Abo
  • Services:

Zwei-Faktor-Authentifizierung: Yubico stellt Yubikey mit USB Typ C vor

Macbook-Nutzer können künftig auch ohne Adapterchaos die Zwei-Faktor-Authentifizierung mit dem Hardwareschlüssel Yubikey nutzen. Der Yubikey 4C unterstützt alle gängigen Standards und OpenPGP bis hin zu RSA 4096.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Yubikey 4C unterstützt USB Typ C.
Der Yubikey 4C unterstützt USB Typ C. (Bild: Yubico)

Yubico hat im Rahmen der Elektronikmesse CES 2017 den Hardwareschlüssel Yubikey in einer USB-Typ-C-Variante vorgestellt. Der Yubikey 4C richtet sich vor allem an Nutzer moderner Notebooks ohne klassischen USB-Anschluss, die die Zwei-Faktor-Authentifizierung sonst nur umständlich per USB-Adapter nutzen könnten.

  • Die Yubikeys im Vergleich (Bild: Yubico)
  • Der Yubikey 4C (Bild: Yubico)
Die Yubikeys im Vergleich (Bild: Yubico)
Stellenmarkt
  1. Marc Cain GmbH, Bodelshausen
  2. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Köln

Das Gerät soll in den USA ab dem 13. Februar 2017 für etwa 50 US-Dollar verkauft werden. Über einen Deutschlandstart gibt es noch keine Informationen, wir haben beim Unternehmen angefragt. Das Gerät unterstützt Zwei-Faktor-Authentifizierung über OTP, OATH und Fido Universal 2nd Factor (U2F). Außerdem können OpenPGP-Schlüssel bis hin zu RSA 4096 genutzt werden. Auch die Smartcard-Funktionen wurden vom klassischen Yubikey 4 übernommen.

Auch der Yubikey Nano soll angepasst werden

Künftig soll es auch eine kleinere Variante des Gerätes mit USB-C-Anschluss geben, analog zum Yubikey Nano 4. Dieser befindet sich aber derzeit noch in der Entwicklungsphase, einen Starttermin dafür gibt es noch nicht. "Wir wollen immer innovativ sein und dabei die höchsten Standards für authentifizierung und Sicherheit einhalten, die Nutzer vom Yubikey erwarten", sagte Yubico-CEO Stina Ehrensvard. "Wir haben auf die Wünsche unserer Kunden nach einem Yubikey im USB-C-Formafaktor gehört und sind stolz auf den kommenden Yubikey 4C."

Mit einem Yubikey kann der Zugang zu wichtigen Accounts mit einem Einmalpasswort abgesichert werden. Das Passwort wird per Knopfdruck erstellt und in das Eingabefeld des entsprechenden Dienstes kopiert. Zusätzlich müssen Nutzer ein Passwort oder eine PIN-Nummer eingeben, um sich zu authentifizieren. Nicht alle Dienste unterstützen das Gerät direkt, es kann aber auch genutzt werden, um den eigenen Passwortmanager abzusichern.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,99€
  2. (u. a. The Hateful 8 Blu-ray, Hacksaw Ridge Blu-ray, Unlocked Blu-ray, Ziemlich beste Freunde Blu...
  3. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)

sf (Golem.de) 26. Jan 2017

Yubico hat einen dreiteiligen Beitrag zum Thema, die "number of secure bits" im...

mxrd 10. Jan 2017

Ich speichere meine Passwörter nicht online, und schon garnicht bei einem Anbieter der...

My1 09. Jan 2017

oder eben klassisch dass githubsudo eben passwort braucht.

OlafLostViking 09. Jan 2017

Wird denn die Firmware wieder OpenSource und verifizierbar sein? Oder führt YubiKey...

Snowi 09. Jan 2017

Die normalen mit "altem" USB gibt es ja auch weiterhin. Ich werde mir das gute Stück wohl...


Folgen Sie uns
       


PC Building Simulator - Test

Der PC Building Simulator stellt sich im Test als langweiliges Spiel, aber gutes Product Placement heraus - inklusive falscher Informationen und Grafikfehlern.

PC Building Simulator - Test Video aufrufen
Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  2. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich
  3. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

    •  /