Zulieferer: Apple verringert iPhone-Bestellungen für Herbst/Winter
Apple hat seine Bestellungen für iPhone-Zulieferer für die zweite Jahreshälfte 2016 deutlich reduziert. Das berichtet Nikkei Asian Review(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Zulieferer des Konzerns aus Taiwan. Ursache sei das Fehlen von bahnbrechenden neuen Funktionen im kommenden iPhone 7.
"Die Zulieferer sagen, dass sie weniger Aufträge für die zweite Hälfte dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bekommen", sagte eine Quelle der japanischen Wirtschaftszeitung. "Die traditionelle Hochsaison in diesem Jahr ist nicht mit den vergangenen Jahren zu vergleichen."
Laut einer weiteren Quelle ist auch TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) betroffen, der wichtigste Lieferant für das System-on-a-Chip (SoC) A10 im iPhone 7. So werden die Bestellungen für die Zeit von Juni bis Dezember 2016 für das iPhone 6s und iPhone 7 wohl um 70 bis 80 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums liegen. Apple ist mit 16 Prozent Umsatzanteil TSMCs größter Kunde.
Der Auftragshersteller Pegatron, der mit Foxconn die Endmontage des iPhone übernimmt, hat auch Bedenken zur zweiten Jahreshälfte geäußert. "Mit Blick auf das zweite Halbjahr 2016 glauben wir, dass es besser aussieht als die erste Hälfte, aber wir sind immer noch vorsichtig aufgrund einiger Unsicherheiten", sagte Pegatron-Chef Jason Cheng in dieser Woche.
Von Foxconn gab es keine Stellungnahme. Apple generiert die Hälfte des Foxconn-Umsatzes.
Apples Umsatz, Gewinn und iPhone-Absatz sind im vergangenen Quartal gefallen. Doch der Konzern macht weiterhin einen Quartalsgewinn von 10,5 Milliarden US-Dollar.
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