Der richtige Marty für Zurück in die Zukunft

Die Besetzung der Hauptrolle war immens wichtig. Die erste Wahl war Michael J. Fox, doch der war der Star der Sitcom Familienbande und stand nicht zur Verfügung. Darum wurde mit der Suche nach einem anderen Marty begonnen. Eine Vielzahl von Schauspielern sprach vor, es gab Screentests mit C. Thomas Howell und Eric Stoltz. Zemeckis war von Howell mehr angetan, Sheinberg entschied jedoch, dass es Stoltz werden sollte.

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Die Dreharbeiten liefen bereits sechs Wochen, als Zemeckis Spielberg einen Schnitt mit 45 Minuten des fertigen Materials zeigte. Beiden war klar: Stoltz war zwar ein guter Schauspieler, aber fehlbesetzt. Er ist kein Komiker, das Dramatische liegt ihm mehr.

Spielberg sprach mit Sheinberg. Den Hauptdarsteller nach sechs Wochen zu ersetzen, bedeutete hohe Kosten. Der Universal-Boss folgte schließlich Spielbergs Argumentation und machte weiteres Geld locker. Spielberg war mit Gary David Goldberg, dem Produzenten und Erfinder von Familienbande, befreundet und schilderte ihm sein Problem. Man kam überein, dass Fox in dem Film mitspielen konnte, allerdings erst ab 18 Uhr - zuvor musste er seinen Verpflichtungen bei der Sitcom nachkommen. Fox war damals jung und kam mit wenig Schlaf aus, so dass bis 1 oder 2 Uhr morgens gedreht werden konnte. Die Tagesszenen, die im Freien spielen, musste man aufs Wochenende verlegen.

Harte Dreharbeiten

Nicht nur Fox schlief in jener Zeit nicht viel, seinem Regisseur und den übrigen Stars erging es nicht sehr viel anders. Die Dreharbeiten liefen großteils nachts ab. Manches konnte man tagsüber drehen, so etwa die Dinnerszene, aber nur, indem man das Material aller Schauspieler mit Ausnahme von Fox aufnahm, die mit einem Stand-in für Fox interagierten. Fox' Material wurde dann nachts gedreht. Darum ist er in vielen Einstellungen auch alleine im Bild und nicht mit seinen Ko-Stars zu sehen.

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Als weitere Schwierigkeit bei den Dreharbeiten erwies sich Crispin Glover, der Martys Vater spielt. Zemeckis musste ihn immer wieder bremsen, weil er zu überdreht spielte. In der Szene, in der er in der Cafeteria in sein Journal schreibt, wollte er, dass seine Haare richtig hochstehen sollten, was nicht zum Material passte, das man am vorherigen Tag gedreht hatte. Seine Antwort: "Bei Brando passte auch nie etwas."

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Aber er war für die Rolle gut. Die gezeigten Manierismen waren wirklich seine. Am schwierigsten war es aber, ihn dazu zu bringen, ganz normal zu spielen.

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packansack 06. Okt 2020

Ah ja, danke für die Erklärung.

schueppi 06. Okt 2020

Ich hab unsere Mitarbeiter mit einem Print darauf hingewiesen und am Abend den Film...

Kein Kostverächter 05. Okt 2020

Und das ist nach aktuellen Erkenntnissen wohl die exakteste Beschreibung von Zeit, die...

ko0815 05. Okt 2020

Lineares TV in den 80ern? Hattet ihr damals keinen Videorekorder oder Videotheken (die...

thecrew 05. Okt 2020

Ursprünglich sollte das einfach ein 4 Stunden Film werden. Man hat ihn dann aber in der...



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