Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/bioware-dragon-age-inquisition-und-der-aufbau-einer-armee-1308-100828.html    Veröffentlicht: 07.08.2013 11:49    Kurz-URL: https://glm.io/100828

Bioware

Dragon Age Inquisition und der Aufbau einer Armee

Dämonen fallen über eine Fantasywelt her, aber deren Bewohner sind zerstritten - also muss der Spieler eine schlagkräftige Armee aufbauen: Das ist das Szenario von Dragon Age Inquisition. Bioware hat jetzt noch deutlich mehr über das an Skyrim angelehnte Rollenspiel gesagt.

Die Fraktionen der Fantasywelt Ferelden haben sich schon in den ersten beiden Dragon-Age-Spielen nicht gut verstanden, aber im kommenden dritten Teil soll die Lage noch schlimmer sein. Dazu kommt auch noch, dass Dämonen und andere Monster über eine Öffnung im Himmel heranstürmen. In Inquisition soll der Spieler durch Missionen und Abenteuer allmählich eine Armee aufbauen, um die Biester zurückzuschlagen und wieder für Frieden zu sorgen. Das schreibt Game Informer, das Kundenmagazin der Handelskette Gamestop, auf Basis von Informationen von Entwickler Bioware.

Der Spieler soll als Mensch, Zwerg oder Elfe antreten und zwischen den Klassen Krieger, Schurke und Magier wählen. Er soll die Welt ähnlich frei erkunden können wie in Skyrim und sich dabei auch per Pferd fortbewegen können. Dem Artikel von Game Informer zufolge legen die Entwickler viel Wert auf Abwechslung. So soll es Landschaften wie Moore, Wüsten und Berge geben. Neben klassischen Quests soll es auch zahlreiche, jeweils individuell gestaltete Höhlen zum optionalen Erkunden geben.

Die Kämpfe sollen weniger actionorientiert als im Vorgänger sein, dafür soll Taktik eine größere Rolle spielen. Im Kampf mit einem Drachen könnte beispielsweise ein Krieger erst die dicke Haut des Biestes so weit ankratzen, dass anschließend ein Schurke dort Gift einspritzen könnte, schreibt ein Leser im Forum von Neogaf mit Bezug auf den Game-Informer-Artikel. Besondere Bedeutung hat der Aufbau der Inquisitionsarmee - wobei Inquisition im Falle des Spiels wohl positiv gemeint ist. Wer etwa Eintritt zu einer feindlichen Burg begehrt, soll diese mit einer ausreichend großen Streitmacht belagern können. Dass der Spieler auch selbst eine Festung unter seiner Kontrolle hat und diese wohl auch ausbauen kann, ist schon etwas länger bekannt.

Wichtig für Rollenspieler: Die Stärke der meisten Gegner soll nicht mit dem Charakterausbau des Spielers ansteigen - einige Monster sind also anfangs nicht besiegbar, später dann aber schon. Für besonders handlungsrelevante Kämpfe soll das aber nicht unbedingt gelten. Eine größere Rolle sollen Wettereffekte spielen: Regen kann ein Schlachtfeld angeblich in eine Schlammwüste verwandeln, was dann auch eine andere Taktik erforderlich machen soll.

Schon länger ist bekannt, dass Dragon Age 3 auf einer neuen Engine basiert. Deren Grundgerüst ist die vom schwedischen Entwicklerstudio Dice - wie Bioware eine Tochter von Electronic Arts - programmierte Frostbite-3-Technologie, die unter anderem in Battlefield 4 Verwendung findet. Voraussichtlich kann der Spieler Savegames und einige Entscheidungen aus dem Vorgänger importieren. Das Spiel soll weitgehend vertont werden; nach Informationen von Golem.de soll bereits demnächst mit den Synchronarbeiten für die deutsche Version begonnen werden.  (ps)


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