Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/apple-pny-storedge-sorgt-fuer-128-gbyte-zusatzspeicher-im-macbook-1308-101158.html    Veröffentlicht: 23.08.2013 08:52    Kurz-URL: https://glm.io/101158

Apple

PNY Storedge sorgt für 128 GByte Zusatzspeicher im Macbook

PNY hat mit dem Storedge eine Lösung für Apples Macbooks vorgestellt, die in den SD-Kartenslot passt und bis zu 128 GByte zusätzlichen Speicherplatz ermöglicht. Für die Macbooks mit fest eingebauter SSD ist das ideal.

Das Storedge sieht aus wie eine verkleinerte SD-Karte, die nur so weit aus dem Macbook heraussteht wie nötig ist, damit sie wieder herausgezogen werden kann. Verglichen mit SDXC-Karten sind die Storedge-Karten allerdings nicht gerade ein Schnäppchen. Das 64-GByte-Modul kostet rund 100 US-Dollar (75 Euro) und das Modell mit 128 GByte wird für 200 US-Dollar (150 Euro) angeboten. Wen es nicht stört, dass gewöhnliche SDXC-Karten etwas überstehen und besser nicht mit dem Macbook in eine Tasche gesteckt werden sollten, der kriegt für etwa 65 Euro schon eine Class-10-SDXC mit 128 GByte.

Eine ähnliche Idee wie PNY mit Storedge hatte auch schon der Hersteller des Adapters Nifty Drive, das erfolgreich über Kickstarter finanziert wurde. Das Nifty Drive hat keinen eigenen Speicher, sondern wird mit einer Micro-SD-Karte bestückt und dann vollständig im Speicherkartenslot des Macbooks versenkt. Um den Adapter wieder herauszufischen, muss eine Büroklammer oder ein ähnlich spitzer Gegenstand verwendet werden, weil das Laufwerk bündig abschließt.

In Richtung Adapter geht auch die Lösung von Photofast, die ebenfalls mit MicroSD-Karten bestückt wird. Die Konstruktion verschwindet allerdings nicht vollständig im SD-Kartenschacht.

Die Macbook Air und die Macbook Pro mit Retina-Bildschirm lassen sich nicht von Apple nachträglich mit mehr SSD-Speicher aufrüsten. Maximal sind 768 GByte große SSDs orderbar, aber der Speicher ist sehr teuer. Wer zum Beispiel beim Macbook Pro mit 13 Zoll großem Bildschirm statt 128 GByte lieber 256 GByte Speicher möchte, muss einen Aufpreis von 200 Euro zahlen. Für die Aufrüstung auf 768 GByte sind gar 900 Euro fällig.  (ad)


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