Zynga: Umsatz, Verlust und Spieleranzahl sinken deutlich
Ein Minus von 68.000 US-Dollar steht bei Zynga(öffnet im neuen Fenster) in den Monaten Juli bis September 2013 in der Bilanz. Das ist eine spektakuläre Verbesserung gegenüber dem Vorjahresquartal, als noch ein Verlust von 52,7 Millionen US-Dollar angefallen ist. Richtig Grund zur Freude dürfte das Management rund um Neuchef Don Mattrick trotzdem nicht haben: Der Quartalsumsatz ist von 317 Millionen US-Dollar auf 203 Millionen US-Dollar gesunken.

Vor allem aber laufen Zynga die Spieler davon: Die Zahl der aktiven Nutzer ging im Jahresvergleich von 311 Millionen auf 133 Millionen zurück. Auch zahlende Nutzer gibt es weniger, statt rund drei Millionen waren es zuletzt nur rund 1,6 Millionen.
An der Börse haben die Geschäftsergebnisse trotzdem einen Kurssprung von rund 13 Prozent ausgelöst. Wohl vor allem deshalb, weil die Kostensenkungen – die mit Entlassungen verbunden waren – zu greifen scheinen. Im Gesamtjahr rechnet Don Mattrick nun sogar mit einem Gewinn. Nach seinen Angaben will Zynga künftig mit neuen Produkten wieder wachsen, außerdem soll der Wechsel von Facebook-Spielen hin zu Mobile Games weiter verstärkt werden.