Sinclairs Elektro-Liegerad war ein kolossaler Flop

Selbst wenn er es nicht wollte: Heimcomputer sollten das Geschäft bei Sinclair Research in der Folgezeit maßgeblich bestimmen. Sinclair hatte sein Augenmerk jedoch bereits auf ein neues Projekt gerichtet, die Computer verkauften sich ja von selbst.

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Das C5 genannte Produkt sollte nicht viel weniger als eine Revolution der individuellen Fortbewegung sein. Es wurde dann aber nur eine sehr krude Mischung aus Liegerad und Elektrovehikel. Sinclair war so überzeugt vom C5, dass er eine beträchtliche Menge seines Privatvermögens investierte. Das Fahrzeug kam 1984 auf den Markt und wurde ein kolossaler Flop. Sicherheitsbedenken, eine mickrige Reichweite und die bei Sinclair üblichen Qualitätsprobleme führten dazu, dass die Produktion nach nur 17.000 Stück eingestellt werden musste. Wie schon oft zuvor war Sinclair zu früh dran - weder die Technik noch die Konsumenten waren bereit für Elektromobilität im großen Stil.

Auch bei den Computern begann der Absatz zu bröckeln, neue Versionen des über fünf Millionen Mal verkauften ZX Spectrum konnten nicht an den Erfolg der frühen Modelle anknüpfen. 1986 musste Sinclair das Geschäft mit den Mikros ausgerechnet an einen seiner ärgsten Konkurrenten, Alan Sugar, verkaufen.

Der 1983 von der Queen zum Ritter geschlagene Sinclair konzentrierte sich in den folgenden Jahren auf seinen Vorsitz bei der britischen Mensa-Vereinigung für Hochbegabte, das Pokerspielen und natürlich auf neue Erfindungen. Die Welt wartete bis zuletzt auf ein versprochenes neues Elektrovehikel. Trotz seines Optimismus reichte die Zeit diesmal für Sir Clive Sinclair nicht: der Erfinder, Ingenieur und Unternehmer starb am 16. September 2021 nach langer Krankheit in London im Alter von 81 Jahren.

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 Zum Tod von Sir Clive Sinclair: Der ewige Optimist
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