Zuwachs: Beschäftigungsrekord in der deutschen IT-Branche

Die IT-Branche hat bis Ende 2014 voraussichtlich 953.000 Beschäftigte. Vor allem in den Bereichen Software und IT-Dienstleistungen wurden mehr Mitarbeiter gebraucht. Der Zuwachs bei IT-Jobs im Jahr 2013 war jedoch erheblich stärker ausgefallen.

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Kein Beschäftigungsrekord in der Telefonica-O2-Netzzentrale
Kein Beschäftigungsrekord in der Telefonica-O2-Netzzentrale (Bild: Telefonica-O2)

Laut Angaben des Verbands Bitkom hat die IT-Branche einen Beschäftigungshöchststand erreicht. Das gab der Bitkom am 20. Oktober 2014 bekannt (PDF). In Unternehmen der Informationstechnologie und Telekommunikation arbeiten bis Ende des laufenden Jahres nach aktuellen Berechnungen voraussichtlich 953.000 Menschen. Das seien 10.000 mehr als noch Ende 2013. Damit hat sich der Stellenzuwachs jedoch stark verlangsamt: Im Laufe des Jahres 2013 kamen mehr als 15.000 Stellen hinzu.

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Innerhalb von fünf Jahren seien in IT-Unternehmen fast 100.000 neue Arbeitsplätze entstanden, vor allem in den Bereichen Software und IT-Dienstleistungen. "Die IT-Branche ist damit der zweitgrößte industrielle Arbeitgeber in Deutschland, knapp hinter dem Maschinenbau, aber deutlich vor anderen Branchen wie etwa der Elektronik- oder der Automobilindustrie", sagte Bitkom-Präsident Dieter Kempf.

Der Telekommunikationskonzern Telefónica Deutschland (O2) hatte in der vergangenen Woche den Abbau von 1.600 Arbeitsplätzen bestätigt. Nach der Übernahme von E-Plus gehe es vor allem darum, bis zum Jahr 2018 Doppelfunktionen zu streichen, erklärte das Unternehmen.

Die Gehälter von Fachkräften in der IT-Wirtschaft sind im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Prozent gestiegen, so die Vergütungsstudie IT-Funktionen von Personalmarkt und der Computerwoche. Die Spitzengehälter von Führungskräften liegen im Durchschnitt bei 118.000 Euro pro Jahr und werden von IT-Leitern verdient. Die Spitzengehälter bei den Fachkräften und Spezialisten liegen bei 73.400 Euro und werden von IT-Projektleitern erzielt.

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