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Zukunft von Mittelerde-Serie: Ringe der Macht wohl bis Staffel 5 gesichert

Trotz schwacher Resonanz soll Amazons Ringe der Macht wie geplant fünf Staffeln erhalten. Spin-offs stehen aber auf der Kippe.
/ Peter Osteried
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Fünf Staffeln produziert Amazon Prime Video auf jeden Fall. (Bild: Amazon MGM Studios)
Fünf Staffeln produziert Amazon Prime Video auf jeden Fall. Bild: Amazon MGM Studios

Amazon hält offenbar trotz gemischter Resonanz an seinem Langzeitplan für The Lord of the Rings: The Rings of Power fest. Wie der US-Branchendienst The Ankler(öffnet im neuen Fenster) berichtet, soll die Fantasyserie weiterhin auf fünf Staffeln angelegt sein. Grundlage dafür ist ein bestehender Vertrag zwischen Amazon, den Rechteinhabern rund um das Werk von J. R. R. Tolkien sowie beteiligten Produktionspartnern.

Nicht so erfolgreich wie erhofft

Die Serie war ursprünglich als Prestigeprojekt von Prime Video gestartet und sollte an den Erfolg von Fantasy-Produktionen wie Game of Thrones anknüpfen. Die erste Staffel blieb jedoch hinter den Erwartungen vieler Fans zurück, trotz eines kolportierten Budgets von bis zu 465 Millionen US-Dollar. Für die zweite Staffel wurde die Produktion von Neuseeland nach Großbritannien verlegt, ohne dass sich die Wahrnehmung deutlich verbesserte.

Nach Angaben des Berichts besuchte Peter Friedlander, Leiter der globalen TV-Sparte von Amazon MGM Studios, das Set und sicherte dem Kreativteam zu, die Geschichte wie geplant abschließen zu können. Hintergrund ist offenbar eine vertragliche Verpflichtung über insgesamt 50 Episoden. Ein vorzeitiger Abbruch könnte für Amazon zusätzliche Kosten verursachen.

Unklar bleibt, ob der Umfang der Serie unverändert bleibt. Sollte die dritte Staffel, deren Dreharbeiten im Dezember abgeschlossen wurden, erneut hinter den Erwartungen zurückbleiben, könnte die Handlung laut Bericht verdichtet werden. Die Serie ist für Amazon MGM Studios teuer. Würde sie eingestellt, wäre es aber auch nicht günstig – laut Vertrag muss der Streamer pro nicht produzierter Staffel 20 Millionen Dollar an die Rechteinhaber bezahlen.

Keine Spin-offs

Spin-offs aus dem Tolkien-Universum sind dagegen derzeit unwahrscheinlich. Als Grund gelten die hohen Produktionskosten. Intern soll das Projekt dennoch Rückhalt genießen – auch durch Amazon-Gründer Jeff Bezos, der als Unterstützer der Serie gilt. The Rings of Power erzählt Ereignisse aus dem zweiten Zeitalter Mittelerdes, lange vor den bekannten Geschichten um den einen Ring. Im Zentrum stehen der Aufstieg dunkler Mächte und das Schmieden der Ringe – ein Konflikt, der die Welt von Tolkien nachhaltig prägt.


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