Abo
  • Services:

Zyxel XS1920-12: Günstiger 10-Gigabit-Ethernet-Switch mit zwei SFP+-Uplinks

Bei den 10GbE-Switches tut sich langsam etwas. Von Zyxel gibt es nun einen 12-Port-Switch, der auch einen Anschluss von zwei Glasfaserkabeln erlaubt. Vor allem der Preis pro Port macht ihn derzeit zum günstigsten Switch mit 10 Gigabit pro Sekunde und Anschluss.

Artikel veröffentlicht am ,
Günstiger 10GbE-Switch mit SFP+-Schacht
Günstiger 10GbE-Switch mit SFP+-Schacht (Bild: Zyxel)

Zyxel hat mit dem XS1920-12 einen neuen 10GbE-Switch auf den Markt gebracht. Der Name deutet schon darauf hin: Er bietet insgesamt zwölf Ethernet-Buchsen mit einer Geschwindigkeit von jeweils 10 Gigabit pro Sekunde. Für längere Verkabelungen stehen außerdem zwei SFP+-Schächte bereit, in die etwa Glasfasermodule eingesetzt werden können. Allerdings teilen sich die beiden Schächte die Verbindungen mit zwei Kupferports. Dementsprechend stehen immer nur maximal zwölf Anschlüsse bereit.

Stellenmarkt
  1. Interhyp Gruppe, München
  2. Kliniken Schmieder, Allensbach am Bodensee

Offiziell verlangt Zyxel für den Switch etwas über 1.200 Euro. Die Straßenpreise liegen aber bereits unter 1.000 Euro. Pro Port gerechnet ist der XS1920 damit derzeit der günstigste Switch mit etwa 77 Euro. Wer die SFP+-Ports bestücken muss, wird allerdings seine Kosten deutlich erhöhen, da die entsprechenden Mini-GBIC-Module immer noch sehr teuer sind.

Hohe Kosten sind auch auf der Stromrechnung zu erwarten. 10GbE ist in absoluten Werten nicht besonders stromsparend - mit ein Grund, warum die Integration in Kleingeräten noch immer nicht gelingt und die Außenanbindung eines Rechners in der Regel per USB 3.0 oder Thunderbolt schneller ist. Zyxel gibt eine maximale Leistungsaufnahme von 94 Watt an.

Der Switch fällt unter die Kategorie Smart Managed, lässt sich also verwalten, allerdings ist der Funktionsumfang recht eingeschränkt. So unterstützt der Switch LLDP, IPv6 und VLAN. Für die Ausfallsicherheit besitzt der Switch zwei Firmware-Images inklusive zweier Konfigurationsspeicherstände, beherrscht LACP und die üblichen Spanning-Tree-Protokolle. Ein serieller Port und dementsprechend auch eine CLI zur einfachen Konfiguration auch ohne Netzwerkverbindung fehlt dem Switch trotz des hohen absoluten Preises.

Mit Zyxels Angebot steigt die Anzahl der Switches unter 1.000 Euro und der Anwender kann nun immerhin zwölf Geräte per Kupferkabel anschließen. Die Preise sinken allerdings sehr langsam. Wir berichteten bereits Anfang 2013 von Netgears erstem 10GbE-Switch unter 1.000 Euro. Seither ist die Untergrenze der Preise für die Investition in 10GbE-Netzwerke kaum gefallen. Netgears Switch liegt bei unter 900 Euro. Von D-Link gibt es ein Modell für rund 800 Euro.

Nachtrag vom 1. Juli 2015, 13:22 Uhr

Auf Nachfrage gab Zyxel an, dass der Switch im Ruhemodus rund 45 Watt an elektrischer Leistung aufnimmt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 215,71€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)
  4. 18,99€

RabbiLöw 06. Jul 2015

Hallo genab, ich kann Dir auch nur zu dem Intel x540 raten. Wir haben den seit ner weile...

as (Golem.de) 01. Jul 2015

Hallo, auf die Frage habe ich mittlerweile eine Antwort bekommen. 45,1 Watt sind es Idle...

as (Golem.de) 23. Jun 2015

Hallo, Diese Leistungsaufnahme bei USB 3.0 wird aber nicht für den Betrieb der Protokolle...


Folgen Sie uns
       


Sechs Bluetooth-Hörstöpsel im Test

Wir haben sechs neue Bluetooth-Hörstöpsel getestet. Mit dabei sind Modelle von Sennheiser, Audio Technica, Master & Dynamic sowie HMD Global. Aber auch zwei Modelle kleinerer Startups sind vertreten. Und eines davon hat uns bezüglich der Akkulaufzeit sehr überrascht. Kein anderer von uns getesteter Bluetooth-Hörstöpsel hat bisher eine vergleichbar lange Akkulaufzeit zu bieten - wir kamen auf Werte von bis zu 11,5 Stunden statt der sonst üblichen drei bis fünf Stunden.

Sechs Bluetooth-Hörstöpsel im Test Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
  3. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX

Gesetzesinitiative des Bundesrates: Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet
Gesetzesinitiative des Bundesrates
Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet

Eine Gesetzesinitiative des Bundesrates soll den Betrieb von Handelsplattformen im Darknet unter Strafe stellen, wenn sie Illegales fördern. Das war auch bisher schon strafbar, das Gesetz könnte jedoch vor allem der Überwachung dienen, kritisieren Juristen.
Von Moritz Tremmel

  1. Security Onionshare 2 ermöglicht einfachen Dateiaustausch per Tor
  2. Tor-Netzwerk Britischer Kleinstprovider testet Tor-SIM-Karte
  3. Tor-Netzwerk Sicherheitslücke für Tor Browser 7 veröffentlicht

FreeNAS und Windows 10: Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich
FreeNAS und Windows 10
Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich

Es ist gar nicht so schwer, wie es aussieht: Mit dem Betriebssystem FreeNAS, den richtigen Hardwarekomponenten und Tutorials baue ich mir zum ersten Mal ein NAS-System auf und lerne auf diesem Weg viel darüber - auch warum es Spaß macht, selbst zu bauen, statt fertig zu kaufen.
Ein Erfahrungsbericht von Oliver Nickel

  1. TS-332X Qnaps Budget-NAS mit drei M.2-Slots und 10-GBit-Ethernet

    •  /