Was für und gegen mögliche Apple-Controller spricht
Die bisherigen Eigenversuche im Gaming-Bereich blieben überschaubar. 2015 verpflichtete Apple Spieleentwickler, Apple-TV-Titel mit der Siri Remote steuerbar zu machen, was das Unternehmen bereits nach wenigen Monaten stillschweigend aufgab. Beim Vision Pro kooperierte Apple zuletzt mit Sony und brachte Unterstützung für die Playstation-VR2-Sense-Controller, statt eigene Hardware zu entwickeln.
Auch der Markt spricht gegen einen Einstieg: Konsolenhersteller haben das Controller-Design über Jahrzehnte verfeinert, und viele potenzielle Käufer besitzen längst ein Xbox-, Playstation- oder Nintendo-Pad. Ergonomische Alleinstellungsmerkmale lassen sich in diesem Reifegrad kaum noch erzielen.
Womit ein Apple-Controller überzeugen könnte
Sollte Apple tatsächlich an Controllern arbeiten, gäbe es dennoch Differenzierungsmerkmale. Eine Integration in Wo ist? würde ein kleines Problem lösen und die sofortige Kopplung über iPhone, iPad, Mac, Apple TV und Vision Pro hinweg wäre ein Komfort, den Drittanbieter nur ansatzweise bieten.
Derzeit beschränkt sich die Beweislage auf Codezeilen in einem einzigen macOS-Release-Candidate. Die vollständigen Verweise sind im GitHub-Repository blacktop/ipsw-diffs(öffnet im neuen Fenster) dokumentiert, Pdfus Auswertung steht in einem Forenbeitrag auf Mac Rumors(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung.
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