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Zukunft der Windenergie:
Wie lassen sich Windräder recyceln?

Der Materialbedarf für Windkraftanlagen wächst. Doch nicht alles ist ausreichend vorhanden - oder lässt sich am Ende eines Windradlebens recyceln . Eine Bestandsaufnahme.
/ Daniel Hautmann
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Windräder in Norddeutschland: Woher kommen künftig die Rohstoffe? (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
Windräder in Norddeutschland: Woher kommen künftig die Rohstoffe? Bild: Werner Pluta/Golem.de

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 745 Windenergieanlagen (WEA) in Betrieb genommen. Jede einzelne Anlage hat eine Leistung von durchschnittlich 4,8 Megawatt und eine Nabenhöhe von 136 Metern. Im Vergleich zu den Vorjahren sind die Turbinen sowohl in Bezug auf ihre Leistung als auch auf ihre Turmhöhen und Rotordurchmesser deutlich gewachsen - und Wachstum führt zu einem erhöhten Materialbedarf.

Nun hinterlässt jedes Material einen CO 2 -Fußabdruck. Er beziffert, welche Menge von schädlichen Treibhausgasen - in erster Linie geht es um Kohlenstoffdioxid, kurz CO 2 - durch die Herstellung des Materials entstanden ist. Je Tonne Stahl entweichen etwa 1,5 Tonnen in die Atmosphäre. Bei Beton sind es rund 600 Kilogramm. Wie lassen sich diese Materialien recyceln und können die recycelten Stoffe den wachsenden Materialbedarf decken?

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