Abo
  • Services:

Ein brauchbarer Einstiegs-Mac-Mini kostet um die 900 Euro

Wer sich einen Mac Mini kauft, sollte das sehr bewusst tun und keinesfalls spontan ein Gerät im Laden mitnehmen. Gerade die Einstiegsgeräte aus dem Laden sind schlecht ausgestattet und können schon nach wenigen Monaten zu langsam sein. Der günstige Preis von 519 Euro ist damit eigentlich eine Mogelpackung. Der Arbeitsspeicher ist zu klein und verlötet. Die Festplatte dreht ihre Platter nur mit 5.400 U/min und ist nicht einmal ein Hybridlaufwerk (SSHD). Mit solchen Hybridlaufwerken haben wir auch unter Mac OS X gute Erfahrungen gemacht. Apple bietet sie als kostengünstige Alternative aber einfach nicht an. Der Konzern verhindert sogar die Aufrüstung.

Stellenmarkt
  1. DATEV eG, Nürnberg
  2. Techem Energy Services GmbH, Bielefeld, Eschborn

Ob die Festplatte ausgebaut werden darf - ohne Garantieverlust -, hat uns Apple nicht beantwortet. Apples Einstiegskombination ist ohne Umbau nicht mehr zeitgemäß. Gerade Besitzer älterer, gut ausgestatteter Minis der letzten Generationen sollten tunlichst das Upgrade auf den günstigsten neuen Mac Mini vermeiden und beispielsweise lieber die Festplatte im alten Rechner durch eine SSD austauschen.

Minirechner mit Windows lassen sich leichter aufrüsten

Eine nachhaltige Investition ist der Einstiegs-Mac erst mit einem Fusion Drive sowie 8-GByte-RAM-verlötetem Speicher. Alternativ bietet sich das mittlere Modell mit dem Fusion Drive oder - wie bei unserem Gerät - dem PCIe-SSD-Speicher mit 256 GByte Kapazität an. Damit kostet der Einstiegs-Mini allerdings schon 869 Euro und der mittlere Mac Mini 919 Euro. Im Vergleich dazu kosten professionelle Kleinstrechner von Lenovo (Thinkcentre Tiny) und HP (Elitedesk Mini) um die 600 Euro und sind leicht aufzurüsten.

Allerdings hilft ein Windows-Gerät keinem Anwender, der auf OS X angewiesen ist. Er schaut aber neidisch auf die Möglichkeiten der Minirechner des Windows-Lagers. Die gibt es sogar mit Quad-Core-Optionen, die Apple mit dem neuen Angebot gestrichen hat. Zudem ist die Aufrüstung der Windows-Rechner simpel, da der Anwender nicht ausgesperrt wird. Außerdem gibt es bei den Business-Rechnern drei Jahre Garantie. Die kostet bei Apple nochmal extra.

1 TByte SSD-Speicher kostet bei Apple 800 Euro extra

Ob sich die teilweise enormen Mehrkosten für einen besser ausgestatteten Built-To-Order-Mac (BTO-Mac) lohnen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wer die nächsten drei bis vier Jahre seinen Rechner abschreiben muss, möchte vielleicht lieber 16 GByte RAM verlötet haben und den Flash-Speicher auf 1 TByte erhöhen. Doch allein die RAM-Option kostet einzeln zwischen 200 und 300 Euro. Das entsprechende SSD-Upgrade kostet stolze 800 Euro. Zum Vergleich: Samsung verlangt für seine 1-TByte-SSD, zugegebenermaßen mit SATA statt PCIe-Anbindung, unter 400 Euro.

Die Preise für eine bessere Ausstattung sind beim vermeintlich günstigsten Mac so hoch, dass sich die Überlegung lohnt, den Rechner jeweils durch einen besser ausgestatteten der nächsten Generation auszutauschen. Aber gerade beim Mac Mini hat der Anwender kaum Planungssicherheit, wie die schlechte Updatepflege der vergangenen Jahre zeigte. Er kann also nicht davon ausgehen, dass Nachfolger auch wirklich besser ausgestattet sein werden.

Nicht jede Erweiterung ist mit jedem Mac Mini verfügbar

Ein weiteres Problem sind besondere Beschränkungen bei der Bestellung. Bei Apple ist es üblich, bestimmte Optionen erst bei höheren Grundmodellen zu erlauben. Den besonders sparsamen Einstiegs-Mac kann der Interessent beispielsweise nicht mit einer PCIe-SSD kombinieren. Und die Terabyte-SSD gibt es erst als 800-Euro-Option beim High-End-Modell, das alleine schon über 1.000 Euro kostet. Der einzige Vorteil dieser Variante ist die minimal schnellere CPU, die kaum einem Anwender Vorteile bringen wird.

 Leiser Mac mit sehr niedriger elektrischer LeistungsaufnahmeVerfügbarkeit des Mac Mini mit Haswell-Prozessor und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. auf ausgewählte Corsair-Netzteile
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

cobold 19. Nov 2014

Dann weiß ich nicht, wie das gehen soll, Intel gibt selbst folgende Spezifikationen an...

luzipha 17. Nov 2014

Und das vollkommen ohne Einbußen, sagt zumindest die Werbung. du fährst mit deinem Auto...

LittleFox 17. Nov 2014

Da bin ich ja gerade echt froh, mir im August den Late 2012 Mac Mini gekauft zu haben...

andi_lala 17. Nov 2014

Dem kann ich mich voll und ganz anschließen. Mein alter matter Laptop (zugegeben uralt...

Madricks 16. Nov 2014

Das Wort "Raubkopierer" ist juristisch nicht korrekt. Raub bedingt eine gewaltsame...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Moto G6 - Test

Bei einem Smartphone für 250 Euro müssen sich Käufer oft auf Kompromisse einstellen. Beim Moto G6 halten sie sich aber in Grenzen.

Lenovo Moto G6 - Test Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. ID Buzz und Crozz Volkswagen will Elektroautos in den USA bauen
  2. PFO Pininfarina plant Elektrosupersportwagen mit 400 km/h
  3. Einride Holzlaster T-Log fährt im Wald elektrisch und autonom

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

    •  /