Abo
  • IT-Karriere:

Zwei-Faktor-Authentifizierung: Google will Nutzer zu Prompts überreden

Schon länger bietet Google für den Login auch sein System Prompts zur Zwei-Faktor-Authentifizierung an. Dieses System soll nun stärker in den Vordergrund rücken und Freigaben per SMS zurückdrängen - allerdings nur, wenn die Nutzer das wollen.

Artikel veröffentlicht am ,
Für die Zwei-Faktor-Authentifizierung sind zwei Geräte nötig.
Für die Zwei-Faktor-Authentifizierung sind zwei Geräte nötig. (Bild: Thomas Samson/AFP/Getty Images)

Wer sich in den nächsten Tagen in einer Anwendung oder App von Google anmeldet, bekommt unter Umständen etwas für ihn Neues zu sehen: Das Unternehmen möchte ab der kommenden Woche sein System Prompts bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung bekannter machen. Damit soll die Freigabe mit einem SMS-Code zurückgedrängt werden.

  • Google Prompts im Einsatz (Bild: Google)
  • Google Prompts im Einsatz (Bild: Google)
Google Prompts im Einsatz (Bild: Google)
Stellenmarkt
  1. Universität der Bundeswehr München, Neubiberg
  2. Athmer oHG, Arnsberg-Müschede

Hintergrund ist nach Angaben des Unternehmens schlicht, dass eine SMS nicht sonderlich sicher ist. Sie könnte beispielsweise im Zuge eines Phishingangriffs abgefangen werden, schreibt Google in seinem Blog.

Prompts gibt es schon seit Juni 2016, zwischenzeitlich wurde das Verfahren überarbeitet. Der Nutzer bekommt etwa beim Login auf dem Desktop auf seinem Smartphone einen Hinweis, dass jemand versucht, sich auf seinem Konto anzumelden. Wenn er das selbst ist, muss er den Vorgang mit einem Tap bestätigen und die Sache ist erledigt.

Falls jemand anderes versucht, sich Zugang zu verschaffen, kann der reguläre Nutzer den Login ebenfalls mit einem Tap unterbinden; gleichzeitig bekommt Google eine entsprechende Meldung. Apple verwendet ein ähnliches Verfahren schon länger auf MacOS und iOS.

Google will nicht lockerlassen

Die Kundschaft von Google soll nun beim nächsten Anmeldevorgang eine Einladung für Prompts erhalten. Die Nutzer können sich das Verfahren anschauen und dann entscheiden, ob sie es anstelle der Zwei-Faktor-Authentifizierung per SMS verwenden möchten - oder auch nicht. Nach sechs Monaten sollen sie dann aber erneut eine Einladung für Prompts erhalten, so Google.

Nach Angaben des Unternehmens ist es für die Verwendung von Prompts auf Smartphones oder Tablets mit iOS nötig, dass die offizielle Google-Suche-App installiert ist. Außerdem muss auf allen Geräten unabhängig vom Betriebssystem bei Verwendung der Prompts-Lösung eine Datenverbindung aktiv sein. Nutzer des Security Key sind von den Änderungen nicht betroffen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-60%) 23,99€
  2. 4,99€
  3. (-90%) 5,99€

My1 16. Jul 2017

ja da gibts welche. u.a. sind TOTPs mit einer Blankounterschrift gleichzusetzen, ergo die...

Golressy 15. Jul 2017

Vor kurzen wollte ich mich mit einem Speziellen Google Konto mal wieder einloggen doch...


Folgen Sie uns
       


Radeon RX 5700 (XT) - Test

Die Navi-10-Grafikkarten schlagen die Geforce RTX 2060(S), benötigen aber etwas mehr Energie und unterstützen kein Hardware-Raytracing, dafür sind sie günstiger.

Radeon RX 5700 (XT) - Test Video aufrufen
Elektromobilität: Die Rohstoffe reichen, aber ...
Elektromobilität
Die Rohstoffe reichen, aber ...

Brennstoffzellenautos und Elektroautos sollen künftig die Autos mit Verbrennungsantrieb ersetzen und so den Straßenverkehr umweltfreundlicher machen. Dafür sind andere Rohstoffe nötig. Kritiker mahnen, dass es nicht genug davon gebe. Die Verfügbarkeit ist aber nur ein Aspekt.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Himo C16 Xiaomi bringt E-Mofa mit zwei Sitzplätzen für rund 330 Euro
  2. ADAC-Test Hohe Zusatzkosten bei teuren Wallboxen möglich
  3. Elektroroller E-Scooter sollen in Berlin nicht mehr auf Gehwegen parken

10th Gen Core: Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren
10th Gen Core
Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren

Ifa 2019 Wer nicht genau hinschaut, erhält statt eines vierkernigen 10-nm-Chips mit schneller Grafikeinheit einen Dualcore mit 14++-Technik und lahmer iGPU: Intels Namensschema für Ice Lake und Comet Lake alias der 10th Gen macht das CPU-Portfolio wenig transparent.
Von Marc Sauter

  1. Neuromorphic Computing Intel simuliert 8 Millionen Neuronen mit 64 Loihi-Chips
  2. EMIB trifft Foveros Intel kombiniert 3D- mit 2.5D-Stacking
  3. Nervana NNP-I Intels 10-nm-Inferencing-Chip nutzt Ice-Lake-Kerne

Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


      •  /