Abo
  • IT-Karriere:

Zusi 3: Zugsimulator nähert sich der Fertigstellung

Carsten Hölscher und Freiwillige aus der Zugsimulator-Community arbeiten schon seit langem am Nachfolger für den in die Jahre gekommenen Zusi 2. Einen Termin für Zusi 3 gibt es noch immer nicht, einem der wenigen noch ambitionierten Projekte im Bereich der Simulationsspiele.

Artikel veröffentlicht am ,
Mit Zusi 3 ist ein professioneller Bahnsimulator in Entwicklung.
Mit Zusi 3 ist ein professioneller Bahnsimulator in Entwicklung. (Bild: Zusi.de)

Der Zugsimulator Zusi 3 macht Fortschritte. Auf ein Datum will sich Carsten Hölscher laut der Homepage aber weiterhin nicht festlegen. Dabei arbeitet er schon seit einem Jahrzehnt an dem Simulator. Erste Grundlagentests gab es schon 2003 und seitdem arbeitet Hölscher mit der Community zusammen an der Fertigstellung des Simulators und an Inhalten wie Strecken und Rollmaterial. Der Simulator ist eines der wenigen Simulationsspiele mit hohem Anspruch, soll aber auch für Einsteiger geeignet sein. Es ist auch eins der wenigen Spiele des Genres, bei dem sich - insbesondere nach Microsofts Rückzug - überhaupt etwas tut.

Inhalt:
  1. Zusi 3: Zugsimulator nähert sich der Fertigstellung
  2. Geplanter Mehrspielermodus und wenige Simulationen in den vergangenen Jahren

Hölscher selbst kümmert sich überwiegend um die Software, während verschiedene Helfer an dem Drumherum arbeiten. Mittlerweile werden bereits Testfahrten aufgenommen und gezeigt, die deutlich machen, wie weit der Simulator fortgeschritten ist. Zusi 3 ist vor allem für deutsche Bahnfans interessant.

Zur Simulation gehört nicht nur die Fahrt durch die Landschaften in einem Regional- oder Hochgeschwindigkeitszug. Es soll auch KI-Verkehr geben, der die Szenarien belebt - ein Bereich, an dem viele andere Zugsimulationen scheitern. Ziel ist sogar die Möglichkeit von dichten Zugfolgen. Der Spieler kann also durchaus im Stau stehen und Verspätung haben, wie beim großen Vorbild, der Bahn. Zusi 3 konzentriert sich auf die Abbildung des deutschen Bahnsystems. Loks gibt es daher überwiegend aus Deutschland, die Strecken führen durch dieses Land und auch die Sicherungssysteme, um Unfälle zu vermeiden, gehören dazu.

  • (Screenshots: Zusi.de)
  • (Screenshots: Zusi.de)
  • (Screenshots: Zusi.de)
  • (Screenshots: Zusi.de)
  • (Screenshots: Zusi.de)
  • (Screenshots: Zusi.de)
  • (Screenshots: Zusi.de)
  • (Screenshots: Zusi.de)
  • (Screenshots: Zusi.de)
  • (Screenshots: Zusi.de)
  • (Screenshots: Zusi.de)
  • (Screenshots: Zusi.de)
  • (Screenshots: Zusi.de)
  • (Screenshots: Zusi.de)
  • (Screenshots: Zusi.de)
  • (Screenshots: Zusi.de)
  • (Screenshots: Zusi.de)
  • (Screenshots: Zusi.de)
  • (Screenshots: Zusi.de)
(Screenshots: Zusi.de)

