, denn pro Auge sind 72 Hz möglich.

Der 242G5DJEB nutzt ein TN-Panel mit 1.920 x 1.080 Pixeln, verteilt auf 24 Zoll und mit bis zu 350 cd/m². 120 oder 144 Hz mit mehr als 1080p gibt es derzeit nicht. Philips bietet den Monitor nur in mattem Schwarz an, die frontale Zierleiste ist entweder rot oder silber. Dank einer Höhenverstellung von bis zu 13 cm und einer Schwenk- sowie einer Pivot-Funktion ist der 144-Hz-Bildschirm sehr ergonomisch, das sogenannte Smart Keypad erlaubt eine Bedienung des 242G5DJEB, ohne an den Monitorrand greifen zu müssen. Die kabelgebundene Fernsteuerung ermöglicht neben dem Zugriff auf das OSD auch drei Gaming-Modi: Der FPS (First Person Shooter) hellt dunkle Ecken auf, um schneller Gegner zu erkennen, der RTS (Real Time Strategy) hebt Bereiche hervor und kann sie sogar vergrößern, während Racing die Farben verändert.

Eine Smartsize genannte Option erlaubt das Simulieren anderer Bildschirmgrößen und Seitenverhältnisse, was vor allem für ältere Spiele praktisch ist - das Gerät arbeitet hierbei pixelgenau. Mit vier USB-3.0-Anschlüssen, wovon einer als Schnelllade-Port für beispielsweise Smartphones dient, sowie VGA, DL-DVI, HDMI, MHL und Displayport 1.2 ist der Philips 242G5DJEB sehr gut ausgestattet. Der 144-Hz-Gaming-Monitor ist für etwa 350 Euro im Handel erhältlich, damit liegt er preislich im Mittelfeld.  (ms)


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