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Zweite Staffel Star Trek Discovery: Weniger Wumms, mehr Story

Charakterentwicklung, weniger Lens Flares, dazu eine spannende neue Storyline: Nach dem etwas mauen Ende der ersten Staffel von Star Trek: Discovery macht der Beginn der zweiten Lust auf mehr. Achtung Spoiler!

Eine Rezension von veröffentlicht am
Auch wir waren vor dem Start der zweiten Staffel von Star Trek: Discovery skeptisch - unser Fazit fällt aber positiver als Michael Burnhams Gesichtsausdruck aus.
Auch wir waren vor dem Start der zweiten Staffel von Star Trek: Discovery skeptisch - unser Fazit fällt aber positiver als Michael Burnhams Gesichtsausdruck aus. (Bild: CBS Interactive)

Achtung! Wir verraten in dieser Rezension so wenig wie möglich über die Handlung der neuen Staffel. Ganz ohne Informationen kommt allerdings kein Artikel aus; zudem nehmen wir Bezug auf die erste Staffel. Wer gar nichts wissen möchte, bevor er selbst Star Trek: Discovery schaut, sollte hier nicht weiterlesen.

Inhalt:
  1. Zweite Staffel Star Trek Discovery: Weniger Wumms, mehr Story
  2. Mehr Fokus auf die einzelnen Charaktere

Zum Staffelfinale von Star Trek: Discovery flog uns die Geschichte derart rasant um die Ohren, dass wir nicht sicher waren, was dabei alles kaputtgegangen war. Sämtliche losen Enden aus zwölf Folgen mit Meuterei, Klingonenkriegern, Sporenantrieb und Paralleluniversum wurden in einem atemlosen und wenig glaubwürdigen Finale irgendwie zusammengestrickt - mit viel Tempo, aber deutlich zulasten der Handlung. Glücklicherweise scheinen die Macher der Serie daraus gelernt zu haben.

Die neuen Folgen knüpfen direkt an das Ende der ersten Staffel an, an dem die Discovery der USS Enterprise unter Captain Christopher Pike gegenüberstand. Anders, als in unserer Rezension der ersten Staffel vermutet, spielen die Enterprise und ihre Crew zumindest in den ersten Folgen der neuen Staffel aber noch keine große Rolle - mit zwei Ausnahmen, zu denen Captain Pike zählt, der Vorgänger von Captain Kirk.

Captain Kirk, ähh ... Pike

Diese Figur gehörte für uns zu den gelungenen Überraschungen des ersten Staffelfinales. In den ersten neuen Folgen zeigt sich, dass er sich gut in die Crew der Discovery einfügt: Er ist ein wohlwollend gezeichneter Charakter und hat viel von Captain Kirk aus der ursprünglichen Star-Trek-Serie. Allerdings gehen uns die Ähnlichkeiten zu weit. Schauspieler Anson Mount ist mit seiner Körperhaltung und Mimik zu nah an seinem Nachfolger auf der Enterprise. Auch der Humor wirkt auf uns stellenweise wie eine 1:1-Kopie von Kirk - schade, hier wäre mehr Raum für einen eigenständigen Charakter drin gewesen.

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Bei den schon aus der ersten Discovery-Staffel bekannten Figuren haben sich die Macher aber durchaus Gedanken über die Charakterentwicklung gemacht. In den neuen ersten Folgen zeigen sich bereits einige interessante Ansätze.

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Mehr Fokus auf die einzelnen Charaktere 
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Valtamr 18. Feb 2019

Die Qualität ist unterer Bodensatz man versucht x Trends hinterher zulaufen. GoT...

Anonymer Nutzer 31. Jan 2019

Die letzte Folge war mal wieder aehnlich einfach gestrickt als die ganzen anderen Folgen...

thrust26 29. Jan 2019

Dann erkläre doch mal bitte, was du damit gemeint hast. Ich bin gespannt.

DerGoldeneReiter 28. Jan 2019

Ich finde die Grenze zwischen Hardcore und Nicht-Hardcore-Fans ist ziemlich schwammig...

thrust26 27. Jan 2019

Schau mal in Tonga. ;)


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