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ZX-E: Zhaoxin entwickelt x86-Chip mit 16-nm-Technik

Basierend auf einer VIA-Lizenz arbeitet Zhaoxin an x86-Prozessoren mit acht Kernen und integrierter Grafikeinheit. Gedacht sind die ZX-E genannten Chips für den chinesischen Markt, sie werden bei der TSMC im aktuellen 16-nm-Verfahren gefertigt.

Artikel veröffentlicht am ,
Roadmap inklusive ZX-E
Roadmap inklusive ZX-E (Bild: Zhaoxin)

Neben AMD und Intel gibt es einen dritten Hersteller, der über eine x86-Lizenz verfügt: VIA bietet Chips wie den E C4650 mit Isaiah-Architektur an und hält überdies Anteile an Zhaoxin. Der Fab-lose chinesische Hersteller entwickelt Prozessoren für den Heimatmarkt und hat eine aktuelle Roadmap präsentiert, die zeigt, welche ZX-Chips in Zukunft zu erwarten sind. Die Information stammt von Tralalak, der die Pläne im 3DC verlinkt hat.

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Zhaoxins aktuelle Chips heißen ZX-C+ (Kaisheng) und werden in einem 28-nm-Verfahren hergestellt. Die Serie umfasst Modelle mit vier und acht Kernen, wobei Letztere aus zwei Dies auf einem Package bestehen. Die Prozessoren sind pinkompatibel zu den älteren ZX-A und ZX-C (Kaixian). Das Topmodell ist der FC-1080, ein Octacore mit 2 GHz bei 35 Watt thermischer Verlustleistung. Er unterstützt 64 Bit und Befehlssatzinstruktionen bis hin zu AVX2.

Nach C kommen D und E

Auf die ZX-C+ folgen noch 2017 die ZX-D (Wudaokou), die ebenfalls mit 28-nm-Techik produziert werden. Sie weisen auch vier und acht Kerne mit bis zu 2 GHz auf. Zhaoxin integriert jedoch eine Grafikeinheit, den DDR4-Controller und PCIe-Gen3-Lanes. Die iGPU soll 4K-Videos decodieren können und Schnittstellen wie OpenCL 1.1 sowie Microsofts Direct3D 11 unterstützen.

Für 2019 plant Zhaoxin die ZX-E (Lujiazui), sie werden vier und acht Kerne nutzen. Das Design wird im 16-nm-Prozess von der TSMC hergestellt und soll 3 GHz erreichen. Der ZX-D und der ZX-E werden via FSB-Anbindung mit dem neuen ZX-200-Chipsatz kombiniert, der auf den aktuellen ZX-100S folgt. Er weist mehr Schnittstellen auf, die Fertigung erfolgt weiterhin mit 40 nm. Beim ZX-100S waren noch ein DDR3-Controller und eine iGPU integriert, ab dem ZX-D sind beide Funktionseinheiten in das System-on-a-Chip gewandert.

Zhaoxin setzt die ZX-Serie in Desktops, Notebooks und Servern ein.



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tg-- 25. Jul 2017

Das sind keine SoCs. Warum nicht einfach eines der Zehntausend unterschiedlichen...

tg-- 25. Jul 2017

Das halte ich für realistisch, weil alle AMD Godavari Inkarnationen effektiv Dualcores...

mathew 25. Jul 2017

Deren Erfolg im Embedded- und Thin-Client-Markt spricht deutlich dagegen! ;-)


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