• IT-Karriere:
  • Services:

Zweigstelle in Hertfordshire: Apple eröffnet GPU-Büro neben Ex-Partner

Nicht die feine englische Art: Apple hatte angekündigt, keine GPUs von Imagination Technologies mehr zu verwenden, sondern eigene zu entwickeln. Das neue Büro ist nur ein paar Straßen von dem des ehemaligen Partners entfernt, gesucht wird etwa ein Graphics Architect. Erste Angestellte sind bereits zu Apple gewechselt.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple A10X Fusion
Apple A10X Fusion (Bild: iFixit)

Apple hat einem Bericht von The Telegraph zufolge ein neues Büro im Hertfordshire nördlich von London gemietet. Das wäre an sich nicht sonderlich pikant, doch die Räumlichkeiten auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern befinden sich in Saint Albans und damit keine halbe Autostunde von Kings Langley entfernt. Dort ist der Hauptsitz von Imagination Technologies, dem einstigen Partner von Apple und Lieferant aller Grafikeinheiten der iPad-, der iPhone- und auch der Watch-Chips der vergangenen Jahre.

Stellenmarkt
  1. Eurowings Aviation GmbH, Köln
  2. Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin

Was in dem Büro in Saint Albans entwickelt wird, ist offensichtlich. Apple sucht für seine Niederlassung in South Hertfordshire einen Graphics Architect, einen Graphics Micro Architect, einen Graphics Hardware Performance Engineer und einen Graphics RTL Design Engineer. Vor Ort entwickelt der Hersteller offenbar wie angekündigt eigene Grafikeinheiten statt die PowerVR-GPUs von Imagination Technologies weiter zu lizenzieren und deren Design zu modifizieren.

Das Personal wandert schon ab

Da die Briten etwa die Hälfte ihres Umsatzes durch das Abkommen mit Apple erwirtschafteten, fehlt nun die Haupteinahmequelle. Mittlerweile steht Imagination Technologies zum Verkauf. Erste Mitarbeiter sind bereits gewechselt, etwa John Metcalfe - er war ein Jahrzehnt lang der Chief Operating Officer bei Imagination Technologies und ist nun Senior Director bei Apple im Großraum London, wo er offenbar das GPU-Team aufbauen wird.

Der Hersteller aus Cupertin sagt, Imagination Technologies sei Ende 2015 darüber informiert worden, dass Apple keine neuen PowerVR-Designs mehr kaufen würde. Im Februar 2016 folgte die Ankündigung, dass das Lizenzabkommen auslaufen werde. Der Chef von Imagination Technologies, Andrew Heath, sagte, man werde Apples Position nicht akzeptieren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,32€
  2. 4,99€
  3. 19,99
  4. (-79%) 5,99€

barforbarfoo 11. Jul 2017

Da gibt es bestimmt einiges zu verdienen.

AlexanderSchork 10. Jul 2017

Es geht eher darum das es sehr auffällig ist. Appel bestellt dort keine Chips mehr und...

phips243 10. Jul 2017

Schon eine unfassbare Frechheit, sich nicht dem Willen Apple's zu beugen...

Trockenobst 10. Jul 2017

Patente natürlich: https://www.theguardian.com/business/2017/apr/03/apple-u-turn-sends...

Icestorm 10. Jul 2017

Wenn die Entwickler dann aber zufällig über die ganz in der Nähe gelegene Schwelle von...


Folgen Sie uns
       


Pocketalk Übersetzer - Test

Mit dem Pocketalk können wir gesprochene Sätze in eine andere Sprache übersetzen lassen. Im Test funktioniert das gut, allerdings macht Pocketalk auch nicht viel mehr als gängige und kostenlose Übersetzungs-Apps.

Pocketalk Übersetzer - Test Video aufrufen
Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

    •  /