Zulassungsbehörde: Tesla Model S soll Akku mit 100 kWh erhalten

Das Tesla Model S und das Model X sollen mit einem neuen Akku eine Reichweite von 610 km erzielen. Seit Tesla seinen 85-kWh-Akku nicht mehr anbietet, gibt es Gerüchte über Modelle mit höheren Kapazitäten.

Ein Model S P100D wurde im März 2016 von einem Hacker in einem Firmware-Update für das Fahrzeug entdeckt, doch bisher wurde das Auto nicht angekündigt. Nun tauchte ein entsprechender Eintrag in der Datenbank der niederländischen Zulassungsbehörde(öffnet im neuen Fenster) auf, die Tesla für seine Fahrzeuge in Europa nutzt. Demnach will der Elektroautohersteller den 100-kWh-Akku nicht nur im Model S, sondern auch im Stadtgeländewagen Model X einbauen.




Das niederländische Blog Kenteken(öffnet im neuen Fenster) hat den Eintrag in der Datenbank des RDW entdeckt. Demnach soll das Model S im New European Driving Cycle (NEFZ) eine Reichweite von rund 610 km aufweisen. Aus diesem Fahrzyklus(öffnet im neuen Fenster) resultieren aber regelmäßig höhere Reichweiteneinschätzungen als aus dem EPA-Fahrzyklus. Wann Tesla das Update auf den Markt bringen will, ist nicht bekannt.
Das Basismodell des Tesla S mit 70-kWh-Akku und Hinterradantrieb kostet 82.700 Euro. Das Model S 70D soll nach NEFZ-Fahrzyklus eine Reichweite von 470 km haben. Es beschleunigt in 5,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 225 km/h angegeben.
Für das Model S 90D werden 102.100 Euro verlangt, das Topmodell P90D ist ab 124.300 Euro zu bekommen. Die 90D-Variante mit einer Reichweite von 557 Kilometern soll in 4,4 Sekunden auf 100 km/h kommen und wird bei 250 km/h abgeregelt. Der P90D ist in 3,3 Sekunden auf Tempo 100 und weist eine Reichweite von bis zu 509 km auf.