Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/sysadmin-day-diesmal-ist-der-admin-dran-1307-100629.html    Veröffentlicht: 26.07.2013 09:41    Kurz-URL: https://glm.io/100629

Sysadmin Day

Diesmal ist der Admin dran

Es ist wieder so weit: Der 26. Juli 2013 ist "System Administrator Appreciation Day". An diesem Tag sollen Administratoren ein kleines Dankeschön für ihre meist unauffällige, aber dennoch sehr wichtige und verantwortungsvolle Arbeit erhalten.

Der letzte Freitag im Juli ist seit dem Jahr 2000 der inoffizielle Feiertag für Admins. Der kurz Sysadmin Day genannte Termin soll Anlass sein, den Administratoren für ihre Arbeit zu danken. Diese Anerkennung kommt im Arbeitsalltag auch bei stark auf IT angewiesenen Firmen nämlich oft zu kurz.

Das liegt in der Natur der Aufgabe eines Admins: Er wird in der Regel nur gerufen, wenn es Probleme mit der Technik gibt, für die er dann verantwortlich gemacht wird. Dass er, damit die Schwierigkeiten gar nicht erst auftreten, ständig im Einsatz ist, wird oft übersehen.

Ebenso ist nicht allgemein bekannt, dass Administratoren vor allem in größeren Firmen längst mehr leisten als nur die Infrastruktur am Laufen zu halten. Sie sind inzwischen durch die Diversifikation der genutzten Geräte auch gefordert, sich in neue Betriebssysteme und deren Absicherung einzuarbeiten. Der Trend zu privaten Geräten im Unternehmenseinsatz, auch Bring your own device genannt, setzt ganz neue Weiterbildungen voraus.

Diese Fähigkeiten bringen sich Admins oft in ihrer Freizeit und mit privaten Investitionen bei. Daher schlägt Golem.de als Geschenk für Admins im Jahr 2013 ein mobiles Gerät vor, je nach Budget ein kleines Smartphone oder gut ausgestattetes Tablet. Dieses Gerät soll dann ausdrücklich nicht für den produktiven Einsatz, sondern nur fürs Forschen vorgesehen sein.

Wenn dafür kein Geld vorhanden ist, sollte zumindest ein kleiner persönlicher Besuch im Büro des Administrators machbar sein. Allein schon die Frage "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" ist für diese Berufsgruppe Anerkennung, denn ihre Aufgabe ist es in der Regel, dass von ihrer Arbeit so wenig Nutzer wie möglich etwas mitbekommen. Zumindest an einem Tag im Jahr darf das ruhig geändert werden.  (nie)


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