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Zweiter Sender: Fernsehen über 5G in Bayern ist einsatzbereit

Um Fernsehen auf dem Smartphone zu empfangen, ist keine SIM-Karte nötig, es gibt einen Free-to-Air-Modus. In Bayern geht es jetzt los, bald mit 5G.

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5G und TV: Mitarbeiter und Gäste des Instituts für Rundfunktechnik auf dem Wendelstein
5G und TV: Mitarbeiter und Gäste des Instituts für Rundfunktechnik auf dem Wendelstein (Bild: IRT)

Die zweite Sendeanlage für Fernsehen über 5G ist fertig. Das gab das Institut für Rundfunktechnik am 22. März 2019 bekannt (PDF). Nachdem die Anlage auf dem Wendelstein bereits im Dezember für Testausstrahlungen im FeMBMS-Rundfunkmodus vorbereitet worden sei, sei jetzt auch der zweite Standort in Ismaning einsatzbereit.

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Der neue Sender bildet zusammen mit Wendelstein ein Single Frequency Network (SFN) und soll den mobilen und portablen Empfang im Großraum München sowie auf den Hauptverkehrslinien zwischen München und Rosenheim ermöglichen.

Wie auf dem Wendelstein wurde auch in Ismaning ein Sender für 100 Kilowatt ERP von Rohde & Schwarz installiert. Für diese Sendeanlage hat Kathrein eine spezielle Antenne für die Ausstrahlung von Signalen entwickelt, die man für Testzwecke in der Polarisation variieren kann. Hierfür installierte das Montageteam zwölf UHF-Antennenfelder in rund 200 Metern Höhe und verlegte ein 370 Meter langes HF-Sendekabel.

Grundlage ist LTE

Technische Voraussetzung ist die Spezifikation von LTE Broadcast oder FeMBMS mit Release 14 des 3GPP-Standards, das neue Möglichkeiten der Rundfunkverbreitung auf mobile LTE-fähige Endgeräte definiert und High-Power-High-Tower (HPHT)-Anwendungen im Downlink-only-Modus mit der vollen Signalbandbreite für Multicast/Broadcast nach einem Mobilfunkstandard ermöglicht. Mit FeMBMS lässt sich die gesamte Übertragungskapazität für einen Rundfunkdienst nutzen. Außerdem ermöglicht der Rundfunkmodus größere Senderzellen in einem Gleichwellennetz. Für den Empfang der Rundfunkübertragung ist dabei keine SIM-Karte im Gerät erforderlich, es ist ein Free-to-Air-Modus vorgesehen.

Das Forschungsprojekt 5G TODAY in Bayern untersucht das Potenzial von 5G im Bereich der Verbreitung von Medieninhalten. Zu den Partnern des Konsortiums zählen der Antennenhersteller Kathrein sowie der Messtechnikspezialist Rohde & Schwarz. Entwickelt und geleitet wird das Vorhaben vom Institut für Rundfunktechnik (IRT) aus München. Assoziierte Partner sind die Telefónica Deutschland und der Bayerische Rundfunk, der das 5G-FeMBMS-Sendernetz auf seinen Senderstandorten betreiben will. Der Modus FeMBMS (Further evolved Multimedia Broadcast Multicast Service) erlaubt die simultane Verteilung identischer Medieninhalte an eine Vielzahl von Empfängern auch über größere Distanzen. Damit muss nicht mehr von jedem einzelnen mobilen Endgerät eine eigene Internetverbindung zum Sender hergestellt werden. Die Inhalte können über den kombinierten Rund- und Mobilfunk über das 5G-Netz empfangen werden.

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Zeiram 25. Mär 2019

Ich möchte gar kein TV auf dem Handy und 5G aktuell auch noch nicht. Mir würde schon eine...

wire-less 24. Mär 2019

5G ist der Nachfolger von 4G. Hier wurde 4G installiert. Was hab ich nicht verstanden...

.02 Cents 24. Mär 2019

Scheint beides nur der Gebührensicherung zu dienen

nille02 23. Mär 2019

Es ist sogar ein sehr guter Weg. Wenn wir über Mobilfunk Radio und TV ausstrahlen...

spezi 23. Mär 2019

In der Tat recht lückenhaft... Verwendet wird der Kanal 56 (750-758 MHz). Das liegt...


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