Die korrekte Simulation ist den Zusi3-Machern wichtig

Stellenmarkt
  1. Etkon GmbH, Gräfelfing
  2. Amprion GmbH, Pulheim-Brauweiler

Der Zusi 3 geht für Simulationen sehr ins Detail. Außer auf korrekte Gleisüberhöhung, die auch vom Führerstand aus bemerkbar ist, und Animation der Drehgestelle legen die Macher sogar Wert auf durchhängende und korrekt aufgebaute Fahrdrähte. Der Stromabnehmer auf dem Dach einer E-Lok (Pantograph) passt sich zudem der Höhe der Oberleitung an, senkt sich also beispielsweise bei der Einfahrt eines Tunnels. Selbstverständlich ist die korrekte Umsetzung diverser Zugsicherungssysteme sowohl für Schnellfahrten (LZB80 und LZB80-CIR-ELKE) als auch normale Fahrten mit punktueller Zugbeeinflussung über Magneten und Signale (PZB).

Der Simulator soll so korrekt arbeiten, dass er auch für Trainingszwecke eingesetzt werden kann. Dafür unterstützt er auch mehrere Bildschirme inklusive Touchscreen für die Nachbildung eines ganzen Führerstands. Für Spieler wird es aber unterschiedliche Realitätsstufen geben, damit die erste Fahrt nicht gleich zur Frustfahrt wird. Ein Lokführer muss in der Realität viele Dinge während einer Fahrt beachten und vor allem fehlerfrei arbeiten, damit ein Zug auch wirklich dort zum Stehen kommt, wo er soll.

Geplanter Mehrspielermodus und wenige Simulationen in den vergangenen Jahren 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 64,90€ (Bestpreis!)
  2. 279,90€
  3. 99,00€

Rolf Schreiter 21. Sep 2013

Wenn Du mich meinst: Ich nutze seit weit mehr als 10 Jahren Eisenbahn-Simulatoren am PC...

MrReset 10. Aug 2013

@morgan Leider auch mit Accountzwang. Ohne Account keine Patches und kein neues Material ...

Ach 08. Aug 2013

Antworten könnte man damit, dass die Simulation dem Spieler auf dieser Basis 75% dessen...

Rolf Schreiter 08. Aug 2013

Ja, so unterschiedlich sind die Ansprüche. So was würde ich nun wieder nicht mögen...

Rolf Schreiter 08. Aug 2013

Ja, so unterschiedlich sind eben die Ansprüche. Ich spiele da lieber ein schön...


Folgen Sie uns
       


Sonos Move ausprobiert (Ifa 2019)

Wir haben den Move ausprobiert, Sonos' ersten Lautsprecher mit Akku, Bluetooth-Zuspielung und Auto-Trueplay.

Sonos Move ausprobiert (Ifa 2019) Video aufrufen
Pixel 4 im Hands on: Neue Pixel mit Dualkamera und Radar-Gesten ab 750 Euro
Pixel 4 im Hands on
Neue Pixel mit Dualkamera und Radar-Gesten ab 750 Euro

Nach zahlreichen Leaks hat Google das Pixel 4 und das Pixel 4 XL offiziell vorgestellt: Die Smartphones haben erstmals eine Dualkamera - ein Radar-Chip soll zudem die Bedienung verändern. Im Kurztest hinterlassen beide einen guten ersten Eindruck.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Live Captions Pixel 4 blendet auf dem Gerät erzeugte Untertitel ein
  2. Google Fotos Pixel 4 kommt ohne unbegrenzten unkomprimierten Fotospeicher

Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

iPad 7 im Test: Nicht nur für Einsteiger lohnenswert
iPad 7 im Test
Nicht nur für Einsteiger lohnenswert

Auch mit der siebten Version des klassischen iPads richtet sich Apple wieder an Nutzer im Einsteigersegment. Dennoch ist das Tablet sehr leistungsfähig und kommt mit Smart-Keyboard-Unterstützung. Wer ein gutes, lange unterstütztes Tablet sucht, kann sich freuen - ärgerlich sind die Preise fürs Zubehör.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad Einschränkungen für Apples Sidecar-Funktion
  2. Apple Microsoft Office auf neuem iPad nicht mehr kostenlos nutzbar
  3. Tablet Apple bringt die 7. Generation des iPads

    •  /