Zulieferer: Billig-iPhone könnte Kunststoff-Metall-Gehäuse bekommen

Die IT-Branchenzeitung Digitimes(öffnet im neuen Fenster) hat neue unbestätigte Informationen zum Billig-iPhone aus der Apple-Lieferkette veröffentlicht. Danach soll das Gerät ein Gehäuse aus Metall und Kunststoff bekommen. Durch ein spezielles Design sollen die Metallteile im Inneren auch von außen zu sehen sein. Der Gehäusehersteller soll aus den USA kommen. Möglich soll aber auch ein reines Kunststoffgehäuse sein.
Die Quellen weisen darauf hin, dass die Komponenten für das Billig-iPhone derzeit die Validierung durchlaufen und das fertige Produkt wie bereits berichtet in der zweiten Jahreshälfte 2013 auf den Markt kommen soll.
Der Auftragshersteller Foxconn Electronics (Hon Hai Precision Industry) hat wie üblich erklärt, sich nicht zu den Bestellungen seiner Kunden zu äußern.
Das iPhone 5 kam wieder mit den Gehäusematerialien Glas und Aluminium auf den Markt. Die Rückseite besteht nicht mehr komplett aus Glas, sondern ist zweifarbig gehalten, wobei unterhalb der Kamera mit Glas- beziehungsweise Glaskeramikeinfassung eine farblich abgesetzte, eloxierte Aluminiumfläche zu sehen ist.
Bloomberg hatte am 9. Januar 2013 berichtet , dass das Billig-iPhone in einem Kunststoffgehäuse ausgeliefert werden soll. Andere Standardkomponenten sollen vom aktuellen iPhone 5 oder von Vorläufermodellen kommen. Laut Wall Street Journal soll Apple schon seit 2009 ein Billig-iPhone erwägen, also noch zu Lebzeiten von Steve Jobs darüber nachgedacht haben. Apple könnte den Plan aber auch noch aufgeben.
Laut einem früheren Bericht der Digitimes hat Qualcomm den Dual-Core SoC MSM8960 und den Quad-Core-SoC APQ8064 für das Einsteiger- und Mittelklassesegment bei Smartphones herausgebracht, die Apple in dem Billig-iPhone einsetzen wolle.
Das Smartphone soll in China und in anderen Staaten mit sogenannten aufstrebenden Märkten und in Entwicklungsländern angeboten werden.