Zusätzliche Schichten: VW strebt flexiblere Produktion an
VW will mit einer neuen Produktionsstrategie die Flexibilität in der Fertigung erhöhen. Das soll Kosten senken und die Werke besser auslasten.
VW-Markenchef Thomas Schäfer hat in einem Interview mit Auto, Motor und Sport erklärt, dass Volkswagen bisher zu starr in der Produktionsplanung gewesen sei. Das neue Konzept sieht daher vor, dass das Unternehmen nur noch bis zu 80 Prozent der prognostizierten Höchstmenge eines Modells einplant. Die restlichen 20 Prozent werden bei starker Marktnachfrage in zusätzlichen Schichten produziert.
"Der Vertrieb rechnet bei einem Modell im Peak beispielsweise mit 150.000 Autos pro Jahr. Die Produktion hätte sich früher sicherheitshalber auf 170.000 Fahrzeuge vorbereitet", sagte Schäfer. Würden jedoch nur 120.000 Autos bestellt, gebe es eine große Überkapazität. Drücke man diese Autos in den Markt, senke das die Restwerte im Markt. Das werde VW ändern.
Probleme bei der Planung von Überkapazitäten
Schäfer erklärte, dass diese Strategie bereits für die neue Passat-Produktion in Bratislava angewandt werde. Über die jüngsten Rückgänge der Bestellungen von Elektrofahrzeugen zeigte er sich nicht beunruhigt und bezeichnete solche Schwankungen als normal in der Übergangsphase zwischen den Antriebsformen.
Startverzögerung des ID.2?
Die Markteinführung des kommenden ID.2 EV, der weniger als 25.000 Euro kosten soll, könnte sich unterdessen bis Mai 2026 verschieben, heißt es in einem weiteren Bericht der Auto, Motor und Sport. Konkurrent Citroën will bereits in diesem Jahr den ë-C3 EV im gleichen Preissegment anbieten. Der Schräghecklimousine ist 4,01 Meter lang, 1,76 Meter breit und 1,57 Meter hoch. Das Kofferraumvolumen beträgt 310 Liter.
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