Zweite Staffel von One Piece: Noch größer, spektakulärer, schräger
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Etwa zweieinhalb Jahre nach der ersten Staffel geht es mit der Realversion des Anime One Piece weiter. Die Netflix-Serie basiert auf Japans meistverkaufter Manga-Serie aller Zeiten von Eiichiro Oda (mehr als 500 Millionen Exemplare); bei ihrem Start im Jahr 2023 entwickelte sie sich zu einem globalen Phänomen. Acht Wochen lang hielt sie sich in den weltweiten Top 10 der Plattform, erreichte in über 75 Ländern Platz 1 und war die erste englischsprachige Netflix-Serie, die in Japan direkt auf Platz 1 debütierte. Die Serie kommt auf über 100 Millionen Aufrufe und gehört zu den meist heruntergeladenen Serien in der Geschichte von Netflix.
Sie bewies zudem, dass es funktionieren kann, einen Anime als Live-Action-Format umzusetzen – etwas, das zuvor gerade auch bei Netflix gescheitert war, zum Beispiel mit Cowboy Bebop .
Angriff auf Shelltown
Die zweite Staffel beginnt gleich aufregend – mit einem Angriff auf Shelltown, der die neuen Antagonisten in den Fokus rückt, aber auch zeigt, dass die Macher es verstanden haben, den schrägen Elementen der Vorlage noch mehr gerecht zu werden.
In der neuen Staffel bekommen es Monkey D. Ruffy und seine Strohhutpiraten mit noch gefährlicheren Gegnern und den bislang riskantesten Missionen zu tun. Sie stechen in Richtung der außergewöhnlichen Grand Line in See – einem legendären Meeresabschnitt, in dem hinter jeder Wendung Gefahren und Wunder lauern.
Nach wie vor sind sie auf der Suche nach dem legendären One Piece, mit dem man sich zum König der Piraten ausrufen kann. Auf ihrer Reise durch dieses unberechenbare Reich treffen sie auf bizarre Inseln und eine ganze Reihe neuer, mächtiger Feinde.
Kein Leerlauf, sondern coole Action
Während es in der ersten Staffel noch viel darum ging, Ruffy mit seiner Strohhutbande zusammenzubringen, geht es in der zweiten Staffel sofort in die Vollen: Kein Leerlauf, keine Exposition, sondern coole Action und fast schon absurde Momente geben gleich mit der ersten Folge den Ton an.
Das Eindrucksvolle daran: Die Action ist so spektakulär, dass die Mechanismen und Möglichkeiten des Anime problemlos in die echte Welt transferiert werden. Die Bewegungen, die Sprünge, die rasanten Schwertkämpfe – all das ist so überbordend, dass man sich daran fast nicht sattsehen kann.
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