Abo
  • Services:

Zwei Mac Mini mit Haswell im Test: Der eine lahm, der andere teuer

Der kleinste Mac Mini ist günstig und schlecht ausgestattet. Wir vergleichen den Einstiegs-Mac mit einer besseren Konfiguration und klären, wie teuer ein guter Mac Mini eigentlich sein muss.

Artikel veröffentlicht am ,
Der neue Mac Mini wurde nur intern aktualisiert.
Der neue Mac Mini wurde nur intern aktualisiert. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Mit dem neuen Mac Mini konzipiert Apple erstmals seinen Kleinstrechner als kaum aufrüstbaren Desktoprechner. Wer nicht direkt das passende Gerät kauft, hat sich unter Umständen einen teuren Fehlkauf geleistet. In unserem Test betrachten wir deswegen zwei der neuen Mac Minis mit Intels aktuellem Haswell-Prozessor: den Einstiegs-Mac und ein für unsere Bedürfnisse konfiguriertes und teureres Modell. Uns interessieren dabei die Unterschiede bei der Leistungsaufnahme und die Frage, ob sich der Einstiegs-Mac mit seiner langsamen Festplatte wirklich zum Arbeiten eignet. Anhand einiger Benchmarks schauen wir uns die Unterschiede im Detail an und beurteilen auch die Lautstärke der beiden Testgeräte.

Offiziell heißt der neue Minirechner Mac Mini (Late 2014). Unser Einstiegsgerät dieses Typs entspricht exakt Apples Angaben in den technischen Daten: Er hat einen Core i5 der vierten Generation (alias Haswell) mit der Modellnummer 4260U. Damit gehört er zur 15-Watt-Klasse und hat einen Grundtakt von 1,4 GHz. Beide Hyperthreading-fähigen Kerne können bei Bedarf auf 2,4 (Multi-Core) oder 2,7 GHz (Single-Core) hochgetaktet werden. Zudem hat der Einstiegs-Mac eine Festplatte mit 500 GByte Kapazität bei 5.400 U/min. Der fest aufgelötete Arbeitsspeicher hat 4 GByte.

  • Der neue Mac Mini (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Der neue Mac Mini (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Der neue Mac Mini (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
Der neue Mac Mini (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Das Modell, das wir im Vergleich zum Einstiegs-Mac testen, ist besser ausgestattet: Der Core i5-4278U gehört zur 28-Watt-Klasse. Der Grundtakt liegt bei 2,6 GHz, es wird stufenweise auf 2,9 (Multi-Core) oder 3,1 (Single-Core) hochgetaktet. Der Core i5 hat zudem eine etwas schnellere Grafikeinheit. Wer sich die Unterschiede zwischen den beiden Core i5 genauer ansehen will, findet einen Vergleich bei Intel. Beim Arbeitsspeicher haben wir uns auf 8 GByte festgelegt. Der Datenträger ist eine Built-to-Order-Option, die nicht überall zu haben ist. Wir haben hier eine SSD mit 256 GByte Kapazität gewählt, die per PCI Express an den Mac angebunden ist.

Die sonstige Ausstattung beider Macs ist identisch, auch anschlussseitig. Das Netzteil ist in den Minirechner integriert. Es gibt zwei Thunderbolt-2-Anschlüsse mit Monitorfähigkeiten und einen HDMI-Ausgang. Vier USB-3.0-Anschlüsse sind für schnelle Datentransfers da. Der Rechner hat zudem einen SDXC-Slot sowie Gigabit-Ethernet per RJ45. Auch aktuelles WLAN nach 802.11ac ist Standard. Ein optisches Laufwerk werden manche Nutzer vermissen. Das gibt es nur als externes Zubehör. Das gilt auch für andere Selbstverständlichkeiten: Tastatur, Maus oder die Infrarotfernbedienung gibt es nur als Option. Das äußerliche Design hat sich seit dem ersten Unibody-Mac-Mini kaum verändert. Der Schacht für das optische Slot-In-Laufwerk ist schon vor Jahren abgeschafft worden.

Stellenmarkt
  1. Protea Networks GmbH, Unterhaching
  2. Giesecke+Devrient 3S GmbH, München

Die neuen Macs werden nur mit Yosemite ausgeliefert. Die Neuerungen des Betriebssystems OS X 10.10 alias Yosemite haben wir bereits in unserem Test betrachtet und werden sie hier nicht näher erläutern.

Reine Mac-Mini-Benchmarks lassen keine eindeutige Empfehlung zu 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 199€ (Vergleichspreis 265,99€)
  2. 269€ (Vergleichspreis 319€)HP Pavilion 32
  3. 3,82€

cobold 19. Nov 2014

Dann weiß ich nicht, wie das gehen soll, Intel gibt selbst folgende Spezifikationen an...

luzipha 17. Nov 2014

Und das vollkommen ohne Einbußen, sagt zumindest die Werbung. du fährst mit deinem Auto...

LittleFox 17. Nov 2014

Da bin ich ja gerade echt froh, mir im August den Late 2012 Mac Mini gekauft zu haben...

andi_lala 17. Nov 2014

Dem kann ich mich voll und ganz anschließen. Mein alter matter Laptop (zugegeben uralt...

Madricks 16. Nov 2014

Das Wort "Raubkopierer" ist juristisch nicht korrekt. Raub bedingt eine gewaltsame...


Folgen Sie uns
       


Steam Spy vor dem Aus - Bericht

Das Tool Steam Spy kann nach Valves Änderungen bei den Privatsphäre-Einstellungen des Onlineshops nach Angaben des Erfinders nicht länger funktionieren.

Steam Spy vor dem Aus - Bericht Video aufrufen
P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Grenzenloser Datenzugriff: Was der Cloud-Act für EU-Bürger bedeutet
Grenzenloser Datenzugriff
Was der Cloud-Act für EU-Bürger bedeutet

Neue Gesetze in den USA und der EU könnten den Weg für einen ungehinderten und schnellen weltweiten Datenzugriff von Ermittlungsbehörden ebnen. Datenschützer und IT-Wirtschaft sehen die Pläne jedoch sehr kritisch.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektronische Beweise EU-Kommission fordert weltweiten Zugriff auf Daten
  2. Panera Bread Café-Kette exponiert Millionen Kundendaten im Netz
  3. Soziale Netzwerke Datenschlampereien mit HIV-Status und Videodateien

Ancestors Legacy angespielt: Mittelalter für Echtzeit-Strategen
Ancestors Legacy angespielt
Mittelalter für Echtzeit-Strategen

Historisch mehr oder weniger akkurate Spiele sind angesagt, nach Assassin's Creed Origins und Kingdom Come Deliverance will nun auch Ancestors Legacy mit Geschichte punkten. Golem.de hat eine Beta des im Mittelalter angesiedelten Strategiespiels ausprobiert.

  1. Into the Breach im Test Strategiespaß im Quadrat

    •  /