Zusammenarbeit: Xiaomi kauft 1.500 Microsoft-Patente
Microsoft hat Xiaomi insgesamt um die 1.500 Patente verkauft, wie Reuters(öffnet im neuen Fenster) meldet. Die Geschäftsvereinbarung soll zudem ein Kreuzlizenzierungsabkommen beinhalten, wie die Nachrichtenseite schreibt.
Xiaomi will Geräte international besser vermarkten
Wie Xiaomis Senior Vice President Wang Xiang Reuters mitteilte, sei der Patentdeal zusammen mit den über 3.700 eigenen Patenten des vergangenen Jahres ein Schritt, um Xiaomi-Geräte international zu vermarkten. Bisher sind Xiaomis Smartphones und andere Geräte offiziell nur in Asien erhältlich, in anderen Regionen können sie nur über Importhändler gekauft werden.
Ebenfalls Teil der Geschäftsabmachung soll Xiaomis Zusage sein, Mobile-Apps von Microsoft auf seinen Geräten vorzuinstallieren. Dazu gehören Office und Skype.
Microsofts Corporate Vice President Jonathan Tinter sieht die Zusammenarbeit mit Xiaomi insbesondere im Hinblick auf die junge Zielgruppe des chinesischen Herstellers für Microsoft lohnenswert. Wie Xiaomi hat auch er keine Details zur Vereinbarung genannt, aber betont, dass derartige Deals nur mit wenigen strategischen Partnern durchgeführt würden.
Xiaomi ist bisher hauptsächlich in Asien aktiv
Xiaomi gehört nach Huawei zu den erfolgreichsten chinesischen Smartphone-Herstellern. Das Unternehmen verkaufte in der Vergangenheit seine Geräte online, stellenweise in Flash-Sales, bei denen neue Modelle mitunter in wenigen Minuten ausverkauft waren. Gegründet wurde Xiaomi erst 2010.
Nachdem Xiaomi lange Zeit seine Geräte nur in China verkaufte, sind die Smartphones mittlerweile auch in anderen Ländern Asiens erhältlich – offiziell aber nicht in Europa. In den USA hat das Unternehmen jetzt mit einer auf Android TV basierenden Set-Top-Box ein erstes offizielles Gerät vorgestellt.
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