Zwischen den Zellen: Telekom und Samsung verbessern LTE mit IS-MIMO

Mit Inter-Sector MIMO wollen Telekom und Samsung die Datenübertragungsrate im Zellgrenzbereich von LTE-Antennen erweitert haben. "Die Ergebnisse dieses Versuchs sind ein wichtiger Meilenstein für LTE Advanced", sagte Bruno Jacobfeuerborn, Chief Technology Officer der Telekom.

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Samsung mit Software-Update zu 3CA
Samsung mit Software-Update zu 3CA (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat zusammen mit Samsung in einem Testnetz in Lingen die Leistung von LTE verbessert. Das gab das Unternehmen am 9. Oktober 2015 bekannt. Inter-Sector MIMO (IS-MIMO) soll die Datenübertragungsrate im Zellgrenzbereich von LTE-Intrasite-eNodeB-Antennen "um bis zu 50 Prozent" erweitert haben, erklärte der Mobilfunkbetreiber.

Das ist auch dringend nötig: Messungen der Bundesnetzagentur zufolge erhielten von LTE-Anschlüssen mit 2 bis 8 MBit/s nur 67,5 Prozent die halbe und 33,1 Prozent die volle versprochene Datenübertragungsrate. In der Klasse 25 bis 50 MBit/s bekamen nur 1,6 Prozent die volle und 23,3 Prozent der Kunden die halbe Übertragungsrate.

Sehr eingeschränkter Datendurchsatz

In LTE-Netzen ist die Datenrate in der Nähe der Antenne am stärksten. Im Bereich zwischen zwei Intrasite-Abschnitten wird "nur noch ein sehr eingeschränkter Datendurchsatz erreicht", räumte die Telekom ein. Dies werde durch Interferenzen zwischen den Zellen verursacht.

Mit IS-MIMO verbinden sich alle Intrasite-Zellen zu einer einzigen Zelle, wobei das Datensignal von der jeweils besten Quelle zum Nutzer übertragen werden soll.

Telekom und Samsung wollen auch die Zusammenarbeit von Carrier Aggregation und IS-MIMO erfolgreich getestet haben. "Die Ergebnisse dieses Versuchs sind ein wichtiger Meilenstein für LTE Advanced", sagte Bruno Jacobfeuerborn, Chief Technology Officer der Telekom. Bei Carrier Aggregation werden zwei Träger mit zwei verschiedenen Betriebsarten für schnellere Downlinks zusammengeschaltet.

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