Abo
  • Services:
Anzeige
Der neue Mac Mini wurde nur intern aktualisiert.
Der neue Mac Mini wurde nur intern aktualisiert. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Ein brauchbarer Einstiegs-Mac-Mini kostet um die 900 Euro

Wer sich einen Mac Mini kauft, sollte das sehr bewusst tun und keinesfalls spontan ein Gerät im Laden mitnehmen. Gerade die Einstiegsgeräte aus dem Laden sind schlecht ausgestattet und können schon nach wenigen Monaten zu langsam sein. Der günstige Preis von 519 Euro ist damit eigentlich eine Mogelpackung. Der Arbeitsspeicher ist zu klein und verlötet. Die Festplatte dreht ihre Platter nur mit 5.400 U/min und ist nicht einmal ein Hybridlaufwerk (SSHD). Mit solchen Hybridlaufwerken haben wir auch unter Mac OS X gute Erfahrungen gemacht. Apple bietet sie als kostengünstige Alternative aber einfach nicht an. Der Konzern verhindert sogar die Aufrüstung.

Anzeige

Ob die Festplatte ausgebaut werden darf - ohne Garantieverlust -, hat uns Apple nicht beantwortet. Apples Einstiegskombination ist ohne Umbau nicht mehr zeitgemäß. Gerade Besitzer älterer, gut ausgestatteter Minis der letzten Generationen sollten tunlichst das Upgrade auf den günstigsten neuen Mac Mini vermeiden und beispielsweise lieber die Festplatte im alten Rechner durch eine SSD austauschen.

Minirechner mit Windows lassen sich leichter aufrüsten

Eine nachhaltige Investition ist der Einstiegs-Mac erst mit einem Fusion Drive sowie 8-GByte-RAM-verlötetem Speicher. Alternativ bietet sich das mittlere Modell mit dem Fusion Drive oder - wie bei unserem Gerät - dem PCIe-SSD-Speicher mit 256 GByte Kapazität an. Damit kostet der Einstiegs-Mini allerdings schon 869 Euro und der mittlere Mac Mini 919 Euro. Im Vergleich dazu kosten professionelle Kleinstrechner von Lenovo (Thinkcentre Tiny) und HP (Elitedesk Mini) um die 600 Euro und sind leicht aufzurüsten.

Allerdings hilft ein Windows-Gerät keinem Anwender, der auf OS X angewiesen ist. Er schaut aber neidisch auf die Möglichkeiten der Minirechner des Windows-Lagers. Die gibt es sogar mit Quad-Core-Optionen, die Apple mit dem neuen Angebot gestrichen hat. Zudem ist die Aufrüstung der Windows-Rechner simpel, da der Anwender nicht ausgesperrt wird. Außerdem gibt es bei den Business-Rechnern drei Jahre Garantie. Die kostet bei Apple nochmal extra.

1 TByte SSD-Speicher kostet bei Apple 800 Euro extra

Ob sich die teilweise enormen Mehrkosten für einen besser ausgestatteten Built-To-Order-Mac (BTO-Mac) lohnen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wer die nächsten drei bis vier Jahre seinen Rechner abschreiben muss, möchte vielleicht lieber 16 GByte RAM verlötet haben und den Flash-Speicher auf 1 TByte erhöhen. Doch allein die RAM-Option kostet einzeln zwischen 200 und 300 Euro. Das entsprechende SSD-Upgrade kostet stolze 800 Euro. Zum Vergleich: Samsung verlangt für seine 1-TByte-SSD, zugegebenermaßen mit SATA statt PCIe-Anbindung, unter 400 Euro.

Die Preise für eine bessere Ausstattung sind beim vermeintlich günstigsten Mac so hoch, dass sich die Überlegung lohnt, den Rechner jeweils durch einen besser ausgestatteten der nächsten Generation auszutauschen. Aber gerade beim Mac Mini hat der Anwender kaum Planungssicherheit, wie die schlechte Updatepflege der vergangenen Jahre zeigte. Er kann also nicht davon ausgehen, dass Nachfolger auch wirklich besser ausgestattet sein werden.

Nicht jede Erweiterung ist mit jedem Mac Mini verfügbar

Ein weiteres Problem sind besondere Beschränkungen bei der Bestellung. Bei Apple ist es üblich, bestimmte Optionen erst bei höheren Grundmodellen zu erlauben. Den besonders sparsamen Einstiegs-Mac kann der Interessent beispielsweise nicht mit einer PCIe-SSD kombinieren. Und die Terabyte-SSD gibt es erst als 800-Euro-Option beim High-End-Modell, das alleine schon über 1.000 Euro kostet. Der einzige Vorteil dieser Variante ist die minimal schnellere CPU, die kaum einem Anwender Vorteile bringen wird.

 Leiser Mac mit sehr niedriger elektrischer LeistungsaufnahmeVerfügbarkeit des Mac Mini mit Haswell-Prozessor und Fazit 

eye home zur Startseite
cobold 19. Nov 2014

Dann weiß ich nicht, wie das gehen soll, Intel gibt selbst folgende Spezifikationen an...

luzipha 17. Nov 2014

Und das vollkommen ohne Einbußen, sagt zumindest die Werbung. du fährst mit deinem Auto...

LittleFox 17. Nov 2014

Da bin ich ja gerade echt froh, mir im August den Late 2012 Mac Mini gekauft zu haben...

andi_lala 17. Nov 2014

Dem kann ich mich voll und ganz anschließen. Mein alter matter Laptop (zugegeben uralt...

Madricks 16. Nov 2014

Das Wort "Raubkopierer" ist juristisch nicht korrekt. Raub bedingt eine gewaltsame...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Winkelmann Group GmbH + Co. KG, Ahlen
  2. doctronic gmbH & Co. KG, Bonn
  3. Chemische Fabrik Budenheim KG, Budenheim
  4. Rohde & Schwarz Cybersecurity GmbH, Leipzig


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. auf Kameras und Objektive
  2. (u. a. DXRacer OH/RE9/NW für 199,90€ statt 226€ im Preisvergleich)
  3. ab 486,80€

Folgen Sie uns
       


  1. VLC, Kodi, Popcorn Time

    Mediaplayer können über Untertitel gehackt werden

  2. Engine

    Unity bekommt 400 Millionen US-Dollar Investorengeld

  3. Neuauflage

    Neues Nokia 3310 soll bei Defekt komplett ersetzt werden

  4. Surface Studio

    Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

  5. Polar

    Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung

  6. Schutz

    Amazon rechtfertigt Sperrungen von Marketplace-Händlern

  7. CPU-Architektur

    RISC-V-Patches für Linux erstmals eingereicht

  8. FSP Hydro PTM+

    Wassergekühltes PC-Netzteil liefert 1.400 Watt

  9. Matebook X und E im Hands on

    Huawei kann auch Notebooks

  10. Celsius-Workstations

    Fujitsu bringt sichere Notebooks und kabellose Desktops



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  2. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern
  3. Mehr Möbel als Gadget Eine Holzfernbedienung für das Smart Home

Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

  1. Re: Für Vermögende die kreativ sein wollen..

    awgher | 05:24

  2. Re: Wannacry? Linux lacht :)

    ArcherV | 04:13

  3. Re: 1400W... für welche Hardware?

    ArcherV | 04:10

  4. Re: Warum überhaupt VLC nutzen

    ve2000 | 03:26

  5. Re: Unix, das Betriebssystem von Entwicklern, für...

    __destruct() | 03:26


  1. 18:58

  2. 18:20

  3. 17:59

  4. 17:44

  5. 17:20

  6. 16:59

  7. 16:30

  8. 15:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel