Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/reaper-of-souls-diablo-3-erweiterung-mit-neuer-klasse-vorgestellt-1308-101118.html    Veröffentlicht: 21.08.2013 12:54    Kurz-URL: https://glm.io/101118

Reaper of Souls

Diablo-3-Erweiterung mit neuer Klasse vorgestellt

Mit einem spektakulären Trailer kündigt Blizzard die erste Erweiterung für Diablo 3 an. Reaper of Souls bringt die neue Klasse des Crusader in die Welt von Sanctuary.

"Niemand kann den Tod stoppen", grummelt das gesichtslose Kapuzenwesen am Ende des Trailers, mit dem Blizzard seine erste Erweiterung für Diablo 3 ankündigt. Sie trägt den Titel Reaper of Souls und schließt an das Ende der Haupthandlung an. Diablo ist besiegt, sein Inneres ist im Seelenstein eingeschlossen und soll irgendwo in der Tiefe versteckt werden. Da taucht Malthael auf, der seit Jahrhunderten verschollene Engel des Todes. Malthael ist düsterer als frühere Gegner der Serie, er saugt Seelen ein und verfügt über eine Reihe weiterer dunkler Fähigkeiten.

Die neue Klasse des Crusader ist angelegt als eine Art Elite-Paladin. Er ist spezialisiert auf den Kampf über mittlere Distanzen, verfügt über mächtige Schilde und Morgensterne. Er hat ausgedehnte Tank-Eigenschaften, kann sich mit magischen Schutzschilden vor Schaden bewahren und kann ebenfalls per Magie auch größere Gruppen attackieren. Die Entwickler legen Wert darauf, dass sich seine Skills gut miteinander kombinieren lassen. Beispielweise kann sich der Ritter mitten in eine Feindansammlung teleportieren und dann magisch zuschlagen. Für alle Klassen gilt: Reaper of Souls erhöht das Level-Limit auf 70.

Die Monster sollen düsterer als im bisherigen Spiel sein, sie orientieren sich an der Gestalt von Malthael und haben einige Elemente von Henkern und ähnlichen Figuren. Spieler sind in einem neuen Kapitel im Gebiet der Westmarch unterwegs, einer gotisch angehauchten Gegend, die wie die anderen Gebiete zum Teil per Zufallsgenerator gebaut wird.

Generalüberholt wurde das Gegenstandssystem, das bei Diablo 3 von vielen Spielern kritisiert worden war. "Loot 2.0" hat der neue Entwicklungsleiter Josh Mosqueira das neue Gegenstandssystem genannt, es soll deutlich weniger Standardobjekte zum Einsammeln geben, auch die blauen werden weniger. Besonders wichtig: In einem typischen Durchgang soll der Spieler im Normalfall nicht wie bislang einen legendären Gegenstand, sondern sechs finden. Außerdem sollen sie schlicht mächtiger und interessanter werden, spannendere Zusatzkräfte liefern und sich besser kombinieren lassen.

Es gibt einen neuen Handwerker, der das Aussehen der Gegenstände verändern kann. Wer also ein neues Schwert mit besseren Eigenschaften findet, aber den Look des aktuellen besser findet, soll das neue Objekt entsprechend verändern können. Es gibt einen neuen Spielmodus namens Loot Runs, ein zusätzlicher Bestandteil des Endbereichs, wo der Spieler innerhalb von ein paar Minuten ein paar besondere Herausforderungen bewältigen muss und dafür die Chance auf tolle Ausrüstung bekommt. Mit dem überarbeiteten Paragonsystem soll der Spieler außerdem seinen Helden etwas besser an seine Spielweise und -vorlieben anpassen können.

Einen Erscheinungstermin hat Blizzard noch nicht genannt - ebenfalls ist unklar, ob die Erweiterung nur für Windows und Mac OS oder auch für die Konsolenversion von Diablo 3 verfügbar sein wird.  (ps)


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