Abo
  • IT-Karriere:

Zukunftsreifen: Michelin will schwammartiges Rad für fahrerlose Autos bauen

Michelin arbeitet am Reifen der Zukunft, setzt dabei auf Recyclingmaterialien und will 3D-Drucker für die Profile nutzen, die je nach Anwendungsbedarf aufgespritzt werden sollen. Gedacht ist die Rad-Reifenkombination für autonom fahrende Autos.

Artikel veröffentlicht am ,
Schwammförmiger Reifen
Schwammförmiger Reifen (Bild: Michelin)

Sie sind luftlos, halten lange und sollen in Zukunft für autonom fahrende Autos verwendet werden: Michelin hat eine Rad-Reifen-Kombination entwickelt, die optisch an einen Schwamm erinnert.

Stellenmarkt
  1. Computacenter AG & Co. oHG, München
  2. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn

Die Reifen sollen laut Michelin aus biologisch abbaubaren Materialien wie Naturkautschuk, Bambus, Heu, Papier, Stoff, Pappe, Melasse und Orangenschale, Blechdosen, Holz aber auch Elektronik- und Plastikabfällen, Reifenchips und gebrauchten Metallen gedruckt werden. Die Profile sollen sich mit Hilfe von 3D-Druckstationen an unterschiedliche Bedürfnisse anpassen lassen. So könnte eine Fahrt in schneebedeckte Berge künftig über eine Werkstatt führen, in der nicht der gesamte Reifen, sondern nur dessen Profil ausgetauscht wird.

Die Reifen-Rad-Kombination soll hohen Komfort und eine geringe Geräuschentwicklung mit sich bringen. Das ist nach Einschätzung von Michelin vor allem bei hochautomatisiert oder gar autonom fahrenden Autos interessant. Die Abkehr vom pneumatischen Prinzip leitete Michelin mit dem Tweel bereits ein. Diese Reifen waren aber bisher nur für Golfautos und ähnlich langsam fahrende Vehikel interessant.

Auch bei der schwammartigen Struktur scheint Michelin nicht Vorreiter zu sein. Schon 2015 stellte der Reifenhersteller Hankook mit dem iFlex ein Reifenkonzept vor, das ähnlich aufgebaut war. Allerdings handelte es sich dabei nicht um eine Rad-Reifen-Kombination. Zudem ist die Lauffläche des iFlex traditionell gefertigt. Ob Michelin seine Rad-Reifen-Kombination bis zur Marktreife entwickeln wird, ist nicht bekannt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 4,49€
  2. (-70%) 14,99€
  3. 0,00€ im Epic Store
  4. (aktuell u. a. Asus PG279Q ROG Monitor 689€, Corsair Glaive RGB Maus 34,99€)

gadthrawn 26. Sep 2017

Ich mag Besitzdenken. Wenn ich ein Auto kaufe, gehört es mir. Ich muss keine Kindersitze...

gadthrawn 26. Sep 2017

Eigentlich machen offene Flächen mehr Windgeräusche...

Anonymer Nutzer 26. Sep 2017

Und warum sollten sich die Reifen auflösen?

Anonymer Nutzer 26. Sep 2017

Und dann kommt noch so ein Arsch wie ich um die Ecke und interessiert sich nicht die...

dEEkAy 25. Sep 2017

Wenn das Ding serienreif ist, gibt es keinen Schnee mehr dank Global Warming xD


Folgen Sie uns
       


LED-Projektor Viewsonic X10-4K - Test

Der Viewsonic X10-4K ist ein heller und farbtreuer 4K-Projektor - und kann einen Smart-TV ersetzen.

LED-Projektor Viewsonic X10-4K - Test Video aufrufen
Raumfahrt: Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen
Raumfahrt
Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.


    Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
    Erasure Coding
    Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

    In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
    Eine Analyse von Oliver Nickel

    1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
    2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

    Transport Fever 2 angespielt: Wachstum ist doch nicht alles
    Transport Fever 2 angespielt
    Wachstum ist doch nicht alles

    Wesentlich mehr Umfang, bessere Übersicht dank neuer Benutzerführung und eine Kampagne mit 18 Missionen: Das Schweizer Entwicklerstudio Urban Games hat Golem.de das Aufbauspiel Transport Fever 2 vorgestellt - bei einer Bahnfahrt.
    Von Achim Fehrenbach

    1. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
    2. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
    3. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

      •  /