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Zweirad-Elektromobilität: Trinity Jupiter S ist ein E-Roller mit 120 km/h Spitze

Trinity bringt mit dem Jupiter S einen Elektro-Roller mit 16 kW Spitzenleistung und 120 km/h Höchstgeschwindigkeit auf den Markt.

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Trinity Jupiter S (Bild: Trinity EV)

Der deutsche Anbieter Trinity Electric Vehicles bringt mit dem Jupiter S einen E-Roller auf den Markt, der nicht nur leistungsfähiger ist als die meisten Roller mit Elektroantrieb, sondern auch besonders alltagstauglich sein soll. Die Spitzenleistung des Radnabenmotors liegt bei 16 kW, die Dauerleistung bei 7 kW.

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Die Reichweite gibt Trinity mit bis zu 200 Kilometer an, wobei hier nicht klar ist, wie der Geschwindigkeitsmix sein muss, damit dieser Wert erreicht wird. Als realistische Reichweite werden 150 km genannt. Nach Herstellerangaben reicht bei einer täglichen Pendelstrecke von 34 Kilometern ein Ladevorgang pro Woche aus. Die Kapazität des Akkus gab das Unternehmen bisher nicht an.

Für das Fahrzeug werden zwei unterschiedliche Ladegeräte angeboten. Das Standard-Ladegerät braucht acht Stunden, das teurere Modell nur vier Stunden für eine Ladung. Der Akku ist nicht entnehmbar. Der Roller wiegt 165 kg, die maximale Zuladung liegt bei 200 kg. Der Zweisitzer verfügt über hydraulische Stoßdämpfer und hydraulische Scheibenbremsen vorne und hinten. Ein Topcase kann zusätzlich montiert werden. Der Jupiter S ist 2.150 mm lang und die Sitzhöhe beträgt 760 mm. Für den Sozius wird eine Sitzhöhe von 840 mm angegeben.

Die Preisliste inklusive Standard-Ladegerät beginnt bei 6.993 Euro. Die Roller-Eigentümer können die THG-Quote beantragen, was eine Auszahlung von bis zu 400 Euro jährlich ermöglicht. Bei einem Strompreis von 30 Cent pro Kilowattstunde errechnet der Anbieter Stromkosten von 1,60 Euro pro 100 km.

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Der Trinity Jupiter S ist ab Ende Mai 2022 in diversen Farben bestellbar.