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Zume: Das Aus für den mobilen Pizzaroboter

Ein Start-up wollte einen Roboter bauen, der Pizza zubereitet. Investoren waren begeistert, doch die Umsetzung hat nie geklappt. Nun gibt das Unternehmen auf.
/ Patrick Klapetz
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Bei dieser Pizza (nicht von Zume) hält der Käse. (Bild: Pixabay)
Bei dieser Pizza (nicht von Zume) hält der Käse. Bild: Pixabay

Was in Italien undenkbar wäre, scheint in den USA auf viel Interesse gestoßen zu sein. Das 2015 gegründete Pizza-Start-up Zume sammelte 375 Millionen US-Dollar von seinem Investor Softbank ein, um Pizzabäckereien mit Robotern zu automatisieren.

Doch bei der Entwicklung kam es immer wieder zu Problemen, weswegen sich das Unternehmen dann auf die Entwicklung nachhaltiger Verpackungen spezialisierte. Damit hatte es aber auch keinen Erfolg und stellte den Betrieb im letzten Monat ein(öffnet im neuen Fenster).

Das Unternehmen ist zahlungsunfähig und beauftragte das Restrukturierungsunternehmen Sherwood Partners, die Vermögenswerte zugunsten der Gläubiger zu liquidieren. Dies stelle eine Alternative zum Konkurs dar, erklärte Martin Pichinson The Information(öffnet im neuen Fenster). Er ist Mitbegründer von Sherwood Partners.

Käse rutschte bei der Fahrt von der Pizza

Zume arbeitete jahrelang an einer mobilen Pizzabackmaschine für seinen Lieferservice. Jedoch war es dem Start-up nicht möglich, einen mechanischen Pizzaiolo (Pizzabäcker) zu bauen. Bloomberg zufolge(öffnet im neuen Fenster) kämpfte das Unternehmen damit, den schmelzenden Käse davon abzuhalten, von den Pizzen zu rutschen, die in seinen fahrenden Lastwagen gebacken wurden.

Anfang 2020 entließ das Unternehmen laut einem Bericht von Business Insider(öffnet im neuen Fenster) zwei Drittel seiner Mitarbeiter, etwa 200 Angestellte. Einst beschäftigte das Unternehmen fast 1.000 Angestellte, darunter Spezialisten für Robotik und künstliche Intelligenz.

Damals wurde das Unternehmen mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet. Mit den verbliebenen fast 100 Mitarbeitern konzentrierte sich das Unternehmen schließlich auf die Herstellung kompostierbarer Lebensmittelverpackungen.

Zume machte die Coronapandemie und die mit ihr einhergehenden Schwierigkeiten wie die Lockdown-Maßnahmen für den ersten Misserfolg verantwortlich. Jedoch war auch das neue Geschäftsmodell von Zume kein Erfolg.


